Mittwoch, 30. November 2011

"Reicht es nicht zu sagen: Ich will leben."

E i e r k u c h e n l i e b e .


Tagesweisheit. "Den ersten Eierkuchen kann man immer wegwerfen." "Der Pfannkuchen schmeckt komisch. Wie Gummi." "Hast du da eben Pfannkuchen gesagt? WOH! Das Wort kennen wir hier gar nicht. Das ist kein guter Einfluss, Fräulein."

No heartbroke, I hit the road.

Wien im November.

Was würde es ändern, wenn du es mir sagst. Alles. Wen beschützt du dann? Dich oder mich. Wenn du nicht willst, dass sich etwas ändern könnte, dann ist es besser nichts zu sagen. Manchmal muss man auch nichts erwidern, um zu wissen, was man fühlt.
When you find that love inside of me.
Deep within the heart of me.
Deep within my, deep within my.
Deep within the heart of me.
[Crystal Fighters.Champion Sound]

Dienstag, 29. November 2011

If you're a good girl tonight.


Das erreichte mich vor ein paar Tagen. Ein Gruß aus Frankreich. Je t'embrasse & Bisou.

Montag, 28. November 2011

Ich spiele meine Karten.



Und der Morgen hielt eine Idee für dich bereit.
Wie die Zukunft dich und alles um dich heilt.
An Schlaf ist nicht zu denken, gib mir einen Kuss.
Als ob du danach 1000 Jahre auf Küssen warten musst.

Können wir uns einigen?
[Tomte.Voran voran]

The summer we had was a hit. We shared our last cigarette.

Der Sommer  &  Du. Ein Tag am See.
The summer we had it was great. Postcard is losing it's shape. Dust in the air. Someone just stopped at the shore Falling pieces crash in my head. The summer we had it was fun. I am back on the run. Questions has hurt. Grab all your bubbles and run. [Nova International.The summer we had] Der Oktober analog.




Sonntag, 27. November 2011

If you go please let me know.

Einmal Karl-Marx-Stadt und zurück. Ein typisches Winterwochenende in Chemnitz sieht so aus: Sich auf den neuesten Stand bezüglich der Fernsehwelt bringen. ["Ach schon wieder eine neue Musikshow. Nur viel besser."] Freunde nicht nur in anderen Städten treffen, sondern auch hier. Tanzen im Atomino zum Atomaren Tanzpalast. [Ungewohnt: Die Menschen sehen auf den ersten Blick wie 15 Jahre aus. Erinnert an Klassenfahrt und Jugenddisko. Aber die Musik in den ersten Stunden: Unschlagbar.] Im Auto zu zweit sitzen und die Nacht verlängern. ["Was wird denn jetzt?" "Ja, keine Ahnung." "Vielleicht ist das gar nicht so schlecht."] Einhorn-Plätzchen backen mit dem Schmunzelmädchen. ["Die sehen aber alle komisch aus mit ihren verkrüppelten Beinen." "Ach, da machen wir Schokolade drüber - dann sieht das niemand."] Der erste Glühwein auf dem Chemnitzer Weihnachtsmarkt. Lachanfall. ["Ich muss nur lachen, weil die Frau da so lacht."] Waffeln. Gebrannte Mandeln und eine lange Busfahrt zurück nach Hause. Wie früher. ["Oahr, ich hasse diese Strecke. Da muss man immer aufpassen, dass man nicht einschläft."] Geschenke von der Schmunzelfamilie. Adventskaffeetrinken mit den Großeltern. Kein Schnee in Sicht. & ein überfüllter Zug. Irgendwie wollen dann doch alle zurück nach Leipzig.



Samstag, 26. November 2011

Von hier an blind.


Liebe in Form von Äpfeln. Bist du nicht müde, nach so vielen Jahren. Weißt deine Fragen nicht mehr. Kriegst keinen klaren Satz zusammen, redest wirres Zeug. Erstickst an den Worten. Setzt deine Träume aus an trostlosen Orten. Und ich find dich am Boden, du lässt Tontauben fliegen. Allein dein Gewehr muss doch zehn Tonnen wiegen. Gib mir das, ich kann es halten. Wenn du es später noch willst, kriegst du es wieder. Dann ist alles beim Alten. [Wir sind Helden.Bist du nicht müde]

Freitag, 25. November 2011

When everything round you's changing like the weather.

How would you know? When everything around you's changing like the weather, of a big black storm. And who'd you turn to? Keep your head up. So ist das nun. [Ben Howard - Gracious]

Donnerstag, 24. November 2011

In your heart, girl.

Es ist Zeit. Hallo Leipziger Weihnachtsmarkt. Viele, viele Menschen und Lichter. Endlich kann ich wieder ganz oft Poffertjes naschen. [Im letzten Jahr selbiges angekündigt und nur einmal durchgezogen] "Ich hätte gern einmal die Poffertjes klassisch. Ach, und haben Sie Nutella?" "Nein, leider nicht." "Mh, dann muss ich das ja klassisch nehmen." Kinderpunsch und Liebesäpfel. "Kannst du mir mal bitte zeigen wie man diesen ganzen Apfel isst? Kriegst du deinen Mund so weit auf?" "Das ist kein Problem für mich... ich krieg auch fast meine ganze Faust in... Oh. Oh. Naja. Lassen wir das." Faschingskostümsuche und Einblicke in die Blog-Schreibwerkstatt. Wären all die Menschen nicht - wäre der Weihnachtsmarkt noch toller.

"Also das sind Poffertjes. Das ist eine niederländische Süßigkeit. Ähnlich wie Pancakes - nur süßer. Die schmecken ganz toll hier. Probiert ruhig." - Ich sollte Promotion für diesen Stand betreiben.

But how long can a cool cat keep its calm.

 Can you keep a secret?
Honestly, no?
If I know a good story,
that bubbles out of me,
like weeds from the ground.

Can you keep a secret?
Ok, I will try.
But sooner or later,
the vulcanus crater,
will erupt again.

[Keep a secret - The Whitest Boy Alive]

What choice do I have?

 M i l c h r e i s l i e b e. Mit Bratapfel und Zimt.

Mittwoch, 23. November 2011

Blond bleibt.

Einmal den ganzen Tag lang richtig Mädchen sein. Willkommen an der L'Oréal Académie Leipzig. Wir begrüßen unsere Models. Wenn ich bitten darf. Dein Getränk, dein Spiegel, das beste Glätteisen und deine Freundin nebenan. Du wirst beraten, betreut und umsorgt von diesen drei Stylisten. Haartypbestimmung. Haaranalyse. Farbtonauswahl. "Eigentlich bin ich total zufrieden. Ich mag gar nichts verändern." "Wie wäre es mit einem goldenen Schimmer?" "Her damit!" "Kupfersträhnchen würden dir auch sicher stehen." "Kupfer? Rot? Nein, danke." Stundenlang über Haare, Pflegeprodukte und Frisuren tratschen und sich gegenseitig Komplimente zu schieben. "Könnt ihr bitte einfach nichts sagen, wenn meine Haare noch nass sind?" "Oh! Ah! Aha! Du wolltest also eher einen dunkleren Grundton?" "Was? Nein!" "Keine Angst, die ärgern dich nur." Wunderbares Ergebnis. Golden Girls. & für die nächsten Wochen zusätzlich das beste Produkt geschenkt bekommen. [Pflege für die Haarspitzen] "Der Inhalt deiner Packung muss ziemlich gut sein, wenn die alle so klatschen und große Augen machen." Ohja. Bis 2012 & zum nächsten Termin.


Das mag man finden, wie man will.

Eine kleine Geschichte von Axel Hacke. "Ich bin in London und wie es aussieht, werde ich hier bleiben. Ich befinde mich auf der Toilette des Victoria & Albert Museums. Als ich gehen wollte, las ich an der Tür ein Schild: "Now wash your hands." Ich ging und wusch mit die Hände, ein zweites Mal. Als ich gehen wollte, war da wieder dieses Schild. Ich drehte mich um, wusch die Hände, stand wieder vor dem Schild, folgte seiner Anweisung. So geht das seit Sonntag. BITTE, KANN JEMAND DIESES SCHILD DA WEGNEHMEN!? (Die Toilettenfrau weigert sich und die anderen Leute auch.) Ich möchte zu meiner Familie." [via AxelHacke]


Dienstag, 22. November 2011

Irgendwann.


Irgendwann werde ich doch noch Konditorin. "Hör auf weiter zu fragen. Darüber habe ich selbst noch nicht nachgedacht. Ich kann mich damit jetzt nicht beschäftigen." Und was ist mit dir? "Das sage ich dir irgendwann." Wir lernen etwas über uns, andere Städte, die richtigen Methoden, Kleidungsstücke und perfekte Lieder bei 2°C auf dem Weg nach Hause. "In Wien sagt man: "Baba" zum Abschied." "Ich weiß." Oh what am I supposed to do? It's hard to stay cool. [...] Don't forget your stare. Or what was that you said? Would you let me know? 'Cause I can't read your mind. But can you tell I can't even explain. [Ra Ra Riot - Can you tell]

Montag, 21. November 2011

"Go hard or go home, baby."

Die Reise beginnt. Acht Stunden Zug fahren. Kurz vor der tschechischen Grenze von der Bundespolizei aufgeschreckt werden "Entschuldigen Sie, wir würden gern Ihren Personalausweis sehen." Den heißen Stoff wie Glühwein, Glitzerpuder und Toffifees haben sie nicht gefunden. Auf der Fahrt nach Wien viele Rehe auf Feldern entdeckt, verlassene Fabriken gezählt, Glitzerhausfassaden bewundert und den ersten Schnee gefunden. Ratlose Gesichter am Grenzbahnhof Břeclav. Welcher Gleis? Was? Mist, ich hätte doch meine Fähigkeiten in der tschechischen Sprache verbessern sollen. Immerhin weiß ich jetzt was "Gleis", "Wasser", "Bahnhof" und "Guten Tag" heißt. Aber "Rukulíbám" hätte auch gereicht. 16.50Uhr: Ankunft Praterstern. Servas Wien.


Mittwoch, 16. November 2011

Doesn't that make you worry or feeling sad at all?



Tasche auspacken. Tasche einpacken. Ich bin dann mal wieder weg. Richtung Süden. Auf nach Wien.

Dienstag, 15. November 2011

Is this burning or is it the love.


you're on your way
findin' the answers for all
you're asking for

take me with you now
take me wherever you go
whenever you know

is this burning
is it the love
we're both slowly breaking off 
[Roman Fischer - Getaway]

All I was searchin' for.

[via IHeartSharks] [KLICK]
Ein Lied, bei dem alles stimmt. & dann ist auch noch das Video richtig toll. [KLICK] Ben Howard - Keep your head up.

Keep your head up, keep your heart strong. No, no, no, no, keep your mind set, keep your hair long. Oh my, my darlin', keep your head up, keep your heart strong. Keep your mind set in your ways.

Montag, 14. November 2011

And together there.

#2 Große Augen. Urban Outfitters, ACCESSORIZE, American Apparel & Primark in einer Stadt. Drei Stunden bei Primark. Love, oh love. "Irgendwie wird mir gerade schlecht. Die Luft ist nicht so gut und das sind mir auch zu viele Menschen... aber, eh: Die Tasche für 3 Euro? Pack sie ein." Schuhe, Kleid, Haarband, Kette, Tasche... Pause machen mit dem spontanen Besuch aus Gießen. Ingwer-Tee und Nudeln - das beste Rezept gegen die Winterkälte und schwere Arme vom Tüten tragen. Lieblingsgeschichte: "Was machen wir denn, wenn unsere Kinder mal nicht hübsch werden?" "Also ich hab gelesen, dass Kinder mit zwei hübschen Elternteilen meistens nicht so gut aussehen sollen. Das wurde nämlich an Hirschen erforscht."

For lovers.

#1 In 48 Stunden kann viel passieren. Nach vier Stunden Fahrt in einer völlig anderen Welt. Disneyland Deutschland. Frankfurt am Main. Die Stadt mit tausend Lichtern und Türmen. Hostelerfahrungen sammeln. "Kommst du aus Norwegen?" "Nein, schön wärs." Live-Konzert im Dreikönigskeller. Ein Glas Äbbelwoi und ein vertrautes Gefühl in den Straßen von Sachsenhausen. Taxifahrten und Frankfurter Sehenswürdigkeiten. "Was muss man denn hier nun gesehen haben? Wofür ist die Stadt denn bekannt?" "Für die Banktürme." "Und sonst?" "Das wars." Hotelzimmer. Leg mir die Skyline zu Füßen. Aus diesem Blickwinkel. "Ich könnte stundenlang nach draußen sehen. Das ist echt schön und auch ziemlich krass..." "Ich mag meinen Blick gerade auch sehr." Manchmal muss man auch verrückte Sachen machen. That we are. That we are. That we are to hold. [...] And no man is an island, oh this I know. But can't you see, oh? Maybe you were the ocean, when I was just a stone. [Ben Howard - Black Flies]


Keep your heart strong.

Herbst in ganz Deutschland. & Death Cab For Cutie singen auch in dieser Jahreszeit immer wieder "I need you so much closer". In Transatlanticism. [KLICK]

Donnerstag, 10. November 2011

F ü h r m i c h r a u s.


Einmal durch die halbe Stadt für dich. Nebel und Dunkelheit erinnern an Gruselgeschichten. Eine Überraschung in einer anderen Stadt. Du weißt, es könnte alles anders sein. Deine Spuren verlieren sich im All. Keine Echos, keine Blende zurück. Kein Fortkommen ohne schweres Gerät. Noch niemand kam aus der Zukunft zurück. [PeterLicht - Das Ende der Beschwerde / Du musst dein Leben ändern]

Mittwoch, 9. November 2011

Man braucht sich vor nichts zu fürchten.


Der Tee im November. Janosch-Tigertee. Mit Rooibos, Zitronengras, Zitronenverbena, Pfefferminze, Apfel und Orangenschale. "Macht ruckzuck putzmunter."

Alle total verrückt.


"Was gibt es heute zum Abendbrot?" "Wir haben Frischkäse von der Feinkost, Brot, Tomatensalat, Käse, Club Mate und selbstgemachten Hummus." & vier Kichererbsen in Schleußig. Mjam Mjam. "Ich kann heute Abend keinen Gin trinken. Oh mein Gott! Ich kann heute Abend wirklich keinen Gin trinken." "Das klingt irgendwie gruselig." "Aber die Option... die Option, dass ich welchen trinken könnte, gibts nicht..."

Dienstag, 8. November 2011

Die Träume enden.

 
"Irgendwas ist da im Gange. Du bist nicht sicher, doch du schreibst. Da war kein Name viel zu lange und dass du den Schönsten weißt. Und du kratzt dir von der Seele was dir fehlt, was du vermisst, wie du die Sache anpacken würdest. [...] Ich geh' voran mit gutem Beispiel und verrate deinen Namen nicht. Es würde auch niemandem etwas bringen, weil ja kein Name hält, was er verspricht." Beschwingt am Nachmittag mit Ja, Panik & Mr. Jones & Norma Desmond. HIER auf dem Dach. [KLICK]

Montag, 7. November 2011

Ich wüsste niemanden.

Hier fangen Träume an. Eine Stadt zeigt ihr Gesicht. Karl-Marx-Stadt im November. 
Eine Geschichte in Bildern.

Wir sollten uns halten.


Alle haben sie gesagt: Mach das nicht. Das geht nicht lang gut. Nicht einmal ein Jahr. Geheime Übergabe. Handy gegen Süßigkeiten.

Sonntag, 6. November 2011

For the love, Iʼd fallen on.

Wunderschönes Novemberwetter. Herbstspaziergang über Straßen und Plätze von früher. Eisschokolade in der Sonne trinken und Pläne für Silvester schmieden. Herbstlieder für eine Zugfahrt. Bon Iver. HIER. [KLICK]




Samstag, 5. November 2011

Nur, weil wir es wissen.


Eine schlaflose Nacht. Ich habe Heimweh, so ein Heimweh. Schreib mir Briefe aus der großen Hauptstadt. Ich will zurücksehen, zu dir zurückgehen. Wo der Himmel noch Sterne hat. Berlin, was willst du von mir. [Madsen - Berlin, was willst du von mir]

Freitag, 4. November 2011

Hutmann zu Haarbandmädchen.

Heimat. Karl-Marx-Stadt. Mit der Oma Enten füttern, Kaffee trinken und durchs Laub rascheln. Wird man alt, wenn die Lieblingslieder der Jugendzeit auf dem Oldie-Radiosender gespielt werden. Aber den Text immer noch fehlerfrei mitsingen. "Du ziehst nervös an deiner Zigarette. Du hast das Rauchen wieder angefangen. Du fragst mich nach meinem Befinden. Wie du siehst, ist es mir gut ergangen. Denn du trägst keine Liebe in dir, nicht für mich und für irgendwen. Du trägst keine Liebe in dir, dir nachzutrauern hat keinen Sinn mehr. Dich zu vergessen, war nicht sehr schwer. Denn du trägst keine Liebe in dir." Die letzte Tüte Zimtschnecken im Lieblingseinrichtungshaus kaufen. Plan für die Zukunft: Die IKEA-Zimtschnecken Produktion unterstützen und mitbacken. Kneipentour durch die Stadt. Lieblingsmilchkaffee. Lieblingsmädchen. Gedanken an eine andere Stadt.