Mittwoch, 29. Februar 2012

Die kleinen Dinge machen es schön.

Die Königsdisziplin unter den vegetarischen Rezepten. HUMMUS. Premiere. Man hörte schon so einiges über den unansehnlichen, braunen Brei. Zu wenig Öl, zu viel Knoblauch, Petersilie vergessen, warm würde das jetzt besser schmecken. Nur Mut.

Zutaten:
250 g  Kichererbsen
1         Knoblauchzehe
3-4      EL Limettensaft
2 EL    Olivenöl
75 g     Sesampaste
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL edelsüßes Paprikapulver
Salz . Pfeffer . Petersilie

"Hmmm lecker."

Wie lange sollen wir noch warten.

Die Empfehlung zum Montag am Dienstag von es ist egal, aber muss übernommen werden. Es gibt tatsächlich eine Seite zu Pusheen - the cat. [Plus Einhornfaktor] Love it. Dank an die Mädchen.

Dienstag, 28. Februar 2012

All we know is distance. We're close and then we run.

Kleine Botschaften Part VI.

Willkommen in der Hölle. Ich bin schon da.

I find shelter. 
In this way.  
Undercover.  
Hide away.  
Can you hear.  
When I say.  
I have never.  
Felt this way. 
[The XX.Shelter]

Das kenn ich. Ja, kein Wunder. Das ist ja auch total 2009. Wir sehen uns in der Hölle wieder. Ich bin schon da. Was soll ich nur mit dir machen. Ich weiß nicht. Ich auch nicht. Und du lächelst nur. Den einen Weg könnte ich noch tausendmal wählen und es würde nichts bringen. Aber was ist denn jetzt anders. Schon einiges. Aber warum jetzt. Manchmal muss man nur auf den richtigen Zeitpunkt warten.

"Dann dachte er an den Sommer, der schlief, wie die Menschen in ihren Betten schliefen ..."

Wie die Zeit vergeht. Es kommt mir so vor, als hätten wir erst gestern die Bühne betreten und das Stück "Crazy" zur Schultheaterwoche aufgeführt, als hätte ich das Buch "Der Vogel ist ein Rabe" eben geschlossen. "Der Flug der Pelikane" liegt noch immer auf meinem Nachttisch. 2009 traf ich Benjamin Lebert das erste Mal auf der Leipziger Buchmesse. Jetzt ist er 30 und erklärt den Traurigen die Welt. "Im Winter dein Herz", so lautet der neueste Roman. Mit dem Umzug nach Hamburg, erscheint auch der neue Titel im ortsansässigen Hoffmann und Campe Verlag. Die ersten Zeilen aus Hamburg klingen so: "Wenn der erste Schnee fällt, ziehen sich die Menschen zurück in ihre Häuser und halten Winterschlaf wie die Tiere. Robert, Annina und Kudowski, drei in dem kleinen Ort Waldesruh Gestrandete, bleiben wach und machen sich auf den Weg." [via benjaminlebert] "Ein poetischer Roman über Freundschaft und die Wege, der Kälte zu trotzen". [via hoffmannundcampe] Passend zum neuen Buch das wunderbare Interview "Ins Unglücklichsein kann man sich verlieben". Benjamin Lebert über Phantasie, Identität, die Angst, in der Welt verloren zu gehen und Rastlosigkeit. HIER. [KLICK]

»Mut zum Leben haben, das ist gleichbedeutend mit reger Phantasie, weil man sich immer wieder einen Weg vorstellen muss, den es noch nicht gibt.« [Benjamin Lebert]

Montag, 27. Februar 2012

Es ist für den, der uns begleitet.


"Hier, halt mal." Mein kleines Highlight. Das ist Arthur. Er weint, nach dem Schlafen, weil er seine Traumwelt gern hat. Mag Quarkkrapfen, Spaghetti Bolognese und verschmäht Mamas Marmeladenbrötchen. "Was hat er da an der Wange?" "Ach, das ist nur Soja-Preiselbeer-Quark." Er kann ganze Zugabteile auf sich aufmerksam machen und bringt alle zum Lachen. Das war eine lustige Zugfahrt nach Leipzig. Bis bald, kleiner Mann mit der Latzhose.

You should see my favorite people.

They’re taller than giants, they outshine all the stars. They are the love above the love. They’re my army of fortune, they win every war. They are the love above the love. And I'm alright on my own but with them I’m much better. They're like diamonds and diamonds are forever. [Boy.Army]

[Leser lieben Leipzig. Ausstellungsbesucher vor dem Leipziger Hauptbahnhof 1954 by Deutsche Fotothek / Renate & Roger Rössing] Bald ist Buchmesse. 15.-18. März 2012.

We're only young once.

Ein Frühlingssonntag in Karl-Marx-Stadt lockt vor die Haustür. Kaffeekränzchen und Spaziergänge durch das Wohnviertel mit Oma. [Während Opa die Urlaubskataloge wälzt] Sie ist Zauberin. Denn sie zaubert Lächeln auf Gesichter, kreiert das beste Blätterteiggebäck und verwandelt hässliche Blümchentaschen in ein schickes Beautycase, das direkt vom Hipsterflohmarkt stammen könnte. Die Beste eben.

Sonntag, 26. Februar 2012

Her lips make the cherries and the berries.

Drei große Worte und seven little numbers.

Mitbringsel vom BOY-Konzert. [Guten Humor trägt man.]

Samstag, 25. Februar 2012

To be somebody's dancer, to get lost inside a crowd.

Part III.

Freitagabend. Hipstermädchen mit Stoffbeuteln, langen Haaren und Blumenkleidchen auf dem Weg zur Theaterfabrik Leipzig. Wir laufen mit. "Wo müssen wir denn hin?" "Ich hab keine Ahnung. Wir folgen einfach den ganzen Leuten, die so aussehen, als würde sie auch auf das Konzert wollen." Funktioniert immer. An der Abendkasse. "Entschuldigung, wir stehen auf der Gästeliste." "Ach, Sie sind die Gewinnerin von tape.tv." Ja, genau. So mögen wir das. Wir betreten den Konzertsaal und sind begeistert. Das ist ja so groß hier. Theatersitze laden zum Entspannen ein. Die Vorband "Husky" gibt sich große Mühe das Publikum zu verzaubern. Aber wieder merken wir: Vorbands will eigentlich keiner sehen. Bühnenumbau. [Für die Ohren: Das wunderschöne Album "The Magazines You Read" von Jack Beauregard.] Es ist Liebe auf den ersten Blick. Die Züricher Mädchen von BOY und das Leipziger Publikum. BOY sind mit ihrer "Mutual Friends" Tour in zahlreichen deutschen Städten unterwegs und wir können trotz ausverkaufter Veranstaltung dabei sein. Auf den Stühlen hält es uns nicht lang. Für ein wunderschönes Konzert braucht es manchmal nicht mehr als zwei Mädchen, zwei Glitzerblazer, indirekte Beleuchtung und eine schöne Pluseins an der Seite. Ein perfekter Gesang, der sich von der CD nicht unterscheidet. Dazu Ansagen wie: "Wenn wir sagen, wir kommen aus der Schweiz, da antworten gleich alle: "Hach, wie niedlich. Da sind ja alle Menschen so süß und lieb. Aber es gibt auch richtige Arschlöcher und das nächste Lied heißt "Boris"." ["You said: Baby, I know you like me, you know that we want us, really, I'm serious. We could have good fun and we're only young once and I heard your boyfriend is out of town."] Verschwörerische Blicke. "Dieses Lied ist für die Jungs, die sich immer in die falschen Mädchen verlieben." Kleine Mädchentränen. "Nicht weinen..." "Ich wein nicht. Ich schwitze." Arm in Arm mitsingen "And I'm alright on my own but with them I’m much better. They're like diamonds and diamonds are forever." BOY plaudern über ihre Ausgehgeschichten. "Dieses Lied ist dem Nachtleben gewidmet. Ich bin einmal in Leipzig mit dem Taxi gefahren und habe danach meine Schuhe verloren. Naja, wie man eben seine Schuhe in Taxen so verliert..." Nach dem letzten, lang ersehnten Lied "Little Numbers", klatscht der Saal minutenlang weiter. Die Band ist begeistert. "Leipzig, ihr seht so schön aus und ihr könnte alle mitsingen. Was machen wir mit euch? Wir haben doch nur die 12 Lieder bisher..." Sie spielen einen neuen, noch unbekannten Titel und werden nicht von der Bühne entlassen. Wir wollen mehr & BOY wollen duschen. Danke tape.tv für diesen wunderschönen Abend und danke, liebe Pluseins, für deine Begleitung. I feel you in every heartbeat.

Wer BOY noch nicht kennt. HIER das tolle Video aus Barcelona
& im Wohnzimmer bei tvnoir.

But the voice in the dark orders not to use the phone.

Part II.


Donnerstagabend. Die Ponygang versucht sich im Coktails mixen. Wir nennen es: Wodka-Rum-Maracuja-Schorle. Rituale sind wichtig - wir stehen wie immer am Connewitzer Kreuz. "Wir hätten dich beinah nicht erkannt mit dem neuen Pony." [Während fremde Menschen eine Verwechslung mit Kleopatra nicht ausschließen.] Der Abend in Ilses Erika kann uns nicht begeistern. "Was ist das denn bitte für eine Musik? Das spielt man nicht um diese Uhrzeit." Wir entscheiden uns für einen frühen Nachtbus, verschicken Lippenstift-Botschaften und naschen Pommes. ["Ich will nur mal probieren...man, sind die lecker. Da schmeckt man richtig das Glutamat."] Dank dieser kleinen Tüte Pommes war dann auch eine Komplettwäsche nötig. ["Schau mal die Leute an, die riechen uns schon."] Bratenfett - mjam.

Save tonight and fight the break of dawn.

PART I.

[Dank an Elisabeth von Stundenstrumpfs Instagram und SugarDaddy]
Mittwochabend. "Gehst du mit mir in die Moritzbastei tanzen?" "Ich weiß nicht. Ich will eigentlich nicht, dass wir dort Dauergäste werden. Zweimal in einer Woche ist ganz schön heftig." "Aber es kostet auch nur 2,50 € Eintritt und 0,4l Bier nur 1,90€." "Das ist wirklich günstig. Ich komm mit. Wir sind nur einmal jung." YES. Mädchentraube für den Weg. Glitzer im Gesicht. Geschichten von alten Moritzbastei-Hasen hören. Tequila. Einen Moment abgelenkt. "Das erste Gesicht, das ich hier gesehen habe, warst du." "Ging mir ähnlich." "Ihr kennt euch?" "Inge!" "Mensch, Karsten." "Nein, Heinz." Wir stoßen trotzdem an. "Schatz, willst du etwas trinken?" "Warum sagst du "Schatz" zu ihr?" "Da gibts zwei Gründe. Weil du sie ficken willst oder, weil sie deine Freundin ist." Männer unter sich. Es freut sich der Dritte. "Trinkst du Schnaps?" "Ja, klar." "Dann zwei Jägermeister, bitte." Überraschte Blicke. "Das hast du jetzt nicht wirklich...ich will dich von denen wegholen und du haust ab." Vom Profi lernen: "Sag einfach: Nein, Danke. Ich habe schon jemanden." Tanzen. Drama, Baby. Die ersten Begleiter gehen. Wir fragen uns: Warum eigentlich immer wieder Moritzbastei. "Na, weil man hier schnell auf seine Kosten kommt." Zusammen tanzen. "Lass dich einfach führen..." Entschuldigung, wir schließen nun. Große Frage: Wo ist Heinz? Schwarztaxi. Wo willst du hin. Heinz unterwegs gefunden. "So, Puppe, jetzt zeig ich dir mal die Wohnung." Die Wohnungsbesichtigung á la Heinz dauert ungefähr 1 1/2 Stunden. Man steht zu dritt in einer Dusche, erfährt Wohnrituale und pikante Details ["Hier liegen immer die Ladies."], darf mit dem Telefon sprechen, sich auf dem gemütlichen Sofa platzieren und wird mit Gitarrenklängen ["Die hört doch eh nicht, ob ich schief spiel."] unterhalten. ["Demnächst gibt es den "Phallus" Song auch als Longplayer. Verstehste."] "Zeig mir doch mal dein Zimmer" kann auch eine schöne Aufforderung sein, um die Gitarre wieder wegzulegen. Schöne Aussicht. 7.26 Uhr. Frühlingsluft. Morgendämmerung. Mit der nicht mehr ersten Bahn nach Hause. Schaut mich nicht so an. Ich bin eben mit Clutch, Stöckelschuhen und Haarband unterwegs zur Arbeit. So wie ihr. "Was für ein Abend..." trifft es ganz gut.

Freitag, 24. Februar 2012

Nichts dafür. Nichts dagegen.

Da gibt es Lieder
die zaubern Lächeln auf Gesichter &
tapezieren Wände mit Erinnerungen.

Wir haben uns kennengelernt, flüchtig an einem Abend und ich hab nichts von dir. Ich kenn nicht mal deinen Namen.

T a n z m a r a t h o n.
All of the boys and the girls here, in Leipzig. Sing to the night without sight, but with madness. I can't keep up, I'm a wreck, but I want it. Tell me the truth, is it love or just Leipzig? My heart is yearning, but Leipzig is burning. Leipzig is burning all night long. Drei Tage lang ein Lotterleben führen. Semesterferien. Motto der tanzbaren Nächte: "Ach, scheiß drauf. Wir sind nur einmal jung." [Oh ja. Das ist mein Mädchen.]

Mittwoch, 22. Februar 2012

I don't wanna go out. You don't wanna stay in.

"Und was machst du so zum Mittwochabend?" "Du schaust nicht wirklich gerade Fußball?" "Na, du weißt doch. Man braucht nur die richtige Motivation." Die kann zum Beispiel so aussehen:

Leider nicht mein eigenes Trikot. Das hat irgendjemand bei uns vergessen. [oder so ähnlich] Eines Morgens bin ich aufgewacht und schon trug ich Bayern München.
Ein Lachen. My heart is so true. But I might hurt you again. You know that it's true. I'm loving you. Oh no, not again, we're arguing. There's one thing causing you trouble. And girl you're the one thing caught in between. They say your boyfriend lives in a bubbles. But I'd let them in, I'd let them in. [Metronomy.Trouble] "Warum lachst du?" "Weil das Lied echt passt."

Willkommen im Chaos.

[Love at first sight. Lomography Diana F+ via rjk_89] [KLICK]

Für das hier gibt es keinen Kompromiss.

Eduard Mörike.Frühling läßt sein blaues Band 

 Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!


Dienstag, 21. Februar 2012

Just a heart away.

Today it's Pancake-Day. Meeeow. [Was steckt dahinter? Es handelt sich um den letzten Tag zum Schlemmen vor der Fastenzeit. Ähnlich gestaltet sich in Deutschland der Faschingsdienstag. Mehr zum Pancake-Tag und der Frage: Warum Frauen an diesem Tag ausgerüstet mit Bratpfannen, Schürze und Kopftuch umher laufen. HIER. [KLICK]]

We love Pancake(s).

Wo möchtest du gern sein?

Wir rufen laut "Helaaau". Heute ist doch Faschingsdienstag. Wir stoßen an mit Club Mate und naschen Pfannkuchen. Oder eben Berliner. Die haben wir mit Eierlikör- und Marmeladenfüllung gekauft. Bestreut mit Zucker, Schokolade oder Zuckerkonfetti. Pläne schmieden für den Sommer. "Ich buch uns heute Abend gleich den Flug." "Aber du weißt doch gar nicht, ob wir da arbeiten müssen." "Egal, ich will raus aus der Stadt." Bachelorarbeiten vergessen. Von England träumen und früheren Urlauben erzählen. Damit könnten wir den ganzen Abend verbringen.

Montag, 20. Februar 2012

In meinem Kopf da ist ein Flugzeug.

Armreifen in golden & silbern kombiniert. Kein Problem für H&M im Frühling.

And now everything goes my way.

Ein Gruß aus Frankfurt am Main.

Meine Posterhelden & die Monster unter dem Bett.

“Hallo, das ist meine Welt. Sie ist chaotisch, verwirrend und manchmal atemberaubend. Setz Dich, mach’s Dir bequem und wir finden einen Weg.” via herzintakt.

Sonntag, 19. Februar 2012

Be my be my little baby.

"Eine Fashion-Bloggerin stellt sich und ihren Kleiderschrank vor..." Hör auf das immer zu sagen! Mädchennachmittag. "Es läuft "Dirty Dancing"." "Den Film mag ich ja gar nicht. Den hat man schon so oft gesehen." [Zwei Minuten später] "Schnell, schnell schau! Wie er sie hochhebt. Hihi das waren noch Filme." Ein Blick, der sagt: Hab ich es doch gleich gewusst. Tee trinken. Auf dem Bett liegen und der Fashionista beim Nähen zu sehen. Ein geheimes Projekt. Das wird nicht verraten.

Über dem Berg und dann raus.

Unser Lieblingstag: Sonntag. 

Die Stadt von oben beobachten.
Kalte Nase auf dem Fockeberg - dafür eine schöne Aussicht.
Tradition. Sonntagabends im Deli. Burger, Pommes & Cola. Vegan, Baby. [Mist, jetzt kannst du mir sogar die Schokolade vom Muffin klauen.]

The closer I got the less I could feel.

sleepless nights.
senseless fights.

Samstag, 18. Februar 2012

Your toothbrush is where you left it.

Heute im HOSTEL Leipzig-Südost: Kochkurs amerikanische Küche. Wir braten Burger [so richtig mit Fleisch. Mett my day.] und belegen mit Käse und Gemüse. In der Zwischenzeit bis die Pommes knusprig und braun im Ofen werden, spielen wir Stadt-Name-Land [-Tier, Beruf, Musiker]. "Wer muss eigentlich "Stopp" sagen?" "Na duuu!" "Oh." "Sehr gut, dass du wartest bis ich das Alphabet zum dritten Mal durchgezählt habe." Pures Entsetzen: "Was "Vogel" zählt nicht als Tier?" "Das ist schon ein Tier. Aber eben eine Übergruppe. Da kannst du auch bei "H" "Huftier" oder bei "W" "Wasserlebewesen" hinschreiben." "Also das ist doch jetzt Quatsch." Wir einigen uns lieber auf Bier und Burger.

Fill my heart with anything.

Ein verkaterter Morgen mit großen Regentropfen am Fenster. Verstehste. Weil ein Kätzchen am Frühstückstisch saß. Oder eher eine feine Dame. Lady Pancake, Juno und die Mädchen. Frische Brötchen, Obst, Herzchentassen und Schokoladen Cappuccino. "Das ist doch mal studentisch. Brunchen und nebenbei den Live-Stream zu dem Rücktritt von Wulff ansehen." [und unterhaltsamer als Promiflash.de]

Yours is the first face that I saw.

Donnerstagabend. Man könnte denken, dass sich diese Abende wiederholen müssten - dem ist nicht so. "Soll ich noch auf euch warten?" "Geh ruhig schon rein." Garderobe. Sich zufällig in die Arme laufen. Grinsen. "Na, du hier? Das ist übrigens..." "Ja, weiß ich noch. Irgendwie hatte ich dich größer in Erinnerung." Es hilft an der Bar zu sagen: "Ich hätte gern einen guten Gin Tonic." Ungewohnt volle Gänge, Wände, die schwitzen, Menschen, die bei einem falschen Blick ausrasten. Gelernt haben wir: Den Unterschied zwischen dem Blick "Malibu" und "Moskau", wenn Preller auflegt, sind seine Atzenfreunde nicht weit, anfänglich unangenehme Situationen können witzig werden, in der Ilse wird eine neue Marke Cider angeboten [die besser schmeckt], manchmal fühlt man sich nach Dorfdisko, die Zeit vergeht von 2.00Uhr bis 4.00Uhr schneller und Taxifahrer bekennen sich nach 11 Jahren im Dienst: "Ich hasse Menschen. Das macht dann 9,20€."

Freitag, 17. Februar 2012

I went out in the rain suddenly everything changed.


Besser als jede Beratung bei MAC und mit einer größeren Auswahl an Beauty-Produkten ausgestattet als ein Drogeriemarkt: Die Lieblingsblondine. Gemütliches Himbeer-Mojito trinken im Sol y mar. Käseplatte deluxxe zu zweit vernaschen. 23Uhr: "Wir wollen doch noch weggehen... das geht doch so nicht." "Komm mit zu mir nach Hause. Wir machen das alles." Eine Stunde lang geschminkt werden ["Das ist so krass was du alles für Pinsel und Farben hast."] und Locken verpasst bekommen. Taschenwechsel. Regenschirm. Komplett für eine Nacht zum Tanzen ausgestattet. Kein Problem mit ihr.

Oh oh here she comes, watch out boy, she'll chew you up.

Dillon im Centraltheater Leipzig via Instagram. Dank an Judith [fuck the shut up].

Flinke Füße auf dem Weg zum Centraltheater. Zu Hause liegt der Schirm gut. "Entschuldigung, kannst du mir sagen wie ich zum Theater komme?" "Ich nehm dich einfach mit. Da muss ich auch hin." "Dillon Konzert?" "Genau. Aber ich habe noch gar keine Karte." "Ich auch nicht!" Strahlende Gesichter an der Abendkasse. Glück gehabt. Auf die Mädchen warten. Peinlich berührte Blicke. "Oh, nein... ihr Rock hat sich in der Strumpfhose verhangen. Oh nein. Das ist wie früher... was machen wir nur? Ah, ihr Freund hat es gesehen." Unser Platz für das Konzert. Oben im Rang. Was für eine wunderschöne Aussicht. Man sieht wirklich al... OH GOTT UNSERE AUGEN! 1 1/2 Stunden lang Lichttherapie. Wir trainieren unsere Augen und Ohren. Wir können nicht einmal sagen, ob auf der Bühne wirklich Dillon stand oder, ob sich Lykke Li nur so geschminkt hat. [Witz des Abends.] Eine unglaubliche Stimme und ein zartes, feenhaftes Wesen. Das gleichzeitig ganz schön gewaltig singen und gruselig aussehen kann. ["Stell dir vor ihr Gesicht würde riesengroß auf Leinwand übertragen werden."] Begeistert singt der Saal mit. Tip tapping. I was tip tapping. In the dark. "Lauter! Ich kann euch nicht hören." Wir bekommen Angst und singen fleißig weiter. Eine lange Zugabe. Viel Applaus. Mit kleinen Lichtflecken und Blitzen vor den Augen verlassen wir das Konzert.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Ein leerer Raum. Ich verschwinde fast darin.

Neuheiten im Februar.

Shoppen lassen. Handykonferenz nach Frankfurt. Bilder von der neuesten Primark-Kollektion. "Wie teuer?" "3€. Die Tasche 11€. Soll ich sie mitnehmen?" "Pack alles ein."
Allround Concealer [Catrice], Nagellack 030 - Meet Me At Coral Island [Catrice], Lipgloss - Coral [H&M], Lipliner - 08 red blush [essence].

West coast represent, now put your hands up.

C a n d y l i p s  und Katy Perry Feeling. 
Ganz einfach mit Schokolade und Zuckerperlen nachgemacht.

So please don't close your eyes. I'm keeping mine open tonight.


I Heart Sharks - 'SUMMER' via vimeo.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Komm, bitte sag es mir.

Manche Schätze warten nur darauf gefunden zu werden. Wenn Tanten ihre Schmuckschatulle aus DDR Zeiten öffnen. "Kann ich das behalten?" "Den alten Mist brauch ich nicht mehr." Das finde ich super.

Wir sind das neue Gold.

Liebe.Liebe.Liebe.Liebe.Liebe.Liebe.Liebe.Liebe.Liebe.Liebe.Liebe.Liebe.Liebe.Liebe.Liebe.Liebe.Liebe.Valentinstag. 14. Februar. Der Tag fängt sehr schön, wenn man am Bahngleis erwartet wird. "Fröhlichen Valentinstag, ich hab dir Blumen mitgebracht." Ooooh, Tulpen. Wie toll. Plätzchen in Herzform backen. Crêpes naschen. ["Du bekochst mich? Und woraus besteht der Teig alles?" "Das ist echt schwer dich von der Küche fernzuhalten, weißt du das? Und in den Teig kommt nicht so eine exotische Scheiße wie Honig rein." "Hm. Na dann setz ich mich eben weiter weg."] Candylips mit Schokolade und Zuckerperlen & Abzieh-Tattoos - das was die Modefotografen machen, können wir schon längst. Kleine Geschenke verteilen. Liebespost verschicken. Plätzchen aus Streuselteig rosa anmalen. ["Die darfst du nicht essen... schau mal, das sind sogar 14 Herzen. Ach wie passend."] Ein Tag voller Einhörner, Katzen und Zuckerwatte. Es folgen Impressionen.