Montag, 28. Februar 2011

159 Minuten.

Jeder spricht momentan über den Film "Black Swan". Aber niemand über "La danse - Le ballet de l' Opéra de Paris". Ein Dokumentationsfilm über das berühmte Pariser Ballett. Ein Blick hinter die Kulissen - von den Trainingseinheiten bis hin zur Aufführung des "Nussknackers" von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Paris. Gefühl. Anmut. Glitzerkostüme. Wer sich jetzt auch unbedingt ein Tutu wünscht, sollte sich das H I E R ansehen. 

Und nachstylen: Der Ballerina-Dutt nach Anleitung.

Sonntag, 27. Februar 2011

Kaffeetrinken aus winzig kleinen Tässchen.

K a f f e e k l a t s c h ist immer noch das Beste. Am liebsten im Café Kandler. Ein Stück Quark-Sahne- und Pralinen-Torte. Dazu ein Tässchen Bachkaffee und Schüsselchen Milchkaffee. Da kann man auch das Kännchen Milch austrinken, das auf dem Tisch steht -  hat man ja schließlich auch bezahlt.

 kaffeegeklatscht und fotografiert: (c) http://kartoffelwasser.de/fotoblog/

"First day being pink?" "Yeah." "Welcome to hell."

a moment, 
a love,
a dream, 

aloud,
a kiss, 

a cry,
our rights, 

our wrongs 
                                                                                                     The Temper Trap - Sweet Disposition

Samstag, 26. Februar 2011

BieberFever.

Nach fünf Stunden in der Innenstadt stehen und beobachten, kann man wirklich sagen: Leipzig - du kleidest dich sehr schick und ausgefallen. Bei so viel Pflichtbewusstsein am Tag darf man sich ruhig ein Gläschen Sambuca gönnen. Aber Achtung: Vor dem Verzehr die Flamme löschen. Von Alkohol trinken bis zusammen durch die Küche bautzen ist der Gedankengang zu heißen Boys auch nicht weit. Justin Bieber. Mal ehrlich. Der ist sowas von 12! Seine Schokoladenseite H I E R. Schwärmen kann man aber auch für D I E S E Version von GLEE.

Freitag, 25. Februar 2011

G o l d d i g g e r.

Drei Partys an einem Tag. Die 17-Uhr-Cidre-Eierkuchen-Party. Die 20-Uhr-Gin-Tonic-Schlampen-WG-Party & die 01-Uhr-Friday-on-my-mind-Party. Durch Leipzig stromern mit den heißesten Girls und Boys. Zwischenstopp am Fotoautomaten und mal eben zu sechst in die Box quetschen. "Ich will ein Foto von all den Girls, die ich geknallt habe." [J] Einige Fotoausdrucke später dann zu  "Overload" von den Sugarbabes dancen. Mit der ersten Bahn nach Hause. Weil das die coolen Kids angeblich so machen, sagt August. Die Leipzig Riot Kids.



Der Sender mit der guten Musik.

Nachtrag 24. Februar:

Zum Mittwochabend gemütlich bei detektor.fm im Studiokonzert sitzen. Es spielten: THE GRAND OPENING (Schweden). Und nur, weil der Bandname nach einer Hoteleröffnung klingt, übernachten sie dort nicht zwangsläufig gern Wunderschöne Klänge, ein weißer Sessel, ein abgedunkelter Raum und die eigenen Gedanken. Richtig schön. S O schön war es. Zum nachträglichen Dabeisein.


Mittwoch, 23. Februar 2011

"Hörst du das schöne Rauschen?" "Das ist nur die Straßenbahn."

Möchte man sich die Leipziger Seenlandschaft ansehen, dann sollte man dabei auf den Kulkwitzer See verzichten. "Du willst zu dem See? Ey, der ist so hässlich. Das kann ich dir jetzt schon sagen." Wunderschön gelegen inmitten von Plattenbauten, Straßenbahnnetzen, Güterzugverkehr und Müll. Ein frühlingshafter Traum. Aber das Eis und der Sonnenschein haben entschädigt. 


"Man kommt in ein Alter, wo man sich über das Einmachen von Marmelade unterhält."

18 Uhr: Jemand klingelt an der Tür. "Die Post." "Was kommt denn bitte um die Zeit für eine Post?" Vor der Tür standen die zwei Islandkinder, die von ihrer langen Reise zurückgekehrt sind. Überraschung gelungen. Am Morgen gab es dann ein großes Frühstück mit den mitgebrachten skandinavischen Köstlichkeiten. Dänischer Käse. Marmelade von den Färöerinseln und schwedischer Schokoladenaufstrich.




Dienstag, 22. Februar 2011

Holt uns an Bord!

Die neueste und beste Imagekampagne für die Stadt Bautzen. Auf der Broschüre steht: "Bautzen. Ich bin dann mal da..." Fanden wir so anziehend, dass wir demnächst dringend nach Bautzen fahren müssen. Aber dann? Dann biste da und nun? Wir drehen einen Kurzfilm über diese einzigartige, 1000-jährige Stadt. Ungefähr so. 

"Ich bin dann mal da... - Bautzen". Schwarz ausgeblendet.
"Sorbische Kinder beim Eier anma... - Bautzen."
"Hier kann man Senf kau... - Bautzen."
"Unglaublich. Zwei Konfessionen in einer Kirche... - Bautzen."
Der Tourismusverband wird uns lieben. Was wird er. Uns lieben.

Wir wollen S o m m e r.

Nachtrag 21. Februar:
Wenn man fragt, wo der schönste Ort in der Umgebung ist - dann hier. Egal wann. Immer. Für Herz und Augen.

Sonntag, 20. Februar 2011

Minustemperaturen. Soll glatt sein.

Auf dem Weg zu Kaffee, Kuchen und Kino. Den Berg runter. Auf der Hälfte mit dem Auto gebremst. Kein Stillstehen mehr möglich. Möglichkeiten: In den Zaun, in den Schneeberg (der seit November nicht tauen will) oder in den Betonmast fahren. Eins, Zwei oder Drei. Letzte Chance vorbei. Das Auto hängt fest im Schnee. Räder in der Luft. Schräglage. Super geparkt! Nach einer halben Stunde startete das Rabensteiner Sondereinsatzkommando die Rettungsaktion: Bergt das Schneehäschen. Ausgerüstet mit Spaten, Schaufel und Brettern. Das war dann irgendwie wieder schön. Auf dem Dorf - da kennt und hilft man sich.

Hold me, love me, hold me, love me. Eight days a week.

21 Uhr: Bitte steigen Sie ein. Das N u t t e n t a x i bringt Sie zu Ihrem Abendprogramm. Auf dem Sofa Eltern, die zu "Dont cha wish your girlfriend was hot like me" abgehen. Ein verräterischer roter Beutel mit nicht-jugendfreien Inhalten. Und zur Einstimmung gewünscht: Prinz Pi. An der Bushaltestelle: "Man, nein, hier steht der Bus kommt '00 und nicht '15, wie du gesagt hast. Nein, ey. Und jetzt?" "Wir stehen auf der falschen Seite." "Oh." Indieparty in der Sanitätsstelle - aber ohne Indiemenschen. Die hatten nicht mal Haarbänder, Stoffbeutel oder türkisfarbenen Lidschatten. Die zwei heißesten Nutten der Stadt im Club waren dann wohl Zorro und Rosali. Zum Abschiedsabend kann man auch mal ein Bier bezahlen, sich die Zeit in Strandkörben vertreiben und über Fußball reden. "Immer wenn du betrunken bist, läufst du voll gebückt." "Was? Deine Mutter läuft gebückt. Danach." "Doch, wirklich. Hier. Voll gebückt." "Alter, weils kalt ist."
A d i e u, Z o r r o. Auf bald in Regensburg. Untenrum.




Freitag, 18. Februar 2011

I'm back in the USSR. Hey, you don't know how l u c k y you are, boy.

Wer sich mal wie eine K a i s e r i n fühlen will - sollte sich abends auf die Aussichtsplattform des City-Hochhauses in Leipzig stellen. Mit einem Blick über die Stadt und 142m Entfernung zum Boden ist das schon wahnsinnig schön. Nennt mich Sissi. Schön ist ein Donnerstagabend auch mit Tanz und Wein in Ilses Erika. "Ich wage heute etwas extravagantes und bestelle einen Landwein. Und du?" "Ich trink Cidre." "Haha. Cidre. Was ist denn das für ein Wort! Das ist doch gar kein richtiges Wort." Am besten sind dann immernoch die Wege nach Hause. Im Morgengrauen, mit Stolperfallen, Gesang, Vogelgezwitscher und nach dem Bus rennen, obwohl er nicht kommt.




Donnerstag, 17. Februar 2011

"Ich breche da heute Nacht ein."


"Träumen Sie nicht Ihre Verfolgungen - sondern verfolgen Sie Ihre Träume."
"Das hat mein Therapeut auch gesagt."

Mittwoch, 16. Februar 2011

Man kommt gar nicht mehr dazu, was Sinnvolles zu machen, weil so viel passiert.

Ferien sind toll. Da kann man wieder jeden Mittag die "Küchenschlacht" ansehen. Aber mal ehrlich. Wir könnten das doch viel besser. In unserer eigenen Kochsendung. "Mitten in Sachsen", "Kochen im Osten" oder "Am Herd mit uns" oder so. Mr. Kartoffelwasser und Rosali als Moderatoren, Köche und gleichzeitig fiese Rivalen, die sich gegenseitig das Essen versalzen und über jeden schlechten Witz lachen: "Hahahaha, ja genau. Da muss noch mehr Salz rein. Hahaha. Natürlich. (wennde willst, dass dein Essen scheiße schmeckt.)" Co-Moderatorin ist die schwäbische Hausfrau, die dann die eigentlichen Kochtipps verteilt und begeistert in die Hände klatscht. "Des isch mei Liehblingschschendung." Am Ende löffeln dann alle gemeinsam die versalzene Suppe aus. Jury gibt es eigentlich keine - nur manchmal aber dann wurde die auch vorher bestochen. Ehrengast in 2/3 aller ausgestrahlten Shows ist Flori. Der heiße BWL-Student, der im zdf seine große Liebe sucht. Als Titel der Sendung hat gewonnen: "Am Herd ohne uns - weil Sie sind ja in der Küche und sollen kochen und wir sitzen zu Hause. Verstehnse?" Außerdem kann man sich in den Ferien dann endlich wieder nur über Facebook unterhalten. Über das was man im nächsten Moment tun wird. "War gerade bei Anne im Zimmer. Jetzt bin ich wieder in meinem Zimmer. Gleich kochen wir, glaube ich. In der Küche." Das gefällt jedem. Das ist was für alle. Ein H o c h a u f d i e F e r i e n. 

Bilder: designed by kartoffelwasser via androidify.com

Dienstag, 15. Februar 2011

Gewagte These.

Die Menschen kriegen Krebs und der Osten geht unter - wegen der Backshops. Weil das Roggenbrot fehlt.

Valentinstag.

Nachtrag: 14. Februar

Die einen können mit diesem Tag nichts anfangen, die anderen können ihn nicht leiden und manche mögen ihn einfach. Schöner Schwachsinn. Gestern haben wir den V a l e n t i n s s w a g aufgedreht, obwohl du das alles gar nicht magst. Für dich: Verkleidet als schwäbisch/schwedische Hausfrau mit High Heels, Tracht und Haarschnecken. Backend und wartend in der Küche bis der Mann, Jäger mit preussischer Uniform, nach Hause kommt. "Schahtz, isch habe da a Schtück Quark-Schahne-Torteh hing'schtellt. Isch hoff' 'schmeckt."  Valentinstagsmuffins mit Schokolade und Zuckerperlen verteilt, Pralinen, Blumenstöckchen, Abendbrot gekocht bekommen und einfach alles war gut.



my valentine und Fotos: (c) http://kartoffelwasser.de/fotoblog/

Dein Herz sei wild heute Nacht.

F o t o s h o o t i n g. Löwe und Rosali. Bettboii und HelloKitty.

Sonntag, 13. Februar 2011

S t r a n g e r s by day, lovers by night.

When everything you have goes away.
You realize that nothing means a thing.
Everything you thought was a big deal.
Now you see it all and what is real.

And you're trying.
You're still a l r i g h t.

Mehr als nur wunderbare Musik zur Serie. Grey's Anatomy. "My Favorite Mistake", sechs kleine Worte, Gute-Nacht-Geschichten und Abende ohne Schlaf hören sich s o an.

Samstag, 12. Februar 2011

Und wenn man trotz allem glaubt, man war es nicht.

Gestern dachte ich noch: 13.00Uhr. Weltuntergangsstimmung. Meine Güte. Was ist das denn hier für ein Wetter? Und heute: Letzte Prüfung vorbei. Sonnenschein. Besuch mit Blumengrüßen. Drei Kleider in einer halben Stunde gekauft. Kuchen. "Und jetzt? Wie wärs mit Kaffee, diesen Teigtaschen in der Küche und einer Folge "Family Guy"?" "Och, perfekt". Selbstgemachte Quataif Asafiri - Vögelchen-Schnäbel. H I E R zum Nachbacken.

Donnerstag, 10. Februar 2011

S c h l a f l o s e x p r e s s.

Der Tag beginnt gut am Morgen mit der Frage: "Möchtest du einen E i e r k u c h e n haben?" Ja, aber gern doch. Im Kaufland: "Haben Sie alles bekommen bei ihrem Einkauf?" "Ja, 'nen Schreck haben wa bekommen! Bei der Rechnung! 'Nen Schreck!"


Mittwoch, 9. Februar 2011

Ich packe meinen Koffer und nehme...

...einen Hund mit. Diesen hier. Mit diesem und dessen Besitzerin war ich im Park spazieren. Kaffeebecher und Tasche in der einen Hand und in der anderen die Hundeleine."Amy, nicht so ziehen... und nein, auch nicht im Schlamm wälzen". Im Park und m i t g e h ö r t: Frau mit dickem Wintermantel und passendem Hund. Hund schiebt sich beschwerlich am Wegesrand entlang. "Fein machst du das. Wissen Sie, wir machen gerade beide Diät. Immer langsam laufen, Madame. Nichts überstürzen. Du hast Zeit. Da purzeln die Pfunde."

Dienstag, 8. Februar 2011

Ich habe eher so vor Enten Angst.

Drei Stunden über Eis und Stein wandern. Zu den beliebten Ausflugszielen der Umgebung. Die Tanztee-Party der Rentner crashen. Von zwei Kellnern für zwei Milchkaffees bedient werden. Schwierige Kunden erfordern mehr Aufmerksamkeit. Das war fast wie der S o m m e r  v o r  d e m  B a l k o n. Auf den Treppen sitzen, Enten füttern, Sonne im Gesicht und Eis essen.

Wenn man so will.

Manche Dinge kann man und manche... gehen einfach mal gar nicht. So wie das: B i l l a r d. Spaß macht das ja schon aber irgendwann findet man keine Teammitglieder mehr: "Äh, ach ich soll mit dir in einer Mannschaft spielen. Öh". "Hast du überhaupt die weiße Kugel berührt oder nur alle anderen auf dem Tisch?" "Was? Oh. Die weiße Kugel liegt noch da". Die einen brauchen Verlängerungen, die anderen lassen ihre Kugel springen oder treffen eben gar nicht erst. Dann doch lieber im Auto mitsingen und jedes Schlagloch durchfahren. "Achsenbruch, Alter."  Meine Süßwarenabteilung im Supermarkt. Die Schaumkrone, der Woge der Begeisterung.

Montag, 7. Februar 2011

I like the way you walk.

Großelternausflug. Mit S o n n e, Panoramasicht beim Mittagessen und Erkundung des Burgen - und Schlösserlandes Sachsen. Wuhu.


                                 K o m p l i m e n t e sind schön. Wer heute noch keins hatte, dem  mache ich eins. Da muss man sich nur trauen: Genau H  I  E  R.

Sonntag, 6. Februar 2011

I left my head and my heart on the dance floor.




















V e r s t ä n d i g u n g s p r o b l e m e ? Hier nicht.
"Ey, man wo warst du denn?" "Na, erst hab ich voll lang da getanzt und dann stand ich draußen. Weil ich dachte, du kommst da vorbei." "Das kann ja gar nicht stimmen. Ich war auch da tanzen und dann draußen. Ey, wo warst du?"

Alter, wo?

Durch die Nacht mit Zorro, Rosali und K I N G  K O N G  K I C K S. Für die Vorabenderheiterung sorgten die Hemdauswahl, elterliche Hinweise ("Vorsichtig, ne!"), der verschüttete Gin auf dem Bett und der anspruchsvolle Wortwitz beim Getränk zubereiten: "Lass mal Rum machen". Weniger gut zu dieser Zeit war der Orkan, der uns die Frisuren beinahe ruiniert hätte. Drei-Wetter-taft - sei Dank konnten wir trotzdem das Haus verlassen. B i t c h - B i n g o frühzeitig abgebrochen aber Rosali ging mit drei Treffern in Führung. "Hä, man, wo soll ich denn hier bitte ein Mädchen mit Kreolen-Ohrringen finden? Das trägt doch keine." Indiedisko mit Stoffbeuteln, Vierzehnjährigen, Tanzmusik , Jackesuchen und mitsingen bei "Tonight I'm gonna have myself a real good time. I feel alive and the world turning inside out, yeah! Don't stop me now. I'm having such a good time." Zum Abschied ein Indianerehrenwort ohne gekreuzte Finger. "Mir ist irgendwie schlecht." "Jaa, frag mich mal! Wenn ich D U wäre, würde ich auf den Knopf dort drücken." "Vergiss es!"