Sonntag, 31. Juli 2011

All the lovers that you wanted to know.

Eulalia hat eine neue Freundin. Eulenverstärkung zum Geburtstag. Da muss nun niemand mehr traurig sein, wenn keiner da ist. Und bei Regen zusammen Höhlen bauen ist viel spannender.


Gestern bei H&M gehört. "Options" von Gomez. Möglichkeiten zu haben, ist schön.
I could settle down be responsible. Be a good man.
And learn how to fix things, baby. And that’s ok.
At least I've got options.

 [...]
All the things you’ll see.
And the place you’ll go.
All the people you need.
Everybody wants you.
Wants to be you.

[...]
I never wanted to change you.
I only wanted to share.
I don’t believe, I don’t believe.
Starting over and over again.

Samstag, 30. Juli 2011

Wieso müssen Prinzessinnen immer gerettet werden.

Das ist Lady Rainicorn. Sie ist eine Trickfilm-Figur, die ganz besondere Abenteuer zusammen mit Finn und Princess Bubblegum erlebt. Sehen kann man das HIER. Adventure Time. Folge: My Two Favorite People. Sehr niedlich und hilft gegen schlechtes Regenwetter.

[via jakethedog]

Freitag, 29. Juli 2011

Zwischen den Zeilen.

7.30Uhr: Ein kleines Klopfen an der Tür. "Aufwachen, Annusch." "Mhmm." Sehr gut. Noch restbetrunken aufräumen, Zimtschnecken frühstücken und Kaffee trinken. Gott sei Dank hatten wir die Überreste der Feier noch in der Nacht sortiert. 10.50Uhr: Bibliothek. Der Rest vom Tag verschwindet in einer grauen Novemberwelt. Naja, es wird eben langsam Herbst. Wird Zeit, dass die Wohnung bald wieder SO aussieht. Dann kann auch der Winter kommen.

"Es ist ein altes Problem. Es ist das Vorrecht der Dichter, vernunftlos zu träumen. Es ist das Vorrecht der Vernünftigen, sie zu verlachen." (Stephan Hermlin - In den Kämpfen dieser Zeit)

Ich lenk mich ab und räum mein Zimmer um
Und stolper dabei über tausend Erinnerungen.
Ich nehm dich nochmal in den Arm und lass es zu.
Ganz egal wohin du gehst und was du tust.
D u  b l e i b s t.
Bei uns steht zwischen einer Zeile mehr,
als man in einem Buch schreiben kann.
Ich kann das nicht genau erklären.

Diesmal. Vergessen ist so schwer.

Nachtrag: 28. Juli

Lampions und Girlanden hängen. Der Tisch ist geschmückt mit weißen Decken, Blumen und Kerzen. Auf ihm stehen Muffins, Mandarinenkuchen, Mandelkuchen und ein Triple-Chocolate-Kuchen mit Feenperlen-Dekoration. Auf die Gäste wartete noch Pfirsich-Amaretto-Bowle und ein Holunderblütensirup-Sekt-Coktail. Eine Sommerparty im Innenhof mit Haarbändern, Blumenkleidern und weißen Hemden. Eigentlich sollte es eine laue Nacht werden und an Abende in Spanien erinnern. "Hey. Willkommen auf meinem Kindergeburtstag. Ja, ich bin tatsächlich 22 geworden." Durcheinander essen und trinken bis tief in die Nacht. Mit dem Aufräumtrupp 2.00 Uhr die Möbel durchs Haus tragen. Das auf 10 cm Absätzen. Und dank Sailor-Moon Zauberstab haben sich die Regenwolken auch wieder verzogen. "Du bist doch nüchtern. Ist es wirklich so warm draußen oder merk ich es nur nicht mehr?" "Nein, es ist kalt." "Oh."





Einen ganz großen Dank für die schönen Geschenke. Die Eulen, die Bücher, das Blümchen-Haarband, das Einhorn-Stempelset, den schönen Stoffbeutel, die Muffinbackförmchen, den Leuchtzauberstab, die Zimtschnecken (Mmh! Zum Frühstück das zweite Mal genascht. Köstlichst!) Ihr dürft alle gern nächstes Jahr wieder in unserem Garten sitzen.

Mittwoch, 27. Juli 2011

I go back to black.

Die Muffins sind dekoriert, die Paprikaschoten gefüllt und die Pfirsiche in Amaretto eingelegt. Morgen muss nur noch der Innenhof wunderschön geschmückt werden und dann dürfen die Gäste kommen. In der Zwischenzeit lesen wir über Mädchendinge. Ein neuer Blog. Gezeigt bekommen. Danke Fräulein.


Die Sache mit der Scheiße am Schuh der Hoffnungslosen. Das haben wir im letzten Jahr festgestellt. Haste Scheiße am Schuh, haste Scheiße am Schuh.
Es gibt Menschen, die treten ständig in Scheiße, statt auf Asphalt. 
Nicht etwa in getrocknete Scheiße, die wie Gummi schwingt, ganz sanft und harmlos, sondern in brodelnde, dünnflüssige Scheiße, 
die sich erst durch das Schuhleder ätzt und 
schließlich den ganzen Fuß auffrisst. 
In Alltagsscheiße, Herzscheiße, Hirnscheiße. Der fiese Geruch von modriger Erinnerung und abgestorbenen Gefühlen schleicht sich durch die Nase in den Kopf. Totalausfall. Der bärtige Mann da oben hasst dich.

Dienstag, 26. Juli 2011

Bleib so wie du bist.

Wahrscheinlich könnte ich erst in drei Tagen die ganzen Bilder, Worte und Erlebnisse von diesem einen Tag richtig beschreiben. Deswegen nur so. Der 26. Juli in Bildern.

0:36Uhr: Robby Bubble. Kuchen. Anstoßen. Nachtbesuch mit Pralinen und Kerze.
Zum Frühstück Pancakes mit den Jungs. So kann ein Tag sehr gut beginnen.
Der große Überraschungskuchen von den Großeltern. Für die "22" waren keine Zahlen mehr vorhanden, so musste auf die Rechnung "18 + 4" zurückgegriffen werden. Was wurde versteckt?
Badespaß am Cospudener See. In der Sonne liegen. Eiskaffee schlürfen. Wassertemperatur testen. Fühlt sich gut an.
Eulenliebe.
Yoghurette-Eisbecher. Köstlich.
Geburtstagskind.
Wir sind sexy, laut und nicht zu stoppen. Der Film war wirklich super.


Hoffentlich hält das Gefühl an. Von Sonnenbrand. Sekt im Körper. Lachen. Umarmungen. Fröhlichkeit. Liebe von vielen Menschen. Vielen Dank für diesen schönen Tag. Für die Glückwünsche, die Nachrichten, die Anrufe, die Blumen, den Kuchen, die Postkarten und dieses Gefühl im Bauch.





Montag, 25. Juli 2011

Es ist so viel, was du spürst.Du weißt nicht, woher es rührt.

[via weheartit]

Der letzte Blogeintrag mit süßen, jugendlichen 21 Jahren. Man könnte es übertrieben finden, aber es ist ein komisches Gefühl. Irgendwann müsste man ja auch mal erwachsen werden. So dann in zehn Jahren oder so. Naja und dann fängt man an nachzudenken. Wo man ist. Wie man ist. Mag man das. Muss sich jetzt irgendwas ändern. Eines ist jetzt schon sicher: Für einen Tag Prinzessin sein, mag man immer noch ganz sehr.

Reudnitz-Flow. Für mich seid ihr alle Raver.

Wüsste man nicht, dass es Ende Juli ist, könnte man an diesem Wochenende auch denken, es sei November. Weshalb also vor 12 Uhr aufstehen - vor allem nach einer kurzen Nacht. Frühstück. Mittagsschlaf bis 18 Uhr. "Ich wollte nur 20 Minuten schlafen und auf einmal war es schon wieder Abend". Kurz raus auf den Spielplatz. In der Wohnung frieren und dann doch mit Pullover am Tisch sitzen. "Du, hast du ein bisschen Hunger?" "Naja, ein bisschen." Der Vorhang der Nacht senkte sich und die Idee, 22:42Uhr eine Pizza zu bestellen, wuchs. Da Freundlichkeit und Service anscheinend nicht in das Lieferantenkonzept passten, musste eine neue Quelle gefunden werden. Die Reudnitz-Gang zog mit Kapuzen über dem Kopf los. Nichts beim Spätkauf, Supermarkt oder Italiener um die Ecke. Letzte Chance: Tankstelle. 23:18Uhr: Abendbrot. Nach einer halben Pizza satt. ("Wieso genau wollten wir eine Super-XXL-Pizza bestellen?") Ganz schön schlimm dieser Sonntag, aber lustig. 


Sonntag, 24. Juli 2011

I can't get no sleep.

Wenn die Tage im Sommer grau werden, kann man nur eines machen. Von Urlaub und Wärme träumen. Griechisch essen gehen und Ouzo trinken. Ja mas! "Von Espresso bis Rosé - ein schöner Absturz". An solchen Abenden zeigen Eltern ihr pädagogisches Wissen. "Der Ouzo brennt dir im Hals? Dann spül schnell mit Wein nach." oder "Du willst noch tanzen gehen? Dann nimm dir das Bier für den Weg mit. Da kannst du dich im Notfall auch verteidigen". Nach Weißwein, Roséwein, Ouzo und Ingwerbier endlich zum letzten Tanzfest vor der Sommerpause in Ilses Erika angekommen. PING PONG CLUB. Eine Platte, ein DJ. Nächstes Lied, nächster DJ. Die besten Lieder der Saison. Die liebsten Lieblingslieder. Lieder, bei denen man an manche Abende zurückdenkt. Raven bis die Sonne aufgeht. I wear my sunglasses at night. 5.25 Uhr überlegen, ob es sich noch lohnt zu schlafen. Bis in einem Monat wieder, liebe Ilse.


Samstag, 23. Juli 2011

Das ist so wie Märchen vorlesen.

Wenn man nicht weiß, was man kochen oder backen möchte. Entweder mich anrufen oder auf dieser Seite HIER nachsehen. Ich glaube, damit kann man sich Stunden beschäftigen. Die Ideen hören ja gar nicht mehr auf. Ich denk mir die ganze Zeit nur: "Oh, mein Gott... krass ... das möchte ich alles mal ausprobieren."

Cupcakes, die glitzern. Willkommen im Candyland. [via candyexpress]
I heart it. [via weheartit]

Freitag, 22. Juli 2011

I've hurt you. I can see.

Zum Einschlafen. Märchen von Oscar Wilde. "Die Nachtigall und die Rose"und "Der glückliche Prinz". "Hoch über der Stadt stand auf einer mächtigen Säule die Statue des glücklichen Prinzen. Sie war über und über mit dünnen Goldblättchen bedeckt, statt der Augen hatte sie zwei glänzende Saphire, und ein großer roter Rubin leuchtete auf seiner Schwertscheide. "Warum bist du nicht wie der glückliche Prinz? ", fragte eine empfindsame Mutter ihren kleinen Jungen, der weinend nach dem Mond verlangte. "Dem glücklichen Prinzen fällt es nie ein, um etwas zu weinen." "Ich bin froh, dass es wenigstens einen gibt, der in dieser Welt ganz glücklich ist", sagte leise ein Enttäuschter mit einem Blick auf das wundervolle Standbild". (Auszug /  S.7 / Insel-Bücherei Nummer 413)

Alles was du siehst, gehört dir.

"Bist du betrunken?" "Naja so ähnlich, ich bin eher total drauf, weil bei uns im Haus ein Einzug stattfindet.  Zwölfjährige, die hier die Wohnung einrichten, uns unter den Rock schauen und hinterher rufen "Die ist lecker". Da musste ich zufällig nochmal den Müll wegbringen. Man muss die Jugendlichen dort abholen, wo sie stehen."
Eulenliebe und Nachtigall. Zeitvertreib von und mit: (c) kartoffelwasser.de/fotoblog
Alte Robbie Williams Lieder hören, weil die wirklich schön waren. Mit Tee und Keksen im Zimmer sitzen und gefragt werden, warum man das immer wieder mitmacht, die Straßen beobachten, abhanden kommen, hinter einem Vorhang verstecken, gefunden werden und die Augen schließen. Close your eyes so you dont feel them, they dont need to see you cry. I cant promise I will heal you, but if you want to I will try. You were there for summer dreamin' and you gave me what I need. And I hope you'll find your freedom. For eternity, for eternity. (Robbie Williams - Eternity)

Mittwoch, 20. Juli 2011

"Dir wurde so viel genommen, ich weiß nicht, ob ich das ersetzen kann."

"What is real?" asked the rabbit one day, when they were lying side by side near the nursery fender. "Does it mean having things that buzz inside you and a stick-out handle?" "Real isn't how you are made," said the skin horse. "It's a thing that happens to you. When a child loves you for a long, long time, not just to play with, but really loves you, then you become real." "Does it hurt?" asked the rabbit. "Sometimes," said the skin horse, for he was always truthful. "When you are real you don't mind being hurt." (The Velveteen Rabbit - or how toys become real by Margery Williams)



Auf diese schöne Kinderbuch-Geschichte und viel mehr hat der Film "Beginners" von Mike Mills aufmerksam gemacht. Um über den ganzen Film sprechen zu können, hätte der Weg nach Hause länger sein müssen. Jeder der kann, muss diesen Film sehen. Einen Vorgeschmack HIER.

"Wartest du auf den Löwen oder nimmst du die Giraffe?" "Ich warte auf den Löwen." "Siehst du, das macht mir Sorgen. Dabei möchte ich mit jemanden zusammen sein, der genauso ist wie ich." - "Es ist doch kein Wunder, wenn alle Menschen immer verkorkster werden, weil man dieses Bild vermittelt bekommt, dass man nur glücklich ist und akzeptiert wird, wenn man in einer Beziehung und erfolgreich in seiner Arbeit ist. Dann heiratet man die Giraffe, nur, um nicht allein zu sein, bekommt Kinder und lässt sich nach drei Jahren wieder scheiden, weil man sie doch nicht liebt. Das ist doch scheiße."

Dienstag, 19. Juli 2011

Wie sehr wir doch begehren, was wir nicht haben.

Tortilla mit Gemüsestäbchen, Mais, Tomaten, Rucola, Käse, Paprikacreme und noch viel mehr. Ein gutes Gericht nach einem Tag in der Bibliothek.



Und was kommt dabei raus, wenn du aufwachst, sich trotzdem nichts bewegst? Und was bleibt an dir kleben, wenn die Zeit, die du nicht brauchst, einfach steht? Was kann es beschisseneres geben, wenn du die Freiheit hast zu gehen und trotz allem lieber bleibst? Der Hund, der nicht weiß wie man bellt. Wie sehr wir doch begehren, es trotz allem lieber lassen. Und uns doch verpassen. (Clickclickdecker: Mit Naumanns Füßen)

Ein Sommernachtstraum.

Endlich! Darauf habe ich schon gewartet. Wohnhoroskop: Löwe. "Löwen sind kämpferische, ehrgeizige und kraftvolle Menschen. Sie sind mutig, energisch, grosszügig und mögen den Luxus und ein repräsentatives Zuhause." Aber lest selbst. Dann weiß man auch endlich, was man einem Löwen zum Geburtstag schenkt - genau, einen königlichen Sessel.

So eine Sommerfeier wünsche ich mir für nächste Woche.
Mit Sicherheit bereits erwähnt: Der Blog der IKEA-Stylistin Marianne Kohler. Wirklich toll. Design, Rezepte und Ferienideen gegen Langeweile. Das lädt zum Träumen ein. [via sweethome]

Montag, 18. Juli 2011

Its been a long time, since the last time.

"Wo bist du denn lang gefahren? Warst du mal eben in der Toskana?"


You and me were like the thieves of the town.
Too many girlfriends but not enough love.
Too many late nights and not enough sleep.
Do you know what I mean? I’m trying to say I'm sorry.
You’re the star in the sea, your not just anybody.
There’s a light in your eye that i can’t seem to reach.
Over head in the sky, is it shining on me?

Sonntag, 17. Juli 2011

Man kann nicht nur traurige Lieder singen.

"Ganz schön ernst." "Naja, aber das waren ja auch ernste Gesprächsthemen."
Wenn wir in den Wiesen liegen und etwas Neues beginnt. Ich finde wieder die richtigen Worte. Ich treffe wieder den richtigen Ton. Auf der Wiese direkt vor dem Haus. Hellblauer Himmel mit weißen Wolken. Bananenmilchshake. Ein Magnet, der warmes Licht anzieht und schöne Fotos schießt: (c) kartoffelwasser.






















Burger. Büchsen. Bäuerchen.

(nein, das kann einfach nicht zum Mädchenblog passen)
Bestes Dinner - köstlich. Vegetarische Hamburger (Gemüse-Bratlinge), Arizona Green Tea in old school-Büchsen, Kerzen, 1kg Gummibärchenspaghetti zum Schnäppchenpreis erworben (wir teilen sie uns ein) und die Gewissheit, dass wir mit unserem Drogerie-Putzmittel-Einkauf für die nächsten Jahre hinkommen werden. Richtig gut. So hängt die letzte Gang der Stadt in Reudnitz ab. Lass die Gläser knallen, wir sind die letzte Gang der Stadt. Anti - alles für immer. 

Samstag, 16. Juli 2011

Es sind immer die gleichen Sterne, die du siehst.

Auf einem Spaziergang durch die Stadt einen schönen Ort entdeckt. Ein mediterraner Hinterhof. "Entschuldigen Sie, hier im Innenhof riecht es irgendwie nach Spanien." "Ach, Sie meinen nach Paella, Blumen und einer Meeresbrise?" "Nein, eher so nach alten Lüftungsanlagen, Pommes und stehender Luft." "Ah." "Aber doch. Ist wirklich schön hier." So lässt es sich Kuchen essen. 



Spiel nicht mit Herzen oder denen, die das mit deinem tun.


Mit dem heutigen Tag fand das letzte Seminar im Bachelorstudiengang statt. Damit hätte man jetzt eigentlich Ferien - müsste man nicht die Bachelorarbeit und diverse Hausarbeiten noch schreiben. In den letzten Tagen habe ich zwei Tiervideos zugeschickt bekommen. Für Eulenliebhaber und zum guten Einschlafen für Häschenfreunde. Zur Ansicht gelangt man über das jeweilige Tier. Tierbabyvideos - voll im Trend.

Freitag, 15. Juli 2011

500 Days Of Summer.


Die Tiramisù - Sommervariante. Mit Mascarpone, Quark, Löffelbiskuit, Johannisbeeren, pürierten Erdbeeren, Minze und Holunderblütensirup. Da kann man nebenbei auch ein Gläschen Sekt mit Holunderblütensirup trinken.

Das war die Oper der Verrückten.

Geburtstagsmuffin backen. Maibowle trinken. In fremden Betten fast einschlafen. Und dann: Was für ein Bild zum Donnerstagabend. Auf der Tanzfläche Menschen mit Krücken, ohne Oberbekleidung, mit Bärenmütze und Raubkatzenkopfbedeckung. Der DJ hätte wahrscheinlich auch für sein Informatikstudium einfach an dem Abend weiter lernen sollen, denn die Musik war alles andere als gut. Über die gesperrte Karl-Liebknecht-Straße, zum Photoautomaten und über die Arthur-Hoffmann-Straße nach Hause. 4.00 Uhr nachts zu zweit Tiramisu essen.

Wer schon immer mal wissen wollte, was sich in den Schliessfächern in der Ilse versteckt.
Gefühlte zwanzig Minuten auf das Foto warten. Ach, ist ja ganz schön mit Vollmond, Wind in den Bäumen und leeren Straßen.


Donnerstag, 14. Juli 2011

Das wars. Wie es endet.

Seit fast einem Jahr warten wir auf diesen Abend. Der Monat Juli lüftet das große Geheimnis. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil II. Fast war dieser Moment noch besser als der Rest vom Film. Der Trailer zu "Prinzessin Lillifee und das kleine Einhorn" ("Ooooch.") läuft und alle Köpfe in der Reihe drehen sich zu mir um. Ich wollte mir nichts anmerken lassen, aber das Leuchten in den Augen verrät, dass ich wohl am 1. September im Kino sitzen werde. Der Hauptfilm war spannend, emotional, magisch, etwas drüber - aber sorry, das Ende ging gar nicht. Aber es stimmt, was Pandabär sagte. Die Schauspieler sind erwachsen geworden und wir auch - irgendwie geht mit dem letzten Film von Harry Potter ein Stück Kindheit zu Ende.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Jede Frage, die blieb.

Bist du noch wach? Zu warm in der Nacht zum Schlafen. Auf dem Fensterbrett sitzen, zwischen "Oh mein Gott, wir wissen was wir mal werden." und "Oh mein Gott, können wir die Erwartungen erfüllen?" schwanken. Aber endlich ist Zeit für das neue Album von Casper "XOXO". Bis 3.00 Uhr immer und immer wieder. 

Heute lass' ich den Job. Gott, ich hasse den Trott. Noch so'n paar Tage mehr, man ich schwör, dann platzt mir der Kopf. Immer nur funktionieren nach Regeln und Listen. Will in Mitten der Schnappschüsse mal das Leben erwischen. Und bin weg, weit weg, da wo dir Fehler verzeihbar sind. An den Ort, wo wir mit 16 dachten, wo wir mit 30 sind. Kein ärgern und Mist, denn als merkten wir's nicht: Alltag ist Treibsand, du steigst ab, je stärker du trittst. (Casper - Auf und davon)

[via kotzendeseinhorn]

Du warst eine Göttin für mich.

Es war einmal ein kleiner Schrebergarten in Lindenau. Der bekam gestern Abend ganz viel Besuch von Leipziger Buchwissenschaftlern, die mit Kuchen, Grillgut, Bierfässern und Weinflaschen reichlich ausgestattet waren. So standen sie den ganzen Abend zwischen den Blumenbeeten, tranken, machten ihre Witze und tauschten sich über ihre neuesten Bücherprojekte aus. Mit weißen Kleidern und goldenem Haarband standen wir dazwischen. Schmunzelnd und händeschüttelnd. "Darf ich Ihnen die neue Generation vorstellen? Das ist die dritte Generation von Masterstudenten." "Ach, schau mal, da steht ja die Buchwissenschafts-Kommune." Den Ruf haben wir jetzt weg - aber alles wird perfekt. Nennt uns Master!  Betrunken im Regen durch die Gärten laufen und laut "Verdammt lang her" von BAP und "Cello" von Udo Lindenberg mitsingen. "Um die Musik wird sich gekümmert." - wenn dann der Dozent "Freestyler" von Bomfunk MC's spielt, kann man sich ein Grinsen nicht verkneifen. "Vielen Dank nochmal." "Ihr habt nichts zu danken, ich bedanke mich bei Euch. Dass es Euch gibt." Masterfaust - wir sind drin. 



Montag, 11. Juli 2011

Come on skinny love just last one year.

"Warum möchten Sie Buchwissenschaftler werden? Was qualifiziert Sie?"
"Ich habe dieses Buch hier gebunden."
"Sehr gut. Sie haben den Masterplatz."
Das wäre doch ein ideales Gespräch für heute gewesen.


"Keine Eulen und Einhörner. Nicht verdrängen, sondern hassen...
- ist ein schöner Satz, oder?"

Sonntag, 10. Juli 2011

Wenn nicht jetzt, wann dann.

Vor vielen Jahren bereits gesehen. Gestern Abend wieder. Ein wunderschöner und gefühlvoller Film. Mehr als Liebe und Melancholie. Erbsen auf halb sechs von Lars Büchel. Ein Film, der von so vielen Bildern und kleinen Momenten lebt. "Ihr Haar fällt...langsam. Ihr Geruch ist..wie der Wind und ihre Stimme ist...blau, wunderbar blau!" "Wenn Sie sich vorstellen der Teller ist eine Uhr. Auf welchen Zahlen liegt dann das Essen?" - Also, die Kartoffeln auf drei. So zehn vor drei." Naja - und die Erbsen liegen eben auf halb sechs.

Postkarte aus der Schweiz.

Jede Nacht eine neue Reise.

Aufgabe des Tages. Promote bitte diesen Stab. Das ist für Sailor Moon kein Problem. Gut, es war kein Zauberstab. Aber immerhin macht er riesige Seifenblasen.

Wie sieht dein Abend aus? Nach 30 Stunden Arbeit: Klein, süß und nussig. Ich, gebrannte Mandeln, das Fensterbrett, Sommergewitter und die Stimmen aus der Küche. Bringt mir jemand den Nachtisch bitte her?

Samstag, 9. Juli 2011

Du hörst dich lieblich an, siehst verboten aus.

12 Stunden. Sonne. Wärme. Kinder. Menschen. Der Tutti-Frutti-Mann von gegenüber. Und immer wieder lächeln. Bester Satz: "Mama, Mama. Schau mal, ich wurde fotografiert." "Und da ist die Linse nicht kaputt gegangen?" Hach, schön. Lichtblick für ein paar Minuten. Besuch auf der Arbeit. Softeis essen und im Liegestuhl die Wahl der Miss Pressefest live verfolgen. So müsste das immer sein.
Das ist meine Welt.

Da reicht auch der Anblick. Aus dem Liegestuhl vom Strand.

Den ganzen Tag die Zeilen im Kopf.
Du hörst dich lieblich an, siehst verboten aus. Nimmst du mich mit nach Hause zum Dokus schauen? "Nennt man es Liebe?" - fragst du und kicherst so. Ich hör' Musik, sie sagt "Never let her go". Ich will dich mehr und mehr und nie genug. Aus welcher Welt, auf welchem Film bist du? Ich seh' dich Millimeter vor mir stehen. (Tele - Intergalaktische Mission)