Mittwoch, 29. Juni 2011

We live in happy little boxes.

Ein kleiner Tipp, wenn es draußen über 30°C warm ist - Muffins backen. So nach 50 Stück fühlt sich das dann auch wie Sonnenbaden am Strand irgendwo in Australien an. Zum Abschied für mein Praktikum im Verlag eine kleine süße Aufmerksamkeit. Die Lieblingsmuffins mit Schokolade-Banane (rechts) und ganz neu Erdnussbutter-Cupcakes. (links) Drei Stunden Arbeit und drei Muffins in Rohteigform (im Bauch). Top!

She was only 21.

Kochen aus dem Bilderbuch. Tofu-Lasagne. Wir ersetzen 600g Pilze durch diverses Gemüse. Dann haben wir uns immerhin fast an das Rezept gehalten.


Wir haben gehört: Fleetwood Mac - Dreams. Weil: Now there you go again. You say you want your freedom. Well who am I to keep you down. It's only right that you should play it the way that you feel it. But listen carefully to the sound of your loneliness. What you had, and what you lost. Players only love you when they're playing. Kochen oder fotografieren, beides geht nicht. Daher die Fotos von (c) kartoffelwasser.de

Dienstag, 28. Juni 2011

Players only love you when they're playing.

Einen Abend auf der Straße mit den Mädchen sitzen, Menschen beobachten, Brombeer-Milchshakes trinken und die Stadt genießen. Hotel Seeblick. Ein bisschen wie Urlaub.

Nachts auf einem fremden Balkon sitzen, Wein trinken, den Sternenhimmel ansehen, Musik von früher hören und immer wieder fragen "Wieso erzähl ich dir das?". Wieso bin ich hier. Wen interessiert das. Mich. Im Morgengrauen mit dem Fahrrad durch die Straßen fahren. Der Mond, die leeren Straßen und du. Das Lied. Mando Diao - Gold. Dreams become clear, the fog gets thicker every time I inhale. Stars look the same to me. Oh my god, I went gold when I saw your smiling face. I went gold when I went through this troubling maze. I went gold and my people behind me all did the same. It's a way to the heaven, don't try to feel too much, just let the morning dry your eye. Just say lalalalalala.

"Hey, ich heiße Anne und mein Name reimt sich auf Badewanne. Na wie wärs?"

Nachtrag 26. Juni:
Raus raus raus in die Natur zum Sonntag. Die naTo lockt mit dem Angebot "Piraten, Meerjungfrauen und Schiffbrüchige und wilde Kapitäne kommt zum Bassin vor dem Völkerschlachtdenkmal - ein Wassergefecht der Extraklasse". Mit Fahrrad und Freunden im Picknickkörbchen zum 19. Régates de Baquet - dem internationalen Badewannenrennen der naTo. Sportliche Herren und Damen beim Paddeln zu beobachten ist lustig - während man selbst im Gras liegt und Erdbeersekt genießt.



Sonntag, 26. Juni 2011

Hardcore Inselforscherinnen.

Nachtrag 24. Juni:
Zwei Stunden hätte man schlafen können, aber es waren nur ein paar Minuten. Mit Augenringen, Rauch in den Haaren, Mate in der Hand und völlig weit weg mit dem Kopf stehen wir um 8.00Uhr am Bahnhof. Bereit für die Exkursion nach Weimar. So sehen die angehenden Masterbewerber aus. Völlig fertig. Zugfahrt. Erste nette Bekanntschaft mit einem älteren Herren. "Na Mädchen, war die Nacht wieder zu lang? Ich hab auch nicht viel geschlafen." "Oh ja. Wie lang konnten Sie schlafen?" "Fünf Stunden." "Na, da sind Sie immerhin besser weggekommen als wir." Experiment: Du schläfst auf der Fahrt und ich schau aus dem Fenster - wer ist munterer. Du gewinnst. Ein Besuch in der Stadt der Denker und Dichter, die anscheinend nach 200 Jahren immer noch von ihrem Mythos lebt. Goethe und Schiller- Sprüche, Häuser, Denkmäler, Teesorten und Buchläden, wo man hinsieht. Zweite Begegnung am Tag mit einem älteren Herren. Er sieht uns an: "Ist hier Modenschau oder was?" Nett, aber nein, wir sehen immer so aus. Der Grund für unsere Exkursion: Alte Akten aus dem Insel-Verlag durchstöbern. Es ist wahnsinnig spannend Briefe von 1929 zu lesen und an der Tinte von Stefan Zweig zu schnüffeln. Ja, Buchwissenschaftler sind ein bisschen verrückt. Zum Ausgleich für die Archivarbeit: Ein Spaziergang durch Weimar. Vorbei an fünf Bratwurstständen, dem Schiller- und Goethe-Haus, der Anna-Amalia-Bibliothek, dem Marktplatz, dem Ginkgo-Museum, anderen sehenswerten Institutionen und dem besten Eiscafé in Weimar. Es ist mir völlig unklar wie wir uns so lang auf den Beinen halten konnten. Weimar aus müden Augen zu sehen ist trotzdem wundervoll.

Beweis: Wir hören tatsächlich Vanessa Carlton - A thousand miles. Gefühlte tausend Mal.
Hach, man kann einfach nicht vorbei gehen. Eulenliebe.
Die wichtigste Tasche der Universität. Wir haben sie gehalten. Wow, das war Spirit!
Insel-Faust. Ganz vorsichtig. Ganz behutsam. Ganz liebevoll. Wir wissen nun: Stefan Zweig hatte eine Vorliebe für Hotels mit der Nähe zu Zoos.
Weckt uns bitte in zwei Stunden wieder.

Er sagt Krieg und es klingt wie Liebe.

Frühstück auf dem Balkon im Regen. Das ist wie Zelten an der Ostsee. Armer Ritter mit Banane, Schokoladenaufstrich und Zuckerperlen. Der Zuckerschock am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Zehn Cent für das Phrasensparschwein.

Samstag, 25. Juni 2011

Ich schreibe ein Gedicht und es reimt sich auf dich.

Experiment 40 Stunden wach bleiben wurde gestern Nacht beendet. Doch bisher hat sich keine Besserung eingestellt. Ein Tag Weimar. Eine goldene 20er Jahre Party in der fette-fette Schlampen-WG, auf der alle Menschen so schick mit Federn, Hüten, Glitzer und Kleidern geschmückt waren. Fünf Stunden in der Stadt stehen und Menschen beobachten, ich meine, arbeiten. Es ist unglaublich was für skurrile Gesichter durch die Straßen laufen. Aufregung beim Brieföffnen - die Leipziger Buchwissenschaft schickt uns für die Masterstudienplätze zum Recall. In den letzten Stunden vom Tag zu dritt um eine Toffifee-Packung sitzen und Tee schlürfen. Komplett durch. Ich geh' heim, stell' mir drei Töpfe Wasser aufs Feuer. Zieh' mich aus, dreh' auf - und wart' auf den Nebel. (Tele - Waiting for your call)

Unsere hood bei Nacht. Spaziergang unter der Woche. Falls jemand das Sternzeichen Krebs hat: HIER nachlesen. Kommt mir bekannt vor. Dabei muss ich für mein Wohnhoroskop noch einen Monat warten. Das hält man ja nicht aus. Schenken wir doch in der Zeit dem Krebs ganz viele Dinge, die ihn ans Meer erinnern wie Muscheln, Perlen und Rüschenkissen.


Du musst jetzt nicht antworten.

Nachtrag 23. Juni:
Da gibt es manchmal Abende, an denen man sich falsch versteht, anderes erwartet, sich in die Augen sieht und dabei ähnlich denkt, sich die Hände hält und nicht weiß wohin mit ihnen. Da gibt es manchmal Abende, an denen man sich fest vorgenommen hatte, nicht mit dem letzten Nachtbus nach Hause zu fahren. Es gibt Abende, die verlaufen anders als gewohnt und lassen dich dann nicht schlafen. Ich erinnere mich an die letzten zwei Lieder, die wir gehört haben. David Bowie - Let's dance. Laut gesungen aber auf dem Heimweg: Vanessa Carlton - A thousand miles. Making my way downtown, walking fast. Faces passed and I'm home bound. 'Cause everything's so wrong. And I don't belong, living in your precious memories. 'Cause I need you. And I miss you. And now I wonder.... If I could fall, into the sky, do you think time would pass me by. 'Cause you know I'd walk a thousand miles, if I could just see you. Tonight. Oh ja, dieses Lied wurde tatsächlich gespielt und ja, wir singen es heute noch immer.


Donnerstag, 23. Juni 2011

Es bringt dich überall hin.

Kein unten, kein oben. Keine Sonne, kein Wind.
Alle Wege verwoben, ich stolpere blind. Durch dein Labyrinth.

Bin dir am Morgen drei Runden
um den Bart gegangen.
Abgerutscht und zwei Stunden an deinen Lippen gehangen
und hab mich wieder gefangen.
Wir sind Helden - Labyrinth

Sonne und Wind. Einmal nach Halle und zurück, bitte. Natürlich per Flugzeug. Nächster Halt in ein paar Stunden: Weimar. Aber können Sie uns noch kurz vorher am Connewitzer Kreuz rauslassen?

Mittwoch, 22. Juni 2011

Airdrop.

Der Himmel über der Stadt verdunkelt sich. Zufällig dieses LIED. Phoenix - Love like a sunset, Part 1. Die Türen der Straßenbahn schließen sich. Die Straßenbeleuchtung scheint. Ein gewaltiger Regenguss fällt. Der Wind fegt die Regentropfen über den Asphalt. Es sieht unglaublich schön aus. Wild und gefährlich. Mit einem Grinsen raus in den Sturm. Nach einer Minute komplett durchnässt. Man darf gern ein bisschen wegen Regen durchdrehen.

Dienstag, 21. Juni 2011

The Fairytale Of Mister Flopsy.

Es waren einmal ein Feuerwehrmann und eine Prinzessin, die an einem Dienstagnachmittag auf dem Weg zurück zu ihrer Wohnung waren. Doch nach kurzer Fahrt stoppten sie. "Da lag doch etwas auf dem Boden. Wollen wir umkehren?" "Wir müssen nachsehen." In der Ferne sahen sie einen kleinen, hellbraunen Körper auf der Straße liegen.


Behutsam hoben sie den kleinen Hasen auf. Hatte ihn jemand vergessen oder wurde er achtlos weggeworfen? Doch niemand in der Umgebung schien ihn zu vermissen. Die Prinzessin stellte gleich fest, dass er mit den Verletzungen keinen Hoppler mehr tätigen könne. So entschied der Feuerwehrmann, dass sie ihn mit nach Hause nehmen und er sofort operiert werden müsste.


              In der hauseigenen Krankenstation wurde das kleine Häschen untersucht. Zu einem schlimmen Beinbruch wurden noch Schmerzen in der linken Pfote diagnostiziert. Es schien kein leichter Fall zu werden. Kurz nach dem Erstellen eines neurologischen Gutachtens, war der Patient nicht mehr ansprechbar. Der Neurologe gab ihm nach dem Hinweis auf ein Hirn-Schädel-Trauma den Namen Flopsy.


Gespannt wartete das gesamte Krankenhauspersonal auf das Ende der Operation. Keiner wollte den großartigen Moment verpassen, wenn die Oberärztin für Orthopädie sagt: "Wir haben dem unbekannten Patienten das Leben gerettet."


Aber Mister Flopsy war ein starkes Häschen und wachte eine halbe Stunde nach seiner Operation auf. Die Ärzte erklärten ihm, was passiert sei und fragten, ob er sich an seine Helfer erinnern könnte. Aber Mister Flopsy erinnerte sich nur an ein feuerwehrrotes Leuchten und ein warmes Gefühl auf seinem Fell. Leider durfte er sich mit seinen unbekannten Findern noch nicht aussprechen. Es stand noch eine große ärztliche Maßnahme bevor. Das Schleudertrauma musste bekämpft werden.

Mister Flopsy standen die Haare zu Berge, bis er verstand: Natürlich, das Schleudern rückwärts würde seine Kopfschmerzen und Übelkeit lösen. Schongang und 30°C - was für eine Wohltat. Der Feuerwehrmann und die Prinzessin warteten gespannt auf den Augenblick, wenn sie ihren kuschelweichen Freund endlich richtig in die Arme schließen dürften.


Strahlend weiß, nach Vanille duftend, gesund und sichtlich erleichtert, durfte Mister Flopsy die Krankenstation verlassen. Urlaub auf den Bahamas - das wäre jetzt genau richtig. So verbrachte der kleine Hase, der erst ganz einsam auf einer großen Straße lag, nicht wusste, wer er war, seinen Genesungsurlaub auf einer kleinen Insel mit seinen zwei neuen Freunden.


Aloha und liebe Grüße aus Long Island. Euer MISTER FLOPSY
Feuerwehrmann, Neurologe, Herzmensch und Fotograf: (c) Mister Kartoffelwasser

Sweet dreams that leave all worries behind you.

Morgendliches Shoppen. Bei Douglas. "Mh, du riechst nach Gänseblümchen." "Und du nach teuer." Jacobs & Gucci, Baby. Gleich mehrmals auf die Haut sprühen, vielleicht hält es dann länger. Auf dem Weg nach Hause ein Leben gerettet. Die Foto-Love-Story folgt. Kochen im Kochstudio mit Herrn Kartoffelwasser. Irgendwie exotisch und nicht nach Anleitung. "Darf ich das Rezept bekommen?" "Sorry, wir haben leider schon wieder nur nach Bild im Kochbuch gekocht. Keine Ahnung, was da alles an Gewürzen dran ist..."


Montag, 20. Juni 2011

Wenn man will dann...

"Ist alles in Ordnung bei dir?" "Was? Ja, ja. Ich muss nur erst einmal essen, aufräumen, schlafen, äh und ruhig werden und am besten alles zusammen. Red einfach in einer halben Stunde wieder mit mir." Ratlose Gesichter. Bilder in meinem Kopf. Äh, was, wie, wo. Rauschen.

"So Close yet So Far Away" Art Print
"So close yet, so far away" [via ilovedoodle]

Sonntag, 19. Juni 2011

Gewollt war es nicht.

 

Keine Antwort, kein letzter Kuss, weil wir nicht weiterkommen, ist genau hier Schluß. Nicht mehr leiden, bloß am Leben bleiben, nur nich schreien, einfach tapfer sein. Wenn du Probleme hast, ruf mich an, doch das Problem ist, da geht ja keiner dran. Hey, hey, ist eigentlich ok, es tut gar nicht so weh. (zufällig wieder ausgegraben, ist ja eigentlich ein schönes Lied: Dorfdisko "Hey Hey")

Samstag, 18. Juni 2011

I've been watching you for days. You've been out of sight, alright, alright.

Den Tag auf Chemnitzer Art beginnen. Kaffee trinken auf dem Supermarkt-parkplatz. Revanchieren für die bezahlte Taxifahrt am Abend zuvor. Im Auto sitzen und die Einkäufer beobachten. Eigentlich wollten wir direkt vor dem Einkaufsladen sitzen, dann erst die Idee mit dem Auto. Ist vielleicht etwas wildromantischer. Während der Zugfahrt irgendwie an den Tisch eines Junggesellinnenabschiedes geraten und zu Sekt und Muffins eingeladen worden. Da könnte man dann sagen: Zurück in Leipzig mit Zuckerschock, Neigetechnikübelkeit, einem Schmunzeln und Müdigkeit. Everything is real.

We're electric, we'll break the silence.

Untertitel: Eine braune Auflaufform und ein unterdurchschnittlicher Einrichtungsgeschmack.
Nachtrag  16. Juni:

Zum Donnerstag eine Mädchenrunde am Connewitzer Kreuz. Spinat-Ricotta-Nudeln kochen - nach zwei Stunden dann auch essen. Ingwer-Birne-Bier, roter und weißer Wein. Es gab zwar keinen Grund zum Feiern, aber man kann ja mitmachen. Verständigungsprobleme schon vor der ersten Flasche Wein. "Wo ist jetzt die Auflaufform?" "Nicht in der Küche." "Die Braune?" Passiv aggressiv sein und alle wissen Bescheid - traumhaft. Stempel in der Ilse abholen, zurück zum Bett. Fünf Mädchen auf einem Bett, die sich gegenseitig die Lippen anmalen. Chanel, Love. Rote Lippen-Mädchengang. If you wanna be my lover you gotta get with my friends, make it last forever friendship never ends. Versprochen wurde uns ein Elektro-Indie-Tanz-Abend, aber stattdessen wurde Hip Hop gespielt. Ratlose Gesichter. Wieso legen die DJs immer wieder die Musik auf, wenn sie doch merken, dass keiner tanzt. "Na, weil wir uns das gewünscht haben. Kommt mal rauf aufs Podest, Mädels." Äh. Wir oben. Es mag ein bisschen an Großraumdiskotheken erinnert haben, wenn vier Girls erhöht stehen und alle anfeuern zu raven. "Das wird, das wird, das Lied wird noch. Wuhuu!" Gut, dass kurz vor Ende nicht mehr so viele da waren. "Du hast ja keine Schuhe mehr an." "Kann man viel besser tanzen." Tequila! Ja, wirklich gut, dass man uns nicht kennt.


Titel vom Post. Aus dem Lied "Electric Island" von Timid Tiger.

Unwetterwarnung. Liebe für die Homebase.

RambaZamba präsentiert: Die Splash!-Festival Kickoff-Party in Chemnitz. Mit DJ Shusta und Kraftklub. Ein Meet & Greet der jungen Chemnitzer Generation. Händeschütteln, Umarmungen, Bier anstoßen und über das letzte halbe Jahr unterhalten. "Gibts hier nicht noch einen Späti, bei dem man Bier kaufen kann?" "Wooh! Ganz ruhig, ja. Du bist hier in Chemnitz und nicht in Dresden oder Leipzig. Hier gibts keinen Späti. Das nennt man hier Döner Drive-in." Ein ganz besonderer Auftritt von der Kraftklub-Gang in ihrem Heimatclub. Da macht "Ich komm aus Karl-Marx-Stadt." singen noch viel mehr Spaß und man kann sich jegliche Vorrede sparen. Vorteil: Wenn man zu Hause auftritt, kann man auch gleich die Familie mitbringen - cool, wenn beide kleinen Schwestern auf den Boxen in Collegejacken stehen und bei der Liedzeile "Meine kleine Schwester macht Randale in der Stadt." mitsingen. Unbedingt merken: In der Mitte stehen ist ungünstig, wenn eine "Wall of Death" gebildet wird. Dafür ist aber dann auch jedem warm. Kein Platz zum Stehen - dafür Brüste, Arsch, Jeans, Haut und Bier. Wunderwunderwunderbarst. Dank Gästelistenplatz und einer spendierten Taxifahrt, bis nach Hause, war es ein ganz entzückender Abend. Danke für die lieben Überraschungen. (Die Unwetterwarnung gab es wirklich für den Abend)



video

Ein Ausschnitt. "Wir haben einen Song geschrieben, der handelt von zwischenmenschlichen Gefühlen, von großer Liebe, von Treue und vor allem von Vertrauen. Er heißt "Scheissindiedisko".

Donnerstag, 16. Juni 2011

My sugar pill.

Da ist man einmal nicht zu Hause und schon reist die kleine Eule durch die Gegend. Man hört: And I'm watching you now. I see you building the castle with one hand, while tearing down another with the other. (Kings Of Convenience - Me in You) "Ich mach mir langsam Sorgen, aber das kriegen wir schon wieder hin."

Mittwoch, 15. Juni 2011

Your hands protect your eyes.

Wherever the wind blows

Wherever the wind blows. Und was machst du so nachts, wenn du nicht schlafen kannst? Am Fenster stehen, auf die Mondfinsternis warten und dir wünschen an einem Ort von dieser Landkarte zu sein.

Diese Stiefel sind zum Laufen gemacht.

Gang-Zeichen auf dem Hipster-Stoffbeutel. Dafür steht das "K" in Karl-Marx-Stadt. Es muss angemerkt werden wie unglaublich toll es ist, dass Kraftklub beim Bundesvision Song Contest für Sachsen antreten. Weil sie: "1. Chemnitz zur Europäischen Kulturhauptstadt 2020 machen wollen, 2. finden, dass wir dem nachweislich attraktivsten Dialekt der BRD mehr Aufmerksamkeit und Respekt entgegenbringen sollten und 3., weil in Sachsen auch hübsche Männer an den Bäumen wachsen". Die offizielle Ankündigung und eben dieser Text: HIER. Wir werden testen, ob man auch mit Kraftklub-Zeichen einen Telefonhörer halten kann.

Dienstag, 14. Juni 2011

Augen auf, schaut euch das an.

Das muss man der Welt zeigen. Der gestrige Fensterputz-Einsatz. "Ach du scheiße, wie sehen denn deine Fenster aus. Das kannst du doch nicht so lassen." Da mussten die Putz-Muttis ran. Mit dem Ergebnis: Wow, was für eine Aussicht. Glanz und Licht erfüllen den Raum. Das muss nun niemand mehr für die nächsten Monate machen.


gemeinsam mit Herrn Raschentor harte geschuftet für: Fotos (c) http://kartoffelwasser.de/fotoblog/

Where everybody goes to be alone.

Um auf diesen Blog zu gelangen, benötigt man nur die Suchworte: Wie trage ich eine Waschmaschine. Find ich gut. Handfeste Sache.

Ein Buch. Nicht irgendeins. Ein Fensterbrett. Lavendelduft und das HIER. Fairytastisch. Down by the river by the boats. Where everybody goes to be alone. Where you wont see any rising sun. Down to the river we will run. In fremden Zimmern Fenster putzen, gedankt bekommen für den spontanen und schier unglaublichen Service. Du, da kann man jetzt ganz schön viel hinein interpretieren, wenn man nicht dabei war. Oh, stimmt. Ein Blick zum Crackberry, ah, du bist es. Hast du wen anders erwartet? Ich dachte nur, dass...

Montag, 13. Juni 2011

Ankommen.

Left or Right
Don't get fooled by the signage, just f o l l o w  y o u r  h e a r t.

Sonntag, 12. Juni 2011

Komm, wir gehen nach Panama.

Vor Ort am Arbeitsplatz. Da würde jemand sagen: "Geschuftet wie 'ne Rummelnutte hab ich." Rummelhummel.

Gartentag. Erdbeeren pflücken. Stachelbeer-Torte naschen. Kreuzworträtsel lösen. Kopf auf der Decke und zuhören. There are very many things. I would like to say to you, but i've lost my way and I've lost my words. There are very many places. I would like to go but I can't find the key to open my door. (Kings of Convenience - Weight Of My Words)

We gonna end our nights together.


Einkaufen bei H&M. Gleich beim Aufräumen der Kleider mithelfen. Wenn schon Freunde zu dieser Zeit arbeiten müssen. "Och, ich möchte unbedingt diese Erdbeer-Tasche." "Anne, die ist für Kleinkinder." "Dann häng ich sie mir eben nur um den Hals."

British Invasion im Atomino. Für Freunde britischer Tanzmusik. Irgendwas lag in der Luft. Eine Mischung aus Begehren und Unvernunft. Manche Umarmungen sollten nie enden, aber müssen. Die Frage nach dem: "Und nun?" Das würde ich nicht nur dir gern beantworten. Heimfahrt. Nebel auf den Feldern und das Radio singt: You can get it if you really want. But you must try, try and try. Wie lustig, da möchte man doch gern den Sender wechseln. Ah, stimmt. Empire of the Sun hat man auch lang nicht mehr gehört. Wie schön. Musik aus. I feel good but I know you're not coming. Hey and you wait another day for me. You worked so hard. You`re waiting for another cup. We gonna end our nights together. We gonna make what noone ever. (Timid Tiger - Miss Murray)

Samstag, 11. Juni 2011

Wo bist du. Da wo das pinke Leuchten ist.

Man muss auch mal DANKE sagen. Für die Menschen, die sich diese Woche stundenlang in Wartezimmern mit mir die Zeit vertrieben, für mich gekocht und auf meinen Blinddarm aufgepasst haben.



Erdbeer-Milchreis mit selbstgemachter Garten-Erdbeer-Minze-Marmelade & einer Prise Zimt.

Freitag, 10. Juni 2011

There's a little bit of me inside you.


Why, why so quiet. Manchmal möchte man etwas sagen, aber macht es nicht. Ich würde dir gern sagen, dass ich heute an dich denke. Aber: I've got nothing to say tonight.

Listen to your Heartbeat.

CAMPUS FESTIVAL. Für zwei Tage ein bisschen nach Festival fühlen. Nur ohne Dosenravioli, Dreck, Gummistiefel und Zelt. Also eigentlich wie ein Open-Air-Konzert. Nur mit Festival-Atmosphäre. Besuch aus der Heimat. Tag 1: Zwei Anläufe für den Abend gebraucht, nachdem der Studentenausweis zu Hause vergessen wurde. Nicht wie in den letzten Jahren gewohnt zwei Stunden anstehen, sondern nach 15 Minuten das Gelände betreten. Hauptbühne, Hinterhöfe, Tanzfloors und Nebenbühnen auf dem Gelände der Sportwissenschaft. Arm hoch für PRINZ PI. Wahrscheinlich war nur in den ersten Reihen die Akustik gut. Aber: Wir mögen WHOMADEWHO mit leichtem Regen und Dunkelheit. Tag 2: Ein Tag, der in Ärzte-Wartezimmern kaum vorbei gehen wollte, endete mit einem wunderschönen Abend. Bier vom Spätkauf um die Ecke. Für eine Stunde nach Berlin, New York und London mit I HEART SHARKS reisen. Sonnenuntergang. Elektro-Tanzmusik und Sommerlächeln. Gewartet haben wir aber nur auf: Die beste Band des Festivals. Auf die KRAFTKLUB-Jungs. Erste Reihe. Textsicher ja. Abgehen und schwitzen übernahmen die Reihen zwei bis fünf. Blick nach hinten und unzählige Jungsgesichter rufen "Öh, isch komm aus Karl-Marx-Stadt". Richtig, so ist es. "Und jetzt, Leipzig, springen wir alle." Blinddarm, Achtung. Einfach die beste Stimmung am ganzen Abend. Kraftklub auf Antibiotikum. Das können auch Blackmail mit ihrem neuen Sänger nicht toppen. Das Schöne am Campusfest: Man trifft Freunde aus der Heimat, Freunde aus früheren Semestern und Menschen, mit denen man wohl gar nicht gerechnet hätte. Dann steht man voreinander. Hey, baby, what's going on? Nothing you can say is gonna change the way I feel. We're both playing and we can't get enough of. (Mrs. Cold - Kings of  Convenience)