Montag, 30. Mai 2011

What you miss.

Stress abbauen im Spielparadies: Kaufland. Exzessives Lebensmittelkaufen. Fruchtigen Nagellack. (Kann man den auch essen?) "Das ist ja jetzt dumm, wenn wir beide die gleiche Farbe kaufen. Nimm du den, dann können wir uns doch austauschen." Ball spielen bis die Glühbirnen kaputt gehen. Alle Zeitungen durchblättern. "Ey, komm. Lass mal gehen. Ich hab das Gefühl wir sind schon ewig hier." Vier Beutel, zwei Fahrradkörbe voll, einen Nagellack und zehn Stunden später. Die Karawane zieht nach Hause. Über Feldwege, weil wir so richtige Draufgänger sind.

Sonntag, 29. Mai 2011

Wie ist es denn nun richtig? Just take what you need and be on your way. Oder wie.

Man muss es sich auch mal gut gehen lassen und kann nicht nur traurige Lieder singen. Karl-Marx-Stadt: Eine kühle Erdbeer-Bier-Bowle zum Mittag. Leipzig: Ein Abend im Café Puschkin. Spaziergang durch die Straßen. Auf Irrwegen mit dem Fahrrad nach Hause fahren. Aber immerhin das richtige Bett finden.

Für die Ewigkeit.

Sonntag. Auf Spurensuche am Jüdischen Friedhof in Chemnitz. Die Grabstätten von Stefan Heyms Vorfahren. Veranstaltet von der Internationalen-Stefan-Heym-Gesellschaft. Ein wunderschöner Friedhof mitten in der Stadt. Und Steine, die bedeuten: Das hier ist für immer.

Resilienz.


Genug Gedanken gemacht. Genug den Mond angestarrt. Das ist nicht so, wie es sich anhört, weißt du. Wir begrüßen die Erdbeerzeit. Eierkuchen mit Zimt und frechen Früchtchen.

Samstag, 28. Mai 2011

Be a superstar.

Faszination Fliesen legen
Paralleleintrag zu Mr. Kartoffelwasser und da liegt auch gleichzeitig noch das Copyright.

Das sind doch die wirklichen Momente aus dem Leben. Einmal tief mit der Hand hinein gegriffen. Ins Leben. Und festgehalten. I can't save you another night. Das erinnert mich gleich an das Gespräch von heute Nachmittag. "Blond for fun". Vorfreude auf Mittwoch. Nuttenbesuch aus Bayern. "Ich muss aber doch früh zeitig aufstehen..." "Alte. Zum dritten Mal. Es ist Feiertag am Donnerstag." "Ah. Super!" "Da gehts nochmal zurück ins Bett, Fräulein."

High on the heels.

[via Choose Me. Pick Me. Love me.]

Ähm. 
Was eben jeder unter einem D e s s e r t versteht.
Love.

Freitag, 27. Mai 2011

Little darling.

Schön, wenn man zehn Minuten an einer roten Ampel steht, sich gegenüber dumm ansieht und dann gezwungene Konversation betreiben muss. "Die Ampel wird auch gar nicht mehr grün, ne." "Hmm." Schön, wenn man morgens geweckt wird. Schön, wenn man nach Hause kommt und extra das Beatles Lied "Here comes the sun" gespielt wird. Schön, wenn die Bewerbung für den Masterstudiengang im Briefkasten liegt und man den besten, süßesten und kühlsten Wein trinken kann.


You keep your love in a locked down suitcase.
But you can still be so hurt.
When I say that it might be too late.
You drew a line so it will all be alright,
what you took was mine but now never mind.
You drew a line so it will all be alright,
what you took was mine when you drew that line. 
So schön, so schön: Jack Beauregard - You Drew A Line

Wassermannmann.

Fockeberg. Sonnenuntergang. Zwei Gläser Wein. Zwei Regenbögen. Ein Regenschirm. Sternzeichen rätseln. Neue Berufe erfinden von A bis AA. Wie: Aalforscher, Autobahnanalytiker oder Außenarchitekt. Wer nicht weiß, was er nach dem Bachelor machen soll, kommt ins Anneamt. Flugzeuge zählen. Arm in Arm durch die Südvorstadt laufen. Eine Blume ins Haar gesteckt bekommen. Den ganzen Weg bis nach Haus. Haustür. Gute Nacht. Because tonight's the kind of night. Where everything could change. Noah & The Whale - Tonight's The Kind Of Night


Donnerstag, 26. Mai 2011

Do me a favour.

Die SLAM-Fahrrad-Gang.


Mehr Menschen sollten heiraten - und dann in den nächsten Tagen ihre Mitmenschen mit amüsanten Geschichten und veganen Erdbeertorten oder wahlweise Zitronenmuffins versorgen. Manchmal wünscht man sich, dass die Zeit für einen Augenblick stehen bleibt oder der Tag 48 Stunden hat. "It's these times that it tends. The start to breaking up, to start to fall apart. Oh, hold on to your heart. Do me a favour." Arctic Monkeys - Do me a favour

Dienstag, 24. Mai 2011

Ich bin dann mal weg.

Urlaub für einen Vormittag. Fotoshooting am Störmthaler See. Was? Na, dieser See, der erst seit diesem Jahr existiert und noch schöner gemacht wird. Mit Lavendelbepflanzungen, einer schwimmenden Kirche und einem Silbernen Wald. Noch mehr Fröschen. Noch größeren Mückenstichen. Wellenrauschen. Sand. Sonne. Sonnenbrand. Aber diese 7,33 km² Wasser fühlen sich so sehr nach Ferien an.

Montag, 23. Mai 2011

Jetzt stehen wir wieder hier.

Erinnert mich ein bisschen an mein Lieblingsbild von Mr. Kartoffelwasser. Dabei ist es doch eben erst entstanden.

Feldwege. Mückenstiche. Froschkonzert. "Der erstickt doch gerade an einer Mücke, das klingt ja nicht normal." Nebel über dem Tümpel, ach quatsch, das ist Leichendampf. Fremde Menschen, in fremden Autos glücklich machen. Im Kofferraum sitzen und warten bis es dunkel wird. Wenn man nicht weiß wie man es sagen soll - einfach machen. Wird schon gut gehen.

And maybe one day we'll go to rehab.

Nach einer guten Party ist die beste Frage am Morgen: "Willst du ein Glas Sekt?" Ach, wenn du schon so fragst. Männer bei der Hausarbeit zu sehen: Top. Ich hätte ja auch bei der Spurenbeseitigung der letzten Nacht geholfen aber für die Unterhaltung zuständig zu sein, war entspannter. Was man nicht alles findet beim Aufräumen. Halbe Gurkenstückchen, Wattestäbchen in der Badewanne, Bierflaschen und Botschaften.Was man besser wegschmeißt: Zahnbürsten.

Im Hausflur entdeckt: Manche Gäste waren sich nicht einig. Aber die sind auch zu früh gegangen.

Sonntag, 22. Mai 2011

When the sun is shining yellow.

So schmeckt der Sommer auf dem Balkon mit Herrn Kartoffelwasser.
Sommerlicher Kichererbsensalat mit Fladenbrot. Nur zu empfehlen. An einem heißen Tag.

RaveRaveRave.

Man muss nicht immer aus dem Haus gehen, wenn man feiern möchte. Man benötigt nur Hausmitbewohner, die eine Party organisieren. WG-Party: Kennt man ja. Da steht ein Laptop auf dem Tisch und jeder darf mal ran. Also, darf die Musik bei youtube aussuchen. Ein paar Gäste tanzen aber viele stehen in der Küche und rauchen. Nur war das gestern etwas anders. Tanzen auf zwei Floors, äh, in zwei Zimmern. Eine Badewanne voller Bier. Drei gute DJs. Eine Gästeliste, die 50 Personen locker überschritten hatte. "Von wem wurdest du eingeladen?" "Ach, ich hab das nur von der Straße aus gesehen. Und du?" "Ja, ich wohn hier." Mottoparty. "Du hast ja nicht mal ein Kostüm an." "Na doch. Ich war als Koralle verkleidet, aber das ist auf der Treppe abgefallen." Arm in Arm tanzen bis die Sonne aufgeht. Blick über die Stadt. Morgenhimmel. Und ein Name auf dem Arm. "Ja, heutzutage schreibt man sich eben keine Telefonnummern mehr auf." Bei dem Gute-Nacht-und-guten-Morgen-sagen an die WG waren meine Gedanken nur so: Scheiße, das will ich echt nicht aufräumen müssen in ein paar Stunden.

Samstag, 21. Mai 2011

"Scheiße. Wir machen uns was vor."

"Du oben. Ich unten. Harmonie. Friktion. Symmetrie. Parallelität. Anspannung. Trott. Flucht. Heimkehr. Fremdgehen. Bereuen. Nicht heiraten. Nicht Kinder. Nicht zusammenziehen. Doch zusammenziehen. Kein Sex. Weiter. Älter. Weiter. Langsamer. Noch langsamer. Du stirbst. Ich auch." (Tom Tykwer: Drei. Dezember 2010) Eine schlaflose Nacht. Nachts hellwach, tagsüber müde. Das wäre wahrscheinlich so ein Moment gewesen, den man rauchend auf der Fensterbank verbringt. Nur bis zur Hälfte kann ich sagen: Ein wunderbarer Film. Aber eben diese 60 Minuten müssen erst einmal ihren Platz finden.

Freitag, 20. Mai 2011

Wenn man nur wüsste wie.

Maybe I will never be.
All the things that I want to be.
But now is not the time to cry.
Now's the time to find out why.
I think you're the same as me.
We see things they'll never see. 

Heart it. Bein zeigt: Maria Magdalena.
Heute haben wir gelernt: Was ist das "Jerusalem-Syndrom"? Nicht alle Milchshakes sind erfrischend. ZARA lädt zum Kleiderkaufen ein. Herzstrumpfhosen machen glücklich. Von Beobachtung zu beobachtet werden, ist es nicht weit. Blumen spät am Abend umtopfen ist nicht sinnvoll, weil man nichts sieht.

Oder wars die Gelegenheit, die gefehlt hat.

In Sachsen-Anhalt war gestern die Welt noch in Ordnung. Blauer Himmel mit kleinen Wölkchen. Gewitter nur im Osten und Westen des Landes. Nicht in Mitteldeutschland. Aber am Abend musste ich mich dann doch im Schrank verstecken. "Komm, setz dich mit mir ans Fenster. Das sieht total schön aus und die Luft riecht so gut." Mit Baileys im Glas und Pizza hält man das dann auch gut aus. Vielleicht ist ein Sommergewitter am Abend ja doch ganz schön. Wenn man drinnen in einer Höhle sitzt und sich Geschichten von Meerschweinchen und Walen erzählt.

Eine Prise Glitzer.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Lasst die Liebe rein in euer Life-Design.

Egal was du tust, mach's nicht wie ich, du kannst lesen, schreiben, rechnen, lügen und noch viel mehr, es hilft dir nichts. Wenn du glaubst du bist am Ziel, trifft dich der Zufall, schnell wie ein Faustschlag, hart wie Licht, du siehst nur zu und fällst. Hans - Tele


"Pass auf. Nicht, dass du es wieder verlierst." "Das Herz?" "Nein, den Ring."

She is love.

Warme 25°C am Abend muss man nutzen. Kochen. Mediterrane Nudeln mit Gemüse. Wunderbarer Sommerwein. Melone. Joghurt. Mango-Orangen-Saft und Kekse. Sonnenuntergang. Auf einem fremden Balkon sitzen und Grey's Anatomy ansehen. Luxus, Baby. Nur in der Nacht will niemand schlafen. Die Uhr am Augustusplatz schlägt 0.00 Uhr. Alle sind sie wach. Die Balkonsitzer, Fahrradfahrer, Brunnenläufer, Musikbegeisterten, Fußballfreunde und Einhornsucher. Und mir will ein Lied nicht aus dem Kopf gehen. Den ganzen Weg entlang.



Dienstag, 17. Mai 2011

Anders definieren.

Kaffee trinken auf der Karl-Liebknecht-Straße mit Fahrrad und Hund. Und dann ganz plötzlich. Ist alles so aufregend. Ein neuer Handyvertrag - ein neuer Lebensabschnitt. Neue Symbole. Neue Aktionen. Die Möglichkeit ab jetzt 24 Stunden Facebook nutzen zu können. Und am Ende die große Frage: Kann man denn auch einfach nur telefonieren? Ja, kann man. Es geht einfach alles. Die Eule auf dem Blog in Blackberry-Format. Love.

Nicht so wichtig.

I know it seems surreal.
I can feel what you can't feel. 
I've got what you don't get.
You've got what I can't yet.
I'll do it - you don't fret.
Can't always want what you get.
In a minute it's making sense.
I could be your peak experience.
You like things you get for free.
Well, I like phones that ring for me.
Bonaparte - Fly A Plane Into Me

Montag, 16. Mai 2011

"Ja, ich möchte noch mehr Äpfel sehen."

Pressebraut allein im Büro. Vorzimmerdame. Postfrau. Sekretärin. Viel mehr Menschen sollten sagen: "Schön, dass du da bist". Zum Abend: Pflichtveranstaltung für jeden Buchwissenschaftler und Freund der Bücherstadt. Der Autor und erfolgreichste Wissenschaftsverleger Klaus G. Saur im Gespräch mit Prof. Dr. Siegfried Lokatis. Haus des Buches. Fruchtiger Weißwein und Brezeln. "Ich bin dafür, dagegen zu stimmen." Geschichten zum Schmunzeln. "Ihr Großvater hat die belegten Brote erfunden?" "Nein, nein. Die Wuppertaler Schwebebahn."


Forever is a long long time. When you lost your way.
Trying to follow your ideals. But your so called life.
It is such a waste. Where would you go. With a lasso. 
Could you run into. Could you go and run into me.
Phoenix - Lasso

Die kleinen Momente für die man gerne aufsteht.

Im Internet stromern. Leute, die Eulenketten auf einem Blog posten. Und den dann auch noch "Eulenliebe" nennen. Tss. (Als würde ich mir jetzt denken: Die Kette ist aber wirklich schön. Könnte man sich auch mal wieder gönnen und den Uhu-Kettenbestand erweitern.)

                           [via Eulenliebe]

Sonntag, 15. Mai 2011

Weck sie, weck sie nicht auf.

Internationaler Tag der Familie. Geburtstagsfeier. Haare flechten lassen. Torte backen. Kaffee trinken. Einen Wald- und Wiesenblumenstrauß geschenkt bekommen. Ich hab es schon oft gesagt in der letzten Zeit: Aber der Modetrend für den Sommer: Haare hoch! Drehen, Flechten, Stecken. Love it. Frisuren, die glücklich machen. Ihr Blick so südlich. Und alles staunt. Mehr als ein Kompliment schwebt für sie im Raum. Sie sagt, sie dreht sich, doch sieht sich kaum. Dort wo die Hoffnung langsam spazieren geht. Und sich der Trotz trotzdem ewig, ewig nicht legt. Clueso - Weck sie nicht auf

Taken by a stranger.

Lange überlegt. Gibt man zu diesem Abend einen Kommentar ab. Aber zusammen den Eurovision Song Contest 2011 ansehen ist unschlagbar. "Ah, jetzt singen erstmal die europäischen Länder?" "Ja, genau. Und nach der Pause kommt dann Amerika. Aber das dauert noch ein bisschen." Unterhaltung, neue Sommer-Modetrends und erste Abstimmungen: "Es gewinnen doch immer die Länder mit den heißen Frauen." Absolut heiß: Leuchtende Schuhe, ärmellose Westen, Boyband-Comebacks und der neue Modeschick für Männer: Shirt - rückenfrei. Dänemark machts vor. Kritik darf natürlich auch nicht fehlen: "Also, wenn ich schon nur zwei Minuten Zeit habe zum Singen, dann verschwende ich nicht eine halbe Minute mit "Na na na na" sagen". Punktevergabe. Gewinner: Aserbaidschan. Ah, naja. Da können wir auch ins Bett gehen. Lena und Platz 10.

Samstag, 14. Mai 2011

I'm not the girl you're taking home.

Nachtrag 13. Mai:
Fotoshooting auf einem Rapsfeld mit dem befreundeten Fotostudio "Glanzlicht-Momente". Für den Beginn ein Gläschen Sekt. Voller Einsatz. Mit einem Regenschirm über das Feld springen, Luftballons werfen, in den Feldgängen liegen, die Haut der Sonne aussetzen, gelber Blütenstaub und Kleiderwechsel. Gefühlte 1000 Fotos später: Zugfahrt nach Karl-Marx-Stadt. Ein Ticket. Vier fremde Menschen. Abendsonne. Köpfe zusammenstecken und 50 Minuten genießen. Es ist unglaublich toll, zu wissen, dass einen neue Bekanntschaften immer wieder flashen können. In your face, Freitag, der 13.!

Freitag, 13. Mai 2011

Put it in a l o v e song.

Der Pandabär feiert Geburtstag mit Hello-Kitty-Muffins, Gin Tonic, Seifenblasen und Konfetti. Balkonparty. "Uh, das neue Lied von Beyoncé. Das ist mir eine Handvoll Konfetti wert." Aber Achtung. Bei der ganzen übersprühenden Stimmung vergisst man leicht: Man kann auch an einem Blättchen Konfetti im Bierglas ersticken. Die Partycrowd erreicht lebend Ilses Erika. Tanzen, bis es keiner mehr im Club aushält. Im Biergarten kann wieder geatmet werden. "Habt ihr nicht eben noch über die Bachelorarbeit geredet? Wieso habt ihr jetzt den neuen Orangeton der Müllabfuhr als Thema? Bin ich eingeschlafen? Hat die Müllabfuhr wirklich eine neue Farbe?" "Pscht, ruhig Mäuschen." Nicht reden, tanzen. Der absolute Hingucker. Buntes, fliegendes Konfetti im Takt zu "Lisztomania" von Phoenix. Think less but see it grow. Like a riot, like a riot, oh. Blumen im Haar. Menschen, die tanzen und singen. Cider. Und keiner will  nach Hause. Aber wir mussten - die Ilse wollte schlafen. Stadtrundfahrt mit dem Bus durch Leipzig. Rosa Himmel. Sonnenaufgang. Plötzlich war es 5.30 Uhr und hell. Der Abend war wirklich eine Handvoll Konfetti wert. Stunden später, große Freude: Buntes Erwachen zwischen Papierschnipseln. Ach, wie schön.

Und niemand hinterher kommt.

Nachtrag 12. Mai:
Sommergewitter. Sonnenuntergang in den schönsten Farben. Im Fahrradkörbchen mediterrane Einkäufe. "Ohne meinen Lavendelstock geh ich nirgends hin." Baguette, Rucola-Salat, Frischkäse, Tomaten und ein kaltes Bier. Irgendwie war uns danach. Kerzen. Abendbrot und Liedtexte verstehen. Mit dir ist es einfach dreifach schön.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Wir können nichts dafür.

Regenguss. Gewitter. Mag ich alles nicht. Da wird man ja ganz traurig, wenn sich jeder in seiner Höhle verkriecht. Aber da gibt es eine Internetseite mit bunten Tierbildern, die alle Regenwolken vertreibt. Am liebsten möchte man bei jedem Bild "Och." oder "Ach wie niedlich." sagen. Für die Prise Regenbogen H I E R herzen.

[via ilovedoodleAch wie niedlich. Guck, mal das Einhorn.

Rapunzel.

Kommunikationsschwierigkeiten. "Na toll. Erzähl mir mal bitte wie ich mit dir reden soll, wenn du nicht bei Facebook online bist?" Einfach auf das Fensterbrett setzen und nach oben rufen: "Lass dein Haar herunter", hilft. Naja, das Stromkabel, was heruntergelassen wurde, erfüllte diesen Märchenzweck wohl auch. Blütenregen. "Sie sieht mich, sie sieht mich nicht... sie sieht mich, sie sieht mich nicht." "Was machst du mit dem Stiel? Zählt der auch?" "Sie sieht mich. Nein, jetzt nicht." Blütenregen.

And I wish. I was a comet to crash at your feet.

Nachtrag 11. Mai:
Gute-Nacht-Geschichten mit Einhörnern. "Einhörner sind so eine Mischung aus Ziege, Pferd und Rind." "Klingt ja irgendwie nicht so schön und edel." "Eigentlich sind alle Pferde, die es gibt, Einhörner. Die zeigen sich nicht jedem Menschen. Da musst du genau hinsehen oder am Rande des Einhornwaldes sitzen. Aber irgendwann hören sie auf zu existieren." "Wie, die verpuffen?" "Eh. Der Wikipedia-Eintrag ist echt scheiße."

Dienstag, 10. Mai 2011

I don't know just where you came from but I need you now.

Mein Milchshake und ich. My milkshake brings all the boys to the yard. La, La, La. Warm it up.


                                 Das Beste an einem sommerlichen Tag: Milchshake trinken. Ganz schnell selbstgemacht. Man nehme: Himbeeren. Milch. Honig. Eine Prise Zimt. Im Anschluss: Verrühren. Eiswürfel im Glas. Strohhalm (Ohne geht gar nicht. NO-GO!). Hmm köstlich. Interessant: In einem älteren Band der Insel-Bücherei stand geschrieben, dass Einhörner ihre eigene Art verfolgen und dann umbringen. Sie verlieben sich und töten sich dann mit ihrem spitzen Horn. Zu jungen Frauen fühlen sie sich aber hingezogen, werden zahm und schlafen ein. Was ist dann aus dem letzten Einhorn geworden?

That secret that we know.

1500 abgestempelte Briefe später. Jemand tippt mir beim Aussteigen aus der S-Bahn auf die Schulter. Zufällige Treffen sind toll. "Was machst du denn hier?" "Ja, ich hab ein paar Flugstunden genommen am Flughafen." "Echt jetzt?" "Nein, das war nur ein Scherz. Aber ich hab dich einfach sofort erkannt. Die blonden Haare und das blaue Oberteil. Blond und blau - das kannst nur du sein." Im Park sitzen, über früher reden und Himbeer-Smoothies trinken. Aber eigentlich wünscht man sich, dass manche Tage nur vorbei gehen. Da bekommt man schon Krämpfe im Kopf bei allem Nachdenken. Das ist ein schöner Satz, den du sagst. "Du meinst, wenn zwei Menschen zum gleichen Zeitpunkt, das Gleiche wollen?" Ja. Aber uns geht es ja allen gut. Danke für den abendlichen Bildgruß und ins-Bett-mitnehmen. Da gehört der Kopf hin. Auf das Kopfkissen. Und der Traum klang irgendwie so: "Well, I met you at the blood bank. Then the snow started falling. We were stuck out in your car. You said, "Ain't this just like the present. To be showing up like this. As a moon waned to crescent. We started to kiss. And I said I know it well. That secret that we know. That we don't know how to tell."  Bon Iver - Blood Bank

Sonntag, 8. Mai 2011

Ich bin hier, weil du auch hier bist.

Da war ich ganz schön erschrocken, als ich im Internet nach "Eulen" gesucht habe und auf einmal ein Uhu schuhute. In den letzten Tagen hat sich die kleine Eule bei mir angesteckt. Nun liegt sie im Bett und starrt zum Fenster hinaus. Was sie wirklich hat, möchte sie nicht sagen. Immer, wenn ich frage, antwortet sie: "Bauchschmerzen und ein wenig Melancholie." Dann hören wir einfach noch ein bisschen Musik. Bis du es mir erzählst. Gisbert zu Knyphausen.  "Denn damit pass ich doch perfekt in diese Zeit. Ich bin immer noch bei dir, aber wir sind nie wirklich zu zweit. Ich habe viel zu viele Hoffnungen, mein Herz ist immer unterwegs. Doch deine Stimme, sie klingt so furchtbar weich am Telefon und ich weiß es geht dir nicht besonders gut. Du sagst: „Wer kann sich schon entscheiden, das ist so schwer in dieser Zeit." Und du sagst du wärst auch so viel gelaufen, doch gefunden hast du nichts." 

I'm your prostitute, you gone get some.

"Können wir irgendwohin fahren mit dem Auto? Einfach sitzen bleiben und auf Hollywood schauen?" "Wie meinst du das?" "Na wie in Hollywood. Wir sitzen im Auto, auf einem Hügel und schauen über die Stadt". Nach 20 Minuten Wunsch erfüllt. Feld. Mond. Lichter. Blick über die Stadt. Feuerwerk. "Und gefällt es dir?" "Anne, das ist viel besser als Hollywood. Das soll nämlich auch ganz schön hässlich sein." Studentendisko im Atomino. Die allerersten Gäste. Na schön, da sitzen wir noch zwei Stunden auf dem Sofa und warten bis irgendwer den Club füllt. Blicke zu dir und Lippen, die sagen: "Don't pull your pants before i go down, don't turn away this is my time. Like the shotgun need an outcome. I'm your prostitute, you gone get some." Auf dem Heimweg der beste Spruch am Abend: "Was ich früher am Kopf geschwitzt hab, schwitz ich jetzt im Schritt." Hollywood, L.A. und Karl-Marx-Stadt in einer Nacht. Radio laut. Die letzten Meter bis nach Hause über die Felder fahren. "Give me a second and I'll tell you. I need memories to keep. Can't sleep for all the noise downstairs, this trip is taking me nowhere. I know it's not forever, I know it's got to stop. Fallin' in love. If you fall hard, I fall harder. If you're gonna break, just let it break. I'll pick up the pieces and mistakes."

Samstag, 7. Mai 2011

Because maybe.

Die SLAM-WG unterwegs in der Stadt. Der beste Spruch, nach dem Satz: "Eh, schau mal isch kann noch freihändisch fahren." "Eh, guck jetzt mal. Jetzt binsch auf die Fresse gefallen. Ich kann mit dem Gesicht auf dem Asphalt fahren." Dafür 'ne Ghettofaust. Für mich neu entdeckt: Die Pimu-Bar. Wenn selbst auf dem Facebook-Profilbild ein Einhorn zu sehen ist, kann das nur toll sein. Stilmix zwischen Retro und Modern. Wahl zwischen Sofa und Sessel. Und eine Getränkeauswahl von bunten Limonaden bis zu hochprozentigen Coktails. Pink Mojito mit Himbeeren. Klar. Es ist zwar unglaublich 1995 wenn aus geöffneten Fenstern "Wonderwall" von Oasis zu hören ist. Aber als die drei, irgendwie traurigen, Köpfe nach oben gesehen haben und mit dem Fahrrad durch die kühle Stadt gefahren sind, da hat es schon gepasst, wenn jemand singt: "And all the roads we have to walk along are winding. And all the lights that lead us there are blinding. There are many things that I would like to say to you. I don't know how."   Das weiß ich wirklich nicht.

Freitag, 6. Mai 2011

Syringa vulgaris. Oder auch Flieder.

Friseurabenteuer. "Möchten Sie gern nacheinander oder parallel die Haare geschnitten bekommen?" "Na, wenn Sie so fragen, dann natürlich parallel." Das war ein Spaß sich gegenseitig im Spiegel anzuschauen. Zufrieden waren aber beide. "So weich, so schön, so wow!" Mädchenabend mit süßem Wein, Pralinen, Germanys Next Topmodel im Fernsehen und zarten Sätzen "Da haste dir ma risch das Dach decken lassen". Nachts vom Schlafen abhalten. Ich wach auf in einer Stadt, in der selbst nachts der Nebel nicht weicht. Fensterplatz im Flieger, trotzdem die Augen zu. Langeweile, nichts passiert, von wegen die Zeit vergeht im Flug. Tausend Bilder im Kopf, über die Hälfte von dir dabei. Clueso - Nur bei dir

Donnerstag, 5. Mai 2011

Und so erscheint das nichts so bleibt wie es ist .

Ein guter Morgen beginnt mit einem Stück Kuchen. Den, den wir gestern gebacken haben.  Also. Der eigentlich nur unter meiner Aufsicht gebacken wurde. In geduldiger Arbeit. Fast drei Stunden lang. Einen Kokos-Hefekuchen mit Vanillecrème. Köstlich. Sogar Ms. Coconut ist schon auf den Beinen und kann es kaum erwarten das heutige Geburtstagskind zu beglückwünschen.





Happy Birthday, liebe Keule. Love.

Fast schon wie gewohnt.

"Was einen Menschen ausmacht, steht ihm nicht ins Gesicht geschrieben. Es lässt sich nicht dem Klang seiner Stimme ablauschen. Man kann es nicht riechen und schmeckt es nicht einmal aus dem Tropfen Schweiß auf der Schläfe im Augenblick der Angst. Wollte man sich auf Berührungen verlassen, wäre man ganz verloren, denn Tastender und Berührter vermischen sich in der Berührung, und man kann nie sagen, ob man nicht mehr von sich selbst wahrnimmt in einem solchen Moment als von dem Menschen, den man zu erkennen hofft."    Benjamin Stein - Die Leinwand (Kapitel 1 / Amnon Zichroni)


Mittwoch, 4. Mai 2011

Auf dem Papier steht: Arbeitsunfähig.


Ärzte-Wartezimmer sollten schöner dekoriert werden. Neonlicht. Was soll mir das Foto von einem aufgerissenen Nilpferd-Maul oder von einem zerrupften Strauß sagen? "Ah, seht mich an, welche Schmerzen ich habe." oder "Jaja, schau nicht so. Du bist auch so ein  krankes Hühnchen." Bettruhe. 2,5 l Wasser trinken. Gesundmach-Nudeln. Die letzten Folgen von Germanys Next Topmodels ansehen. Warten auf den Kuchen. "Was könnten wir nur heute mal machen?" "Wie wärs mit Kuchen backen?" "Stimmt." Minimal tanzen zu "Metronomy - The Look". You're up and you'll get down. You're never running from this town. Kinda think you said. You'll never get anything better than this. 'Cause you're going round in circles. And everyone knows you're trouble.

Montag, 2. Mai 2011

The more I look, the worse it gets.

Von Grey's Anatomy haben wir gelernt: Probleme, Sorgen, Ängste, Traurigkeit und schlechte Laune einfach wegzutanzen. Am Anfang fühlt man sich etwas komisch aber da muss man durch. Einfach alles raustanzen. Einfach nur tanzen. Und auch nicht ablenken lassen von Mitbewohnern. "Anne, kann ich mir einen Teebeutel... Anne... einen Teebeutel nehmen... Ich deute das jetzt mal als: Ja." Dauerschleife von Penguin Prison mit "The Worse It Gets" oder Moneybrother mit "The Pressure".

E i n h o r n - P a r t y.