Freitag, 30. September 2011

I want a boy who's so drunk, he doesn't talk.


Ein bisschen verrückte Welt. Es sind die letzten warmen Tage und ich kaufe mir Ohrenschützer. Aber. Der gewonnene Karstadt-Gutschein musste gut eingelöst werden. Ansonsten feiern wir heute den Welttag des Kaffees. "Sechs Tassen Espresso bitte, pronto."

Lieder, die Geschichten erzählen. I picked you out of a crowd and talked to you. Said I liked your shoes. You said thanks can I follow you? So it's up the stairs and out of view. No prying eyes. I poured some wine. I asked your name you asked the time. Now it's two o'clock, the club is closed we're up the block. Your hands on me. [...] Who else may have been you before. I want a lover I don't have to love. [Bright Eyes - Lover I don't have to love]

Ü b e r r a s c h u n g.

Schau mal in den Briefkasten. Beste Post seit Wochen. Ein Brief aus der Heimat mit Rezepten und Moneymoneymoney. Ein Brief aus Hamburg. What. "Vielen Dank, dass du bei unserem Gewinnspiel zum neuen Kinofilm mitgemacht hast. Unsere Glücksfee hat dich als Gewinner gezogen. Wir gratulieren dir zu deinem tollen Geschenk: 2-Kino Gutscheine für den Film "Prinzessin Lillifee und das kleine Einhorn". Außerdem haben wir noch ein paar Sticker und eine Krone deiner Lieblings-Prinzessin beigelegt."  
L O V E !  


[Und ich dachte schon, dass ich diesen Film nie sehen werde.]

Donnerstag, 29. September 2011

So strange, so strange, so beautiful.

Das war der Himmel über Berlin. Anfang September. Drei Tage Berlin und ein Festival. Eine kaputte Kamera und am Ende doch ein paar Bilder. Einwegkamera, sei Dank. Im Kopf bleibt: Das HIER. [KLICK]

Wie viel Erdbeereis muss der Mensch noch essen. Bevor er endlich einmal sagt: Ich bin dafür.

Da hat so ein Philosoph gesagt:
"Wenn man melancholisch ist. Hauptsache raus."


Ein bisschen H e r b s t in Schleußig.                                                                
Ein kleiner Abendspaziergang auf der Holbeinstraße.

Mittwoch, 28. September 2011

H e r z k l o p f e n.

Das ist ein schönes Wort. Na, das ist ja auch ein schönes Gefühl. Eine Straßenbahnfahrt nach Hause. Nebel in der Stadt. Verschwommene Lichter. Septemberkälte. Geschichten. Ich weiß, was du meinst. Was dir fehlt. Was dich erinnert. & was du nicht vergisst.


 

 
"I wish you would tell me how you really feel.
But you'll never tell me, 'cause that's not our deal."
[Best Coast - Our Deal]

In einer Stadt, in der selbst nachts der Nebel nicht weicht.


Nur bei dir. Kann ich so sein wie ich bin oder vorher schon war.

Diese Zeilen aus einem Goethe Gedicht bekam ich heute geschenkt.
[...] 
Fühle, was dies Herz empfindet, 
Reiche frei mir deine Hand, 
Und das Band, das uns verbindet, 
Sei kein schwaches Rosenband!
[J.W. Goethe - Mit einem gemalten Band][Das ganze Gedicht HIER][KLICK]

Montag, 26. September 2011

Silhouettes in a window frame.

[Bernhard Schlink - Liebesfluchten. Bisher gelesen: Die Geschichte "Das Mädchen mit der Eidechse". ]


Dreaming is easy.
Living is busy.

Sonntag, 25. September 2011

Because my inside is outside.


If the world isn't turning.
Your heart won't return.
Anyone, anything, anyhow.

Wie sehr du dich freust.

Sonntagsbraten in Schleußig. Eine Einladung zum Mittag von den Mädchen. Häschen füttern. Im Hof sitzen. Fischgrätenzöpfe flechten lassen. Zum Trödel- und Antikmarkt auf das Agra Messegelände schlendern. "Eh, machsten Foto von uns?" "Nee, nur von meiner Freundin." "Wer ist denn deine Freundin? Die Blonde oder die Schwarze?" Yes, Baby. Beide gehören zu ihr. Dann doch lieber Kräppelchen und antike Kronleuchter. Kaffeezeit! Eis essen im Dorfcafé Sabine. Den perfekten Platz an der Sonne gefunden, damit uns auch ja alle sehen können. Stadtgirls unterwegs in Dölitz [am Rand der Zivilisation]. Wunderbarer Tag!

Vegan, Baby. [Ein Dank an die Küche.]
Häschen und die Möhre. "Die mag das Kuscheltier einfach nicht. Die ist richtig böse zu ihr." "Ich glaube, dass das ein sehr großes Gefallen ausdrückt, was sie da... macht."
"Der bunte Eisbecher ist für mich." [Auch sehr gut: Eierlikör und Apfelmus im Schwedenbecher.]

Samstag, 24. September 2011

& ich weiß, es ist spät.


Wieso nicht einmal mit Glücksgefühlen von der Arbeit kommen? Fünf Sonnenstunden. Gratis Schokolade. Einen Preis gewinnen beim Karstadt-Gewinnspiel. Skurrile Menschen beobachten. Freunde treffen. Lebende Schaufensterpuppen belächeln, die das neue Parfüm von Marc Jacobs vorstellen. [Oh, Lola! - süß und sommerlich, aber auch gern als "light-hearted" bezeichnet] [KLICK] Zum Feierabend abgeholt werden. Very light-hearted.

Ein Glauben an alles.

Made in U.K. & besser als jede Pflegecrème. In verschiedenen Geschmacksrichtungen by Urban Outfitters.

Nach dem Berlin Festival wieder gehört. The Drums. It will all end in tears. [KLICK] I don't feel sorry when you cry. I don't believe you when you lie. Because your eyes are always saying goodbye. Saying goodbye. It will all end in tears. It will all end in tears.

Freitag, 23. September 2011

I don't care what will come, 'cause it will come.

Nun ist es Herbst geworden. Es wird kälter und die Sonne verschwindet langsam. Aber so schön war der Sommer. Bunte Farben, schöne Menschen, Orte zum Träumen und sonnengebräunte Haut auf 170° mit der Fisheye Kamera.

Donnerstag, 22. September 2011

Das ist ja fast schon Pop.

Nachtspaziergang zum Fockeberg. "Hier ist es ja total dunkel." "Jaja, das war alles geplant." Den rätselhaften Trümmerberg muss man einfach gesehen haben als Leipzig Besucher. Eine Flasche Wein und der Blick über Leipzig. Lichterlichterlichter auf 360°C. Durch die Südvorstadt nach Hause laufen. So macht eine unerwartete Abendgestaltung Freude.


Was soll ich dir sagen.


Kraftklub bei Stefan Raab und TV Total. In Vorbereitung für den Bundesvision Songcontest. Für Sachsen. "Ich will nicht nach Berlin" am 29.09.2011 auf Pro7. [Toller Auftritt auch von Thees Uhlmann. Sieh. [KLICK] Was soll ich dir jetzt nur sagen. Oh Boy. [Wer braucht schon Worte, wenn er küssen kann.]

Leinen los und Lampen an.

Rundgang durch Hamburg. Bummeln durch die Szenestraßen vom Schanzenviertel. Kauf dich glücklich. Erdbeertorte. Milchkaffee serviert in den größten Tassen. Staunen im Luxusviertel Hafencity. Ina Müllers Hafenkneipe "Zum Schellfischposten" besuchen und auf der berühmten Theke sitzen. Der letzte Tag in Hamburg und die letzte Nacht auf der Reeperbahn. Danach verlassen wir den Norden.

An den Landungsbrücken raus. Grauer Himmel und Wind. Nordenwetter.
Schmidts TIVOLI. Das St. Pauli Musical "Heiße Ecke" [KLICK] ansehen. Drei Stunden Unterhaltung und derber Spaß vom Hamburger Kiez. "Dein linkes Bein ist wie Weihnachten. Und dein rechtes Bein ist wie Silvester. Darf ich dich zwischen den Feiertagen mal besuchen?" [Sehr empfehlenswert die Liebeserklärung an St. Pauli] Später am Abend singen wir immer noch: "Reeeperbahn und die ganze Welt im Arm." [KLICK]

Montag, 19. September 2011

A cute dress, but right now it's useless.

Wirklich sehenswert. Der Karls Erlebnishof in Rövershagen. Erdbeerfelder. Streichelzoo. Selbstgemachte Marmeladen. Eine Bonbon-Manufaktur, bei der man nach der Vorstellung die warmen Erdbeer-Sahne-Bonbons naschen darf. Familienspaß, weil für jeden etwas dabei ist. Nach zwei Stunden Autobahn: Hallo Hamburg. [Leider war die halbe Stadt abgesperrt. Nach vier Stunden eine Entwarnung.] Tausche Sanddornwein gegen Astra Rotlicht.

"Die süßen Damen dürfen zuerst probieren." [Erdbeerduft]
Einkaufen in den Lieblingsläden. Accessorize. Urban Outfitters und H&M. Ohrringe aus der neuen Herbstkollektion und ein Blick über Hamburg. [Elbbrücken]

Aber es geht nicht so leicht.

Fahrradtour zum Leuchtturm. Eine Stunde später: "Die Fahrt wird hiermit von mir abgebrochen. Ich hab' keine Lust mehr". Libellenangriff. Spinnen am Fahrrad. Überall Mückenstiche und Dauerregen. Bitte lass uns irgendwohin gehen, wo keine Insekten sind. Am Hafen dann ein weiteres Tierereignis. Familie Schwan möchte mit den fünf Kindern die Straße überqueren. Da mussten wir uns einfach auf die Fahrbahn stellen. Achtung, Achtung. Koffer packen. Genug Ruhe und Sand in den Schuhen. Nun aber auf nach Hamburg.


Geht mir nicht aus dem Kopf. 
Herz alle, Konto leer. Das letzte Geld, Wohnungstür, Treppenhaus, Straßenlicht.Verloren gehen. Bleich im Gesicht. [...] In deiner Stadt leben über 3 Millionen. Und du bist heute Nacht unterwegs. Um zu schauen ob unter diesen 3 Millionen, jemand ist, der dich versteht. Jemand, der dich nach Hause bringt. Jemand ist, der dich versteht. Jemand, der bleibt und nicht mehr geht. [Bosse - 3 Millionen]

Sonntag, 18. September 2011

By the way I tried to say.

Nach einem Tag in der Stadt, nun ein Ausflug zum Weststrand. Ahrenshoop. Es wird kalt an der See. Am Strand sitzen und die Kapuze über den Kopf ziehen. Kein Wunder, dass man bei dem Wetter anfängt Fleecejacken und Outdoor-Kleidung zu mögen.



Verloren gehen.

Herbsturlaub. Hauptstadtfrühstück. Endlich wieder Fritz Radio hören. Ankunft auf dem Fischland-Darß. Wie haben wir uns doch auf Strandkörbe und ein Fischbrötchen gefreut. Die Gegend an der Ostsee ist wundervoll. Man hat das Gefühl hier ist die Welt noch in Ordnung. Da heißen Häuser "Carola" und "Augusta". Ladenbesitzer erzählen Geschichten und verkaufen ihre alten Bücher zu günstigeren Preisen. ["Drei Bücher vom Insel Verlag? Das unterstützen wir. Das macht dann nur noch 10 €."] Die Eiskugeln sind größer und alle Menschen fahren mit dem Rad. Nur die Mücken zerstechen die Traumblase. Traumwetter im September und für ein paar Stunden an nichts denken.

Muscheln suchen unter der Seebrücke in Zingst.

Samstag, 17. September 2011

Welcome to Berlin. #3

Sonntag, 11. September. Ein riesiges Frühstück bekommen und bei Sonnenschein aufwachen - unschlagbar. Noch ein paar Stunden Zeit bis zur Abfahrt vertrödeln. Wo gehen wir hin. Was machen wir. Aber wir wollen nicht zu weit laufen. Das ist doch viel zu warm. Der beste Vorschlag: Eis essen und im Gras liegen. Dank Thomas haben wir das Café "Kauf dich glücklich" besucht. Frischer Kaffee, Buttermilch-Eis, Waffeln, die auf den eigenen Namen herausgegeben werden und einfach wundervoll geschmeckt haben. ["Tss. Da verschwenden wir unsere Zeit mit schnöden Waffeln." "Was? Aber..." "Nein, wir wollten dich nur ärgern. Es war sehr toll."] 17 Uhr: Abfahrt nach Leipzig. Tschüss Berlin.

Ein letzter Dank an Martin Magnet aka kartoffelwasser. [an den Waffelbäcker & Cafékenner] Wenn man in Berlin ist, könnte man HIER mal einen Kaffee trinken. [KLICK]

Wach bleiben, bitte nicht schlafen.

C o v e r b o y s. Da steht man vor dem Zeitschriftenregal und entdeckt die aktuelle Zeitschrift "melodie & rhythmus". Oh, die Gesichter hat man ja schon eimal gesehen. Das erste Cover von Kraftklub.

Freitag, 16. September 2011

Welcome to Berlin. #2

Samstag, 10. September. Große Freude auf den Tag. Fettes Line-Up.  Wärmere Luft als am Vortag. Frühstück am Alexanderplatz. Kaffee trinken, während ein Straßenmusikant Liebeslieder singt. Spaziergang über die Prenzlauer Allee mit unserem Stadtführer. Erneut mit kostenlosem Eis versorgt werden. Nachmittagstanz mit Retro Stefson. In der orientalischen Kaffeebar gemütlich auf dem Sofa sitzen und Aloe Blacc zu hören. Endlich. 17 Uhr. Kraftklub spielt. Straffer Tagesplan. 18 Uhr zu The Naked and Famous an der Hauptbühne wechseln. [„Äh. Mh. Die besten Lieder haben sie ja jetzt gespielt. Da können wir auch wieder gehen.“] In der Zwischenzeit den Berlin Festival Shop durchsuchen. Das nächste große Highlight. 19.30 Uhr mit Beirut. Umringt von Menschen und roten Lichtern. Vollmond und ein dunkler Himmel. Folkloreklänge. Well it's been a long time, long time now since I've seen your smile. Sich diesmal hoffentlich richtig zwischen den Bühnen entscheiden. Eine halbe Stunde zu dem Set von Boys Noize mit Armen oben tanzen. [Da dreht man sich nach hinten um und tausende Menschen tanzen zusammen. Ein wahnsinnig toller Anblick.] Schnell, schnell zum Hangar 5. Mein persönlicher Lieblingsmoment auf dem Festival. C a s p e r. In den vordersten Reihen stehend. Alles wird perfekt. Glücklich auf dem Weg zum Bierstand die Berliner Jungs vom letzten Jahr treffen. Manchmal muss man sich nicht einmal verabreden. [„Wir wollen ja noch zu den Beginnern…“ „Ja die spielen jetzt nur noch eine halbe Stunde. Da habt ihr euch aber verquatscht.“] Die Bloody Beetroots Death Crew 77 haben wir dann doch nur aus der Ferne beobachtet. Sitzend im Shuttlebus. Blick über das gesamte Festivalgelände. Tschüss Festival, Hallo Club Xberg [in der Arena]. Warten auf Skrillex und Mr. Oizo. [„Ist das da vorne wirklich Flavor Flav? Oh mein Gott, wir sehen da eben Flavor Flav.“] Technomusik auf kleinsten Räumen. Badeschiffe und kalte Käsesauce mit Nachos. Müde Augen und Beine. ["He, du darfst nicht einschla..."] Eine fast kostenlose Taxifahrt später: Ins Bett fallen. Over and out. Pt.2.

Boys, Boys, Boys - dachte ich so, als ich hörte, dass Matthias Schweighöfer, Robert Stadlober und der Sänger von Virginia Jetzt! [gut, er stand am Bühnenrand] ebenfalls auf dem Berlin Festival zu Besuch waren.
Kraftklub spielt und zum ersten Mal an diesem Wochenende scheint die Sonne. Das kann kein Zufall sein. Richtig harte Rockstars zerspielen auch ihre Schlagzeug-Fußmaschine. "Ja, in der Wartezeit erzähl ich euch mal einen Witz..."
Viele Menschen & Abendlicht.

"Mittelfinger hoch, Mittelfinger hoch." für Casper.
Auf Tuchfühlung im Pressegraben.

Abflug zu den Berliner Clubs. Schön war es.







Alle Fotos (c) von Martin Magnet aka kartoffelwasser. Dankedanke. Für Bier, Begleitung und Bilder.

Donnerstag, 15. September 2011

Welcome to Berlin. #1

"Now that you have landed at Tempelhof Airport, we are delighted to welcome you to Berlin Festival 2011. Have an awesome time."

Start. Freitag, 9. September. Schwer bepackte Ankunft in Berlin. Treffen am Alexanderplatz. Zum ersten Mal falsch mit der U-Bahn fahren. An der Luftbrücke raus. Festivalbändchen abholen. Umsonst Eis essen. Schnell, schnell, sonst verpassen wir James Blake. Grauer Himmel. Gelände erkunden. [Das war ja alles anders dieses Jahr] Auf dem Boden sitzen und sich treiben lassen. ["Wahrscheinlich hängen sich dieses Jahr alle eine Schallplatte um den Hals. Mixtapes sind ja nicht Vintage."] Umher laufen, neue Musik und Rockstars erleben. ["He, bist du nicht der Schlagzeuger von Beat!Beat!Beat!?" "Äh, ja."] Es ist Nachmittag und der Hangar brennt mit der Musik von Yelle. Sich zwischen zwei Bühnen nicht entscheiden können und dann doch enttäuscht Clap Your Hands And Say Yeah zu hören. ["Live klingen die ja nicht so gut. Wären wir mal lieber zu Hercules and Love Affair."] Zu später Stunde ins Bett fallen. Und. Einfach. Nur. Schlafen. Over and out.

Ankunft über den Presseeingang. Hallo Hipstival.
Gegenseitiges Stoffbeutel begutachten.
"Wuhuu-huhu-hu mein Herz tanzt. Und jedes Mooolekül bewegt sich." "Gott, singen die scheiße." Silent Disco. Musik über Kopfhörer. Sonst hört es niemand. Nur wir ab und zu ein "Uhuhu".
Das war Kunst. Verbrenne Toastbrotscheiben unterschiedlich stark und nagel es an die Wand. Irgendwie fragwürdig. Irgendwie krass. [Und wir dachten noch: "Oahr, so ein Toast wäre jetzt auch lecker."]
Fotos (c) von dem eindeutig besten Festivalfotografen Martin Magnet aka kartoffelwasser. Noch mehr Fotos von ihm gibt es HIER auf mainstage.de. [KLICK] [Warum meine liebe Kamera bist du nur kaputt gegangen. Samstag Vormittag und alle Bilder verschwinden. Herzlichen Glückwunsch.]

Zu meinem Glück weißt du nicht.

Wieso nicht einmal den Zahnarzt glitzernd und lächelnd verlassen? Gesichtsmassage mit Ölen und Peelingperlen, esoterische Musik und ein Make-Up-Refresh verwandeln jedes Behandlungszimmer in einen Wellnessbereich. [Zugegeben war das eine ziemlich groteske Situation] Ausprobiert:
Lipgloss. Touche Brillance. Sparkling Touch for Lips. In der Farbe "Sparkling Nude" (No.8). $30. Mit echten Swarovski-Glitzerperlen.[via Yves Saint Laurent] Mehr Dekadenz geht nicht. "Möchten Sie das Produkt kaufen?" "Oh, äh, nein. Aber danke."

Mittwoch, 14. September 2011

Please don't ask me who, who you think I am.


                                                        Auf der Zugfahrt von Berlin zurück nach Leipzig.
                                                         Sonne im Gesicht und zufällig dieses Lied.
Please don't ask me where, where you think I've been. I've been a lot of places but this could be my win. Meet me at the corner where I'll, tell me what to do. [...] Proceeding into the forest, I will lay around and wait. And I'll wait for you. And I turn, I turn my head when I thought I saw a sign from the gods. A sign from the gods that you were meant to be mine, and it's fine. Taking it all for a ride til the day when it's gone. I mystified my way, it all went wrong when it's gone. I live and I learn and I lose and I win, but it's better whenever. Whenever I'm here, thank you girl for everywhere that I've been. [Red Hot Chili Peppers - Meet me at the corner]

I know yours by heart.

Wir haben gesehen: L E  H A V R E.
Ein Film über bedingungslose Solidarität und Freundschaft zwischen den Menschen in der kleinen Hafenstadt Le Havre. Der Flüchtlingsjunge Idrissa wird vor der Polizei beschützt, von dem Schuhputzer Marcel aufgenommen und zu seiner Familie nach London gebracht. Ein Märchen, dessen Geschichte uns am Ende glauben ließ, dass so viel Nettigkeit und Hilfsbereitschaft nur unwirklich sein können. Aber nach so einem Tag ist es schön zu wissen, dass es so etwas irgendwie gibt.

Der Trailer HIER. [KLICK] "Du verdienst so 'ne Frau eigentlich überhaupt nicht. Du bist sie nicht wert." "Niemand ist sie wert, also warum dann nicht ich?"

Boys, Boys, Boys und ich zur After-Kino-Bierrunde im Beyerhaus ["Dann gehen wir mal einkaufen. Ich hätte gern eine kleine Cola."]. Nie wieder diese Tüte Erdnussflips und Bier gleichzeitig. Zufällige Nachttreffen. Ein Stück auf dem Heimweg begleiten und an Autos lehnen. Warum machst du sowas. Ich hatte Angst. Festhalten. Noch ein bisschen. Danke.

Dienstag, 13. September 2011

Sie wissen, dass du gefährlich bist.

Ein Liter Casal Garcia zum Preis von 0,75l. Das ist eine ganz schön große Flasche. Mit Decken auf dem Balkon liegen und Sterne ansehen. Die Wolken ziehen lassen und Tierbilder aus ihnen erkennen. Festhalten. Menschen und Zeit. Du bist schon sehr speziell. Wo sieht man sich in ein paar Jahren. In einer kleinen Buchhandlung und in Osteuropa beim Zeitung verkaufen. Lichter, Wärme, Nachthimmel und Musik genießen. Watch the sky change to a darkened blue. I can't think of another thing to do. And every song just makes me think of you. Because the singers sounds as if she was longing. As if she was longing, too. Woo-oh, oh-oh, all the pretty things that we could do. Woo-oh, oh-oh, I feel you in every heart beat. [BOY - Little Numbers] [KLICK] Lachkrampf im Treppenhaus. Schlangenlinien mit dem Fahrrad fahren. Hoffentlich kommt mir die Polizei auf dem Heimweg nicht entgegen. Keine Angst, die wissen Bescheid. Die wissen, dass du gefährlich bist.

Montag, 12. September 2011

Je veux te voir.

Mein Musikmitbringsel aus Berlin. Rendezvous: Wer am 20. September in Leipzig ist, sollte sich das im Werk II anhören:
YELLE. Elektronische Tanzmusik auf französisch. [via soulphoenixx]

LIVE-Übertragungen vom Berlin Festival 2011: Auf ZDFkultur. Samstag, 10. September, 20.00Uhr. Weitere Highlights in ZDFkultur ab 19 Uhr. Montag: 12.9. Suede + Primal Scream / 19.9. Mogwai. Dienstag: 13.9. Battles / 20.9. Clap your hands say yeah. Mittwoch: 14.9. Boys Noize / 21.9. Florrie + Dry the River. Donnerstag: 15.9. The Rapture / 22.9. Beirut. Freitag: 16.9. dEUS / 23.9. Apparat Band.