Montag, 31. Januar 2011

Oh, oh, I'm waiting for your call.

6.45Uhr: Mit Club-Mate, Stift und Zettel für die ersten zwei Prüfungen gerüstet. Nach 90 Minuten der erste Koffeeinschock. Schön, wenn alles gleich ins Blut übergeht. Ein wundervolles, buntes Päckchen von zu Hause zur Aufmunterung bekommen. Hundegeburtstag und Lerngruppe mit Muffins, Kaffee, Nudeln und Wein. Noch besser als Coffee-to-go - Kaffe, der nach Hause geliefert wird. Fast einen Tag lang wach - eindeutig zu viel Kaffee. Und am Ende noch einmal von TELE ("Waiting for your call") an Silvester erinnert werden - schon schön. Wisst ihr noch. "Paris - Wien, mit dem Taxi, als ich aussteige, lüge ich, mein Geldbeutel liegt in Berlin. Mit der Gitarre ins leere Chelsea. [...] Es ist gut, dass du kommst, sagst du. Aber wie lange ich denn bleib, fragst du."

Sonntag, 30. Januar 2011

Es war nie besser als jetzt. Wie hört sich das an.

Manche Freunde wohnen wirklich weit draußen. Da werden die Häuser zu Villen und die Aussicht wird zur Winterlandschaft. Lern- und Selbsthilfegruppe für verzweifelte Germanistikstudenten. Mit Kaffee, Zigaretten und Tankstellenkuchen über "freie" Dative, Verbvalenzen und Präpo...konstrukt...tional...Präpositionalobjekte diskutieren. "Ach kommt, wir lassen es lieber. Das nenne ich dann mal "jussives" lassen."

Samstag, 29. Januar 2011

Und ich nehm, nehm, nehm dich bei der Hand, weil ich dich mag ...

...und ich sag: Heut ist so ein schöner Tag. Lalalalala. Der DHFK Studentenfasching ging in die erste Runde. Thema: Mittelalter. Mit auf Tour bei der Zeitreise: in die Vergangenheit Sailor Moon und Sailor Jupiter - beide maskiert. Die Outfits passten nicht wirklich zum Motto, aber wer mag zu so einem Anlass schon lange, schwere Kleider tragen. Es schien ein heimlicher Kampf unter den weiblichen Besuchern zu sein, das knappste Kostüm zu tragen. Gewonnen hat eine Lady im hautfarbenen Body - besetzt mit Glitzersteinchen. All die unschuldigen Engel, oberkörperfreien Wikinger, geschmacklosen Kostümzusammenstellungen und bunten Schottenröcke waren eine wundervolle Reizüberflutung für die Augen. Wo schaut man zuerst hin? Am besten auf das Schild "Heiratsvermittlung". "Möchtest du mich unbekannterweise heiraten"- mal auf eine andere Art. Meine Highlights: Der türkisfarbene Nagellack, der günstige Gin Tonic und die Taxifahrt nach Hause. "Wir haben nur noch 8,50€. Können Sie uns da so weit wie möglich in unsere Richtung mitnehmen?" "Mh, naja. Mal sehen. Kein Geld die Jugend. Nur zum Feiern." "Nein, nein. Wir hatten viel Geld mit. Aber wo ist es hin? Ja, wo ist es hin." Bei 8,30€ standen wir vor der Haustür. "Der Rest ist für Sie."
Zu dem Abend passte auch das Lieblingstanzlied von den Yeah Yeah Yeahs. Off with your head, dance 'til you're dead. Glitter on the wet streets, silver over everything.


Donnerstag, 27. Januar 2011

Unerreichbar.

"Wo soll das hinführen, fragst Du. Was willst Du ändern, frage ich. Ich halte die Luft an Tag und Nacht, es gibt kein Geld dafür. Ich rolle auf hundert Gleisen gleichzeitig vor deine Tür. Ich klingel laut, du machst nicht auf und die Musik läuft weiter. Ich fahre nach Hause, du rufst an. Ab jetzt bin ich unerreichbar. Du lässt jede Last in dein Herz und es schlägt ohne, dass du es merkst. Du sagst wir haben nichts zu verlieren, tut mir leid, ich glaube nicht dran. Ich hatte einen Traum mit dir und mir, wir waren Löwen mit Mausgesichtern. Sie spielten Gustav Mahlers "Vierte Symphonie" in der Disko. Und wenn es zu viel wird, hörst du weg. Und wenn du zu mir willst, muss ich irgendwo anders sein. Ich wünsche dir viel Glück, wenn du gehst. Du hast Gründe, die niemand versteht. Ich sage Hallo, du willst vorbei, Du willst vorbei an mir. Und wenn du mir zuhörst , sage ich nichts. Und wenn ich dich ansehe, siehst du weg. Wir lesen und schreiben, was wir sehen. Aber das Leben geht weiter und lässt uns stehen."
                                                                                                                 Tele - Wo soll das hinführen (in voller Länge und wunderschön)
Einen Luftkuss dafür, dass du mir diese Musik gezeigt hast.
Für das schwarze Virginia-Jetzt-Loch.


Mittwoch, 26. Januar 2011

Karneval ist super - da kann man den ganzen Tag ein Krönchen tragen.


Die Vorbereitungen für Freitagabend laufen. Einkäufe von Glitzer für Gesicht und Haare plus Nagellack sind abgeschlossen. Masken und Kleider hängen im Kleiderschrank. Alles wartet nur auf den Faschingsabend. Du hast gesagt, es wird legendär.

Wenckes wundervolles Wunschkonzert.

Stiefel schnüren, durch den Neuschnee huschen und im ANKER Leipzig bei "Kneipe live!" INKLUSIV lauschen. Selbstgeschriebene und neuinterpretierte Lieder. Es ist wunderschön, wenn Freunde auf der Bühne stehen, singen können und man dann mit BHs auf sie zielen kann. "Wencke! Zieh dich aus, wir liiieben dich." Ohja. Auf dem Weg nach Hause dann getestet, ob die Absatzschuhe wenigstens winter- und sprinttauglich sind. "Haaalt, nicht so schnell. Ich hab doch Schuhe mit Keilabsätzen. Schnell, die Bahn!" Bahn verpasst. Was willste machen.

    Da liegt sie schon - die heiße Unterwäsche.

Manchmal kommt man nicht hinterher.

Schlafen. Aufstehen. Anziehen. Frühstück. Lernen. Stundenlang im Prüfungsamt sitzen. Bachelorarbeit bestätigt. Mittag. Lernen. Straßenbahn fahren. Lernen. Umziehen. Abendbrot. Raus. Schlafen.

Montag, 24. Januar 2011

Wie in alten Zeiten.

Der Tag war grau, weiß vom Schnee, schmerzend durch den Kopf und eintönig, dank den wissenschaftlichen Texten, bis die Nachricht hereinschneite (Verstehste.), dass das Leipziger Opernhaus seinen Kostümfundus öffnet und Kleidungsstücke verkauft. Fast zwei Stunden haben wir uns durch die Kleiderreihen gearbeitet, verkleidet und verrückt kombiniert. Schmückstücke, wie transparente und knallrote Lack-Regenmäntel, Fellumhänge, Kochmützen, Sgt. Pepper-Jacken, Feenkleider und Masken. Der beste Fund: ein barockes Männerkostüm mit Kniehose, Justaucorps, Scherpe und Schleife. Wie der junge Ludwig XlV. steht er nun da. Mehr Vintage geht nun wirklich nicht. 24. Januar: Der Tag der sozialen Kommunikationsmittel wurde somit gebührend gefeiert.

                                                Fotos: (c) http://kartoffelwasser.de/fotoblog/
Leipziger Fashion Week 2011.
In Zusammenarbeit mit Kartoffelwasser und dem Sonnenkönig.

Sonntag, 23. Januar 2011

Abriss. T r ä n e n, S c h w e i ß & E l e k t r o.

Schnell entschlossen 0.40 Uhr noch die Entscheidung getroffen: Komm lass uns tanzen gehen. Das Radio dachte mit dem Lied von Beady Eye - The Roller Lyrics ähnlich: "I’ll take you somewhere you never knew you’d been. I’ll give you something you never knew you’d feel. The only thing is everything is really tonight, tonight, tonight". Komm wir reissen das Weltecho ein. ABRISS II mit Noize Generation, Wilhelm Not & Der Junge mit der Elektronika. "Die Abrissglocke schwingt gefährlich über dem Club! Zum Einsturz bringen ihn allerdings wilde Elektro-Kids im Inneren. Chemnitz es ist Zeit für ABRISS II." Ähm. Gut, wenn ihr das sagt, liebe Veranstalter. Passend zur Party gab es einen Bänderriss im Knie. Krankenwagen und DJ-Wechsel. Vor dem Auto: "Entschuldigung, das ist vielleicht eine blöde Frage. Aber hast du Wasser? Mein Hals tut sehr weh." "Du kannst ja meine Mate austrinken." "Krass. Es gibt wirklich noch nette Menschen." "Ja, da darf man die Hoffnung nicht aufgeben. Kann ich dich noch ein Stück in meine Richtung mitnehmen?" "Das wäre super." Und jetzt noch ein Frühstück bei Tiffanys. Mit Toast und Mate. Das wärs.

The only thing is everything is really tonight, tonight, tonight.

Für dich Z o r r o. Weil gestern Abend. "Die Jacke ist ganz neu von Zara. Voll schön. Mit asymmetrischem Reißverschluss. Uuh. Die hab ich nämlich gleich deswegen entdeckt." (präsentiert die Jacke) "Sieht eher so aus, als wäre es falsch genäht." "Waaas? Deine Mutter ist falsch genäht. Untenrum."

Samstag, 22. Januar 2011

Ich erinnere mich an Zeiten...

...da musste man dahin wo es wehtut. Wo man dich verletzt und wo du noch nie warst. Dann musst du am Abgrund stehen und einfach runter sehen. Du musst riskieren. Einfach alles zu verlieren. ("Virginia Jetzt" wussten das schon 2005 in dem Lied "Du musst dahin wos wehtut." Aber manchmal wollen Lieder einfach nicht aus dem Kopf.)


Man sollte viel mehr abends gemeinsam einen Kakao trinken, Fotos ansehen, sich große Kunst zeigen lassen und Bilderrätsel lösen. "Welcher Modedesigner wurde hier fotografiert. Ah, das kriegen wir hin." "Hm. Also das ist Lagerfeld. Aber wieso ist auf dem Foto ein Pferd abgebildet?" "Na, das ist Gaultier. Jean Paul Gaultier." "Willst du mich verarschen...oh. Ja. Das passt ja wirklich rein."

Freitag, 21. Januar 2011

T h i s i s S h o w t i m e.

Ein aufregender Tag an dem die kleine Rote Zora zwei von drei selbstauferlegten Regeln gebrochen hat. Einkaufsverbot für die nächsten drei Monate. "Ich muss mich jetzt einfach belohnen. Bei der guten Note. Wobei... ich mir auch etwas gekauft hätte, wenn es richtig mies ausgefallen wäre. Man muss sich ja auch aufheitern dann."  Abendoutfit bereitgestellt von MANGO. Schokoladenriegel mit Milch. "Ach, da bekomm ich eben einen Laktoseschock." Immerhin die Regel mit dem letzten Nachtbus nach Hause zu fahren und keinen Alkohol zu trinken wurde eingehalten. "Komisch. Der Weg sieht nüchtern ganz anders aus." An diesem Punkt des Abends habe ich krampfhaft überlegt, wie die Sätze: "Bier auf Wein - dazu sage: Nein." oder "Wein auf Bier - das rate ich dir." richtig heißen. Friday on my mind in Ilses Erika. And I do believe it’s true. That there are roads left in both of our shoes. But if the silence takes you. Then I hope it takes me too. So brown eyes I hold you near. Cause you’re the only song I want to hear.
    
                                                                                                                                       Death Cab For Cutie  - Soul Meets Body

Donnerstag, 20. Januar 2011

Hasen sind üble Raver.

Ein Wii-Spieleabend mit den Mädchen. Chinesische Suppe. Apfelwein. Dann rücken alle auf dem Sofa näher zusammen, denn man flüstert sich Geheimnisse ins Ohr und ein breites Grinsen zieht sich über alle Gesichter "Nicht wahr! Krass!" Schön, wenn man immer wieder neue Dinge über seine Freunde erfährt. So verabschieden sich an dem vergangenen Abend eine GZSZ-Drehbuchautorin, Wii-Dancing Queen und ein Glitzerstern voneinander. Ihr wisst Bescheid, Mädchen.
 

Mittwoch, 19. Januar 2011

Tulpenmädchen.

An manchen Tagen helfen keine Süßigkeiten und Nudeln. Baby Melancholie und weiter? Dann will dir nichts gefallen. Gegen die Welt an diesem Tag und auf der Flucht. Aber Tulpen trösten vielleicht. Die ersten in diesem Jahr. Rosa, blumig und zum Nase reinhalten. Meine Liebe, dein Verzicht.

Es ist für den, der uns begleitet.

Du kannst jeden Abend lang wach sein und dir die Zeit mit schönen Dingen vertreiben. Du kannst vergessen, dich zu erinnern. Aber du weißt, dass es nur eine Person geben kann, der du glaubst, wenn sie sagt: "Du brauchst keine Angst zu haben."

Dienstag, 18. Januar 2011

This Boy is T o c o t r o n i c.

Man kann nicht jeden Tag Tocotronic hören. Aber zu manchen Abenden passt es.
Lieblingslied. Vor Jahren hat diese kleine Liebe angefangen.

Ein kleines Boot. 
Ein kleiner Kahn.
Auf dem achten Ozean.
Von hier hört mich das Weltall an.
Tagelang war ich im Bann.

Vom Glanz des Himmels übermannt.
Ein Licht im Dunkel des Verstandes.
Ein Fleck Sonne dann und wann.
Dringt Durch mich. Ich bin gespannt.

In der Stille fängt das Chaos an.

Gib mir Deine Hand.
Wir sind verwandt.
Hüll' mich in dein Gewand.
Gib mir deine Hand.
Küss mich, küss mich.
Bis ich nicht mehr kann.
Führ' mich in Treibsand.


                                                                                                                                                 Tocotronic - Der achte Ozean

Montag, 17. Januar 2011

Eisbären müssen nie weinen.

Traumhaftes Frühlingswetter. Im Park sonnengebadet. "Oh, herrlich. Jetzt ein Eistee. Das wäre super." "Ich würde ja lieber einen Long Island Iced Tea nehmen. Es ist immerhin schon halb eins und ich hab noch null Promille." Zum Mittag: Eistee mit Nudeln in süßer Tomatensauce und Ricotta.

                                                                                                                                      Foto: (c) http://kartoffelwasser.de/fotoblog
  Bleib' draußen böse Welt.

Sonntag, 16. Januar 2011

Ich möchte ein Eisbär sein.

Rambazamba im Atomino. Der Italiener bringt die Pizza und den Gin am Vorabend. Im Bus ganz hinten sitzen und in die Stadt fahren. Bitch-Bingo spielen. Leider hatte kein Mädchen zu der Zeit ein Blumenkleid an, so dass ich gewonnen habe und die Nerd-Brille als Letztes vom Zettel streichen konnte. Der Sieger bekam die Gisela. "Was sechs Euro dafür? Da ist doch Pfand mit dabei." "Nein? Was! Sechs Euro nur dafür?" Durch die Nacht im Atomino mit Zorro, Club-Mate und lauter Musik. Kurz vor der Nachtbusabfahrt kam der Wunsch nach Nahrung auf. "Ich würde jetzt gern noch einen Döner essen." "Ich versteh das echt nicht, wie man um diese Uhrzeit noch so etwas essen kann." Minuten später liegt dann die Erfahrung "Döner - Drive In" hinter mir. "Man, ich hab so viel Geld ausgegeben heute Abend. Das wollt ich gar nicht. Nur wegen dir! Und jetzt hab ich den Döner in der Hand. Was mach ich denn damit jetzt?" "Hä? Du wolltest den doch." An diesem Punkt also wieder mal festgestellt, dass man das was man hat, nicht will und was man nicht hat, gern möchte? 

Samstag, 15. Januar 2011

Sachertorte.

Die Wiener Sachertorte hat eindeutig besser geschmeckt als die heimische Variante. Denn eigentlich schmeckt diese Torte nicht so süß wie man denkt.

We are the people that rule the world.

120 - Minuten Party im Weltecho. Endlich eine von diesen Veranstaltungen bei denen die DJs Justice und Jay-Z kennen und spielen, ohne, dass man komisch angesehen wird: "Wer?". 0.30Uhr: Die Uhr läuft. "Äh, ja. Dann fangen wir mal an mit tanzen, nicht. Haben ja nicht so viel Zeit." Nach zwei Stunden Elektro, Indie, Dubstep, Drum'n'Bass und Black Music gab es noch für 15 Minuten eine Zugabe. Inklusive am Abend war auch das 45-minütige Anstehen an der Garderobe. We are the people that rule the world. A force running in every boy and girl.

Freitag, 14. Januar 2011

I' m a Hustler, Baby.

Dienstag:
Studentendisko mit den Heimatmädchen. Schlechte Musik und billiger Alkohol werden wieder hip. Am nächsten Tag die große Frage: Wie nimmt man eine Aspirin, ohne vorher etwas gegessen zu haben. Vielleicht ist das aber auch nur ein Mythos mit dem nüchternen Magen.

Mittwoch:
120-Minuten-Party im Sweat Club mit Miss Mandy Cleenex. Ohne Zeitangaben, ohne gute tanzbare Musik und Kopfschmerzen danach. "Zeit ist um. Raus, raus, raus. Macht die Musik aus und das Licht an. Geht nach Hause, ihr Pussys." Da kommt man doch wirklich gern wieder. 

Donnerstag:
Friday on my mind. Ilses Erika. Indie-Tanz. Strongbow Cider trinken. Lieblingsmusik gewünscht, die als letztes Lied am Abend gespielt wurde. Dick eingepackt mit Mantel und Schal nochmal auf die Tanzfläche. Draußen gefühlte 20°C. Im Regen und singend mit dem Handy in der Hand durch die Südvorstadt nach Hause gelaufen. Immer auf der Suche nach Cafés oder Läden, in denen  noch Licht brannte und eine Küche offen hatte. Nahrung haben wir keine gefunden dafür aber einen Photoautomaten. Nachtbus verpasst. Aber die erste Straßenbahn fuhr ja gleich danach. Zwischenstopp am Hauptbahnhof. An der Theke im Restaurant freundlich begrüßt mit einem "Guten Morgen". "Morgen? Oh. Oh. Ja. Hallo". Satt, durchnässt und leise summend "Because we are... your friends...". Beste Party der Woche.


 

Donnerstag, 13. Januar 2011

Aufbitchen.

Ganz lang haben wir auf dieses Paket gewartet. Heute ist es endlich angekommen. Urban Outfitters wir lieben dich. Du schickst uns immer so schöne Sachen.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Vier. Auf einen Streich.

Actionsampler Kameras sind diese, mit denen man ein Foto-Foto-Foto-und-Foto mit einem Klick machen kann. In Wien gekauft und nun ganz sehr lieb gewonnen.

Dienstag, 11. Januar 2011

Was machst du so, wenn du traurig bist?

"Ist das eigentlich schlimm, wenn man Muffins ohne Unterhitze bäckt?" Die werden eben nicht richtig fest. Und deswegen muss ich den hier gleich mal essen." "Aber... aber... die waren doch nicht gar nicht fertig." "Aber lecker!"

M i t t e n d r i n.

Kann man sein, wenn man sich am Montag oder auch Dienstag Abend auf den Weg zu dem Leipziger Radiosender "detektor fm." macht. Dort treten wunderbare, noch nicht überall bekannte Bands auf und man hat die Wahl, ob man sich lieber von außen die Nasen an den Scheiben platt drückt oder direkt mit im Studio sitzt. Gestern lagen wir "Francis International Airport" zu Füßen. Eine Indie-Band aus Wien. "Ich könnte mich ja jetzt richtig mit denen unterhalten." "Was würdest du denn sagen?" "Na, Sisi, Kaiserschmarrn, Faschiertes, Melange." "Ah, das finden die sicher gut."

Müllmonster machen Mädchenaugen mutig.

Wer von unten sieht, findet Himbeeren und kleine Geschichten. Wie diese. Vom Müllmonster. Versteckt und fern von jeder großen Stadt lebt dieses Knödeltierchen. Seine Lieblingsbeschäftigung: Na, das Durchsuchen von Müll. Tag für Tag wächst sein Müllberg, weil die Menschen ihn nicht haben wollen. Aber ohne diesen würde es niemals so viele unglaubliche Entdeckungen machen und neue Dinge zum Spielen finden.

                                                                                                                                Fotos: (c) http://www.kartoffelwasser.de/fotoblog/

Montag, 10. Januar 2011

Januarsonne.

Das erste Mal nach einem Winter draußen zu sitzen ist immer etwas Besonderes. Mitten im Januar lockt die Sonne. Da sitzt man dann mit seinem Tablett auf den Steinbänken und isst gemütlich. "Immer diese scheiß Studenten. Die denken auch die sind besonders indie, nur, weil sie da gleich draußen sitzen." Endlich wird das Wetter schöner - perfekt für einen Frühlingsnachmittag vor dem Obi Baumarkt. Da gibt es alles was wir mögen. Inklusive Urlaubsgefühl.

                                                                                Fotos: (c) http://kartoffelwasser.de/fotoblog/
                                                                                                                                                   Obi und Kartoffelwasser: I love you.

Sonntag, 9. Januar 2011

Wer, wenn nicht wir.

Ich sagte: "Stell dir vor, du stündest irgendwann, vor vielen Jahrmilliarden, als alles erschaffen wurde, auf der Schwelle zu diesem Märchen. Und du hättest die Wahl, ob du irgendwann einmal zu einem Leben auf diesem Planeten geboren werden wolltest. Du wüsstest nicht, wann du leben würdest, und du wüsstest nicht, wie lange du hier bleiben könntest, doch es wäre jedenfalls nur die Rede von wenigen Jahren. Du wüsstest nur, wenn du dich dafür entscheiden würdest, irgendwann auf die Welt zu kommen, dass du, wenn die Zeit reif wäre, wie wir sagen, oder "wenn die Zeit sich rundet", sie und alles darauf auch wieder verlassen müsstest. Vielleicht würde dir das großen Kummer machen, denn viele Menschen finden das Leben in diesem großen Märchen so wunderschön, dass ihnen die Tränen in die Augen treten, wenn sie nur daran denken, dass es irgendwann ein Ende nimmt. So gut kann alles hier sein, dass es schrecklich wehtut, daran zu denken, dass irgendwann einmal keine weiteren Tage kommen."
[...]
Und ich sagte: "Wofür hättest du dich entschieden [...]? [...] Hättest du dich für ein Leben auf dieser Erde entschieden, kurz oder lang, in hunderttausend oder hundert Millionen Jahren?" [...] "Oder hättest du dich geweigert, an diesem Spiel teilzunehmen, weil du die Regeln nicht akzeptieren könntest?"

                                                                                                              Das Orangenmädchen - Jostein Gaarder
                                                                                                              Auszüge von den Seiten 154 & 155

Samstag, 8. Januar 2011

Wird es jetzt Frühling?


I know he knocks you off your feet.
You're so bitter, you think he's sweet.
Well, he's wrong for you, I swear.


I heard he wrote you a song, but so what?
Some guy wrote sixty-nine, and one just ain't enough.
And there's no sense even trying.


Popular mechanics for broken hearts could help me now.

                                                                                                          
    Beulah - Popular Mechanics for Lovers

Ein Ginger Ale und Kännchen Kaffee.


Es ist so schön, dass du da bist. Hab' keine Angst. Die grauen Wolken verschwinden bald.
Wir malen sie bunt an.

Freitag, 7. Januar 2011

"Boom boom boom boom I want you in my room...

Let's spend the night together, from now until forever..."
Oh mein Gott. Es sollte nur ein Neujahrbegrüßungsabend für den Studiengang werden aber es endete mit der schlechtesten Party, die die Beste des Jahres war. Mit den Homegirls und Boiis zu Scooter, Dj Bobo und Culture Beat tanzen. "Ey, das Beste hier an der Party sind die Chips." Später dann auf jeden Fall die Musik. Dieser DJ sollte auf Händen getragen werden. Da trinkt man auch gern den Gin Tonic schnell aus, damit er schneller wirkt.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Und alles was am Ende noch so bleibt.


Krank. Wiener Melange und Bananenbrot zum Frühstück. Tauwetter. Drei Stunden Geschichte-Vorlesung. Einkauf im Lieblingsbaumarkt. Die Erkenntnis: Nicht alle Nägel wollen in der Wand halten. Da muss man kreativ werden.