Montag, 30. April 2012

Don't let go, just breathe slow. So hold on, it will pass.

Sommerwochenende. Part II.
Links: "Ich sollte mal wieder Chucks tragen. Die sind total bequem." / Rechts: "Ich finde, mit einem Fußballer-Fuß sieht das gut aus. Der Schuh steht mir."
Zwei Geburtstagskinder an einem Abend - das ergibt 24 Jahre, die gefeiert werden müssen. Für "2 Jahre" offene Türen lädt das Café Waldi mit sechs DJ's seine unglaublich vielen Gäste auf zwei Floors, in den Biergarten und bis zum Fußweg ein. Drei Blondinen mit dem Fahrrad unterwegs zur Karl-Liebknecht-Straße. Zum ersten Mal sind Jacken am Abend überflüssig. Auf Fensterbrettern sitzen, Bier trinken, Leute beobachten, Gesichter zwischen fremden Menschen erkennen und angenehm begrüßt werden. "Das war doch eine angenehme Begrüßung oder?" "Ja, wirklich sehr lieb". Die Mädchen um sich haben. "Wo bist du?" "Draußen." "Lauf nicht zu weit weg. Ich bin auch ein kleines bisschen wegen dir hier. Vielleicht auch...". Grinsen von Bar zu Sofa. "Trinkst du mit mir ein Bier?" "Zwei Astra, bitte". Bier ausgeben. Von Spanferkeln, westdeutschen Städten und Kleidern erzählen. "Lust auf Photoautomat?" Was für eine Frage. Spazieren zum Südplatz. Du, Ich, 1m², Seifenblasen, Konfetti und viermal Blitz. "Hast du immer das Partyequipment mit?". Es regnet Konfetti - von der Kleidung klopfen ist sinnlos. "Habt ihr mal 2 Euro?" Zweite Runde. Spurlos verschwinden an Orten ohne Zeit und Namen. "Braucht ihr noch lange?". Konfetti gegen Geldstücke verschenken. Bekanntschaften schließen. Von vor 1 1/2 Jahren erkannt werden. Zigaretten bekommen. Nochmal? Oh ja! Bildauswertung. "Zeig mir spontan, welche Bilder dir gefallen." "Ehh...das...und...das..." "Das war nicht spontan". Strahlend drei Fotostreifen in die Tasche stecken. Erkundung der Feinkost. Privat-Nichtraucher-Party im Absturz. "He, hast du eine Zigarette für mich?" "Sorry, ich rauch nicht." "Hast du vielleicht...nein?" "Nix dabei, sorry". Bierdeckelschnipsen lernen. Beeindruckende 1 1/2 Meter schaffen. "Das ist ein richtiger Leipziger Abend, wie man sich das vorstellt". Es ist warm. Der Himmel wird langsam hellblau. Da stehen Menschen an den Straßen eng beieinander, umarmen sich, tauschen Geschenke, küssen sich, küssen sich wieder, verabschieden sich 4.44Uhr und rufen einander zu, dass das Glück bringt. Stehen wieder am Café Waldi und treffen die gleichen Nachtschwärmer vom Anfang des Abends. Verlassen 18 Minuten später mit Konfetti und Blüten im Haar die Karl-Liebknecht-Straße. It's your heart, it's your heart. That gives me this western feeling.

Sonntag, 29. April 2012

I bet that you look good on the dancefloor.

Sommerwochenende. Part I.
Die Lieblingsblondine feiert Geburtstag wie eine indische Hochzeit. Weil sie es kann. Freitagabend reinfeiern. Samstagabend rausfeiern. & die Zeit dazwischen. Wir trinken uns quer durch den Gemüsegarten. Gin Tonic. Bier. Weinschorle. Sekt. Saurer Apfel. 0:00Uhr knallen  Luftballons, Korken und Konfetti fliegt durch die Räume. Wir singen: "Heute ist Geburtstag. Heute ist Geburtstag." und essen Schokoladenkuchen. Bestaunen Geschenke und vermischen den Konfetti-Boden mit Seifenblasenwasser. Los, Gruppe, los. Eine rasante Busfahrt bis zum Connewitzer Kreuz später: Blasse Gesichter. Aber die Coolen sitzen eben hinten. Das war aufregend. Die Ilse ist leer und will nicht mit uns feiern. "Wo gehen wir hin?" "Waldi!" Mädchentaxi. Jungstaxi. Tocotronic-Zitate. Glitzer auspacken und auf die Haut pusten. Konfetti in die Luft werfen. Eine Runde Tequila. Danke, Geburtstagsmädchen. "Wo kommst du her? Nicht aus Deutschland, oder?". Durch die Nacht tanzen bis es hell wird. Morgenstund hat Glitzer im Mund.


Freitag, 27. April 2012

Homesick.

Gefühlte 3 Tage wach. Zweimal 470 km auf der Autobahn. Rasende Busfahrer. Autobahnraststätten. Fremde Betten. Stuttgart. Marbach am Neckar. Zu viel Cola und Kaffee. Zu wenig Zeit und Wein. Interkultureller Austausch zwischen Schwaben, Bayern und Sachsen. Kurzausflug nach Baden-Württemberg - schön, aber wir freuen uns wieder zu Hause zu sein und auf den Leipziger Wiesen zu liegen.


This is not a game now.

Nachtrag.  
0.00Uhr. Ich will dich gar nicht lang stören. Willst du ein Bier und deine Jacke ausziehen? Fotos betrachten. Geschichten erzählen. Lichterketten. Geht es dir gut? So allgemein und jetzt. Gerade, ja. Lieblingslieder. Lieblingsblicke. & ein bisschen Kleingeld. 

[via Hipstagram]

The memories of me. Will seem more like bad dreams.

You may feel alone when you're falling asleep.
And everytime tears roll down your cheeks.
But I know your heart belongs to someone you've yet to meet.
Someday you will be loved.

[Death Cab For Cutie.Someday you will be loved]

Montag, 23. April 2012

Der Pakt im Leben: Niemals Erwachsene sein.

Keep the family together am Sonntag.
Am Bahnhof sitzen. Auf Mitfahrgelegenheiten nach Berlin warten. Man sollte wirklich mehr Bücher über Mitfahrgeschichten schreiben. "Wochenende ist ja auch schon wieder vorbei". Für uns noch nicht. Die Gang trifft sich zum Abendbrot am Deli. Ein bisschen Hollywood-Atmosphäre. Auf Spielplatz-Treppen sitzen, Frühlingsblüten über uns, im Nacken Connewitzer Kinder, auf dem Schoß ein veganes Sandwich, Fritz-Cola und jede Menge analoge Kameras. "Können wir jetzt essen?" "Jaa. Mrjam!" Vom Connewitzer Kreuz bis zum Südplatz Fanger spielen und außer Atem hinter Bäumen verstecken. Den Photoautomaten belagern. "Ich geb noch eine Runde". Über die ersten Fotostreifen kichern. Auf nach Schleußig. Quality time mit Pancake und Juno. So ein schöner Sonntag.

Sonntag, 22. April 2012

One step inside doesn't mean you understand.

Samstag ist: Zoo-Tag.
Besuch von Zuhause. Eintritt bezahlen für Fische, Spatzen und Frösche. Der Rest der Tierwelt scheint zu schlafen bis zum späten Nachmittag. Wir wollen Löwen sehen und Giraffen streicheln. Stattdessen bleiben wir an jeder Imbissbude stehen. Die neue Attraktion im Leipziger Zoo entschädigt für alle müde Tierchen. Im Gondwanaland erwarten den Besucher 28,5°C, 71% Luftfeuchtigkeit, eine spannende Bootsfahrt durch eine dunkle Höhle und ganz viele Pflanzen und Tiere zum Bestaunen und Anfassen. Tapire, Äffchen, Faultiere, Riesen-Otter, Sternenfrucht-, Mango-, und Bananenbäume, Ananassträucher, Passionsblumen, Hibiskusblüten, Kardamom-Blätter und ganz viel mehr. Steinige Pfade. Baumwipfel. Lianen. Aussichtspunkte. Höhlen. Schwingende Holzbrücken. Abenteuerland. Sechs Stunden später und wir haben noch immer nicht alles gesehen...wir kommen aber wieder.

These two hearts won’t make it last. But it’s okay, okay.

Freitag, 20. April 2012

I will lead you through this wonderland.

It's Douglas-Time. Neueröffnung in der Innenstadt. Dazu die SMS: "Baby, Douglas macht heute fette Eröffnungsaction. Bummbummmusik und eine Frau auf Stelzen. Ich war nicht drin, aber du nachher?" Natürlich. Wir stellen die Theorie auf: Umso größer die Douglas-Filiale, umso mehr Schminke im Gesicht der Mitarbeiter. Paradies für uns. Prosecco. Küchlein. Tulpen. Schminken lassen. Nägel lackieren und neue Produkte ausprobieren. Oh, so schnell vergehen zwei Stunden.

[Ausbeute: NYX Mosaic Powder [10/LOVE] & NYX Black Label Lipstick [118/Chakra][Dank für die Fotos 1-4 an itsnotmebutyou]

But you're a king and I'm a lionheart.

[Kette H&M 9,95€]

Falling out of touch with all.

Stell dir vor: Es wäre so wie du es möchtest.

Donnerstag, 19. April 2012

Don't forget the nights when it all felt right. Are you not the same as you used to be.

B i e n v e n u e à Paris.
Ein kurzer Ausflug nach Frankreich in die kleine Pâtisserie "Maître" in der Südvorstadt. Da können wir nur mit dem Kopf schütteln, wer bei so einem schönen Innenambiente noch draußen sitzen will. Helle Möbel, grüne Ledersofas und verspielte Zeichnungen an den Wänden. Überall stehen kleine Küchlein und Kekse. Wir entscheiden uns für eine Mangoschorle, Holunderlimonade und einen frisch gepressten Orangensaft. Dazu Quiche [herzhafter Kuchen] und Pfannkuchen gefüllt mit Champignons [klang aber in der Karte wesentlich französischer und chicher]. Von Frühstück, über einen schönen Wein, bis zum Dessert - ein Besuch lohnt sich. Die Mädchen an einem kleinen Tisch, französische Musik und Eisschokolade zum Nachtisch. C'est la vie.

Mittwoch, 18. April 2012

Something he was not looking for: both a beginning and an end. But now he lives inside someone he does not recognize.

Es ist Dienstag. Champions League-Dienstagabend. Fußball schauen, da wo sonst getanzt wird. Wir schauen uns um. "Ok. Hier sitzen irgendwie nur Männer". Was zu erwarten war. Es spielt: Bayern München gegen Real Madrid. Links von mir ein Borussia Dortmund-Fan und rechts Spanier. Die Ersatzbank von Real Madrid wird eingeblendet, wir grinsen und sind uns wenigstens da und bei der Abendplanung einig. "Wenn Bayern gewinnt, steigen die Chancen für einen guten Abendverlauf". Viele "Ohhh"'s und "Ahhh"'s gehen durch den Raum. Einige schimpfen: "Was macht der denn! Da war doch nichts! Gelbe Karte! Wofür denn?". Tolle Sache. Fast so gut wie ein Germany's Next Topmodel-Abend in großer Runde. Bayern gewinnt. Wir stoßen im Café Waldi darauf an. Auch hier wird das Spiel analysiert. Die Experten fehlen. "Beim nächsten Lied tanzen wir. Na gut, beim nächsten, guten Lied". "Looos, jetzt". Gelangweilte Blicke auf der Tanzfläche. "Lass mal gehen". Die Lieblingsziele auf der nächtlichen Karl-Liebknecht-Straße. Bank. Burgermeister. Photoautomat. FlowerPower. Taxistand. Wir merken uns: Immer vorbereitet sein. Man kann ja nie wissen, was passiert.

Wir wissen immer noch nicht - wessen Hand ist das eigentlich?

I only see you when you're walking, walking to somewhere.

Das Highlight der Woche schon zum Montag. KAKKMADDAFAKKA in Leipzig. Wer? Na, diese norwegische Indie-Pop-Band, die Tanzen zum Sport deklarieren, die immer so lustige Videos haben, in denen Frauen in hübschen Kostümen rennen oder ins Wasser springen. Die erklären uns auch, warum Johann Sebastian Bach Leipzig so mochte - "Because of the hard bitches". Kakkmaddafakka scheinen ihr heutiges Publikum zu mögen, nachdem bei ihrem ersten Besuch in der Stadt nicht mehr als 30 Gäste vor ihnen tanzten. Der Live-Auftritt überzeugt absolut. Bands, die so viel Spaß haben und Quatsch auf der Bühne machen sind großartig. Manchmal staunt man nur mit offenem Mund. "Das passiert da nicht gerade wirklich". Oberkörperfreie, schwitzende Jungs, die verdammt gut Klavier spielen können, Sänger, die Gitarren im Lied wechseln und ein Chor, der im Hintergrund die Lieder stimmlich und visuell unterstützt. So etwas hätten wir auch gern für den Alltag. Oder beim nächsten Mal tanzen wir deren Choreografie auf der Bühne mit. Bald wollen sie wiederkommen. Hoffentlich dann mit dem neuen Album und noch mehr Zugaben.

Konzertatmosphäre. HIER.

Dienstag, 17. April 2012

Last night I had a dream about this girl I know.

[via Hipstagram] "Also, wenn du ein Bonbon bist, dann bin ich Baiser."

Es ist, was es ist.

Mir ist da etwas aufgefallen. Es begann mit der Frage: Casper, hieß er oder? In Gedanken in der Südvorstadt. Bier und Jazz scheinen eine gute Mischung zu sein. Das nie endende Kapitel in deinem Buch mit dem Titel: E i n e I n s p i r a t i o n. Darin geschrieben steht die Geschichte von der Mauer. Wenn etwas Neues beginnt, hat man nur eine Chance. Bist du dir da sicher, dass es nur diese gibt? Eine entscheidende. Stell dir das vor. Da steht eine Mauer. Ein Abschnitt für dich. Was dahinter passiert ist, wird immer bleiben. Aber plötzlich steht sie anders und dich berührt ein erster neuer Eindruck. Der erste Blick. Das erste Wort. Das ist es. Alles auf Null. Alles auf Anfang. Verstehst du mich? Ja. Es fehlen Bausteine in der Geschichte, wenn man sie zusammensetzt. Aber das ist längst nicht alles. Wenn Musik Stimmungen erzeugen kann, die Zeit sich so beeilt, es mittlerweile 1:37Uhr ist. Ausrauschen. Und das Ende? Punkt. Ein komisches Zeichen, oder?

Montag, 16. April 2012

She's so easy to fall for, but boy, she's so hard to hold.

Frühling in Reudnitz. Blumen pflücken und Sonntagsspaziergang mit Haarband.

Sonntag, 15. April 2012

It's your heart, it's your heart.

Samstag ist Balkonwetter.


Sonntag ist Kochtag.

Because we are your friends, you'll never be alone again.

Samstagabend. Die Mischung machts, sagt sie und mixt uns einen Coktail für den Weg. Wir staunen nicht schlecht - so viele Menschen auf den Straßen. Bis wir erfahren: "Oh mein Gott, es ist Energy Clubzone". 10 Locations für 10 Euro plus diverse Getränke. Wir bezahlen aber nur drei Euro - Moritzbastei reicht uns auch. Psscht. Wir haben uns nicht vorgedrängelt, wir gehören nur zu dieser Gruppe von Jugendlichen. "Was trinken wir? Tequila?" "Das ist so teuer...lieber eine Gisela." "Ohne SugarDaddy seid ihr aufgeschmissen!". Tanzen: Ja. Ständig angeschubst zu werden: No-Go. Zu viele schlecht gekleidete und betrunkene Menschen. Zu viele aufdringliche Tänzer: "Wie heißt du? Ich würd dich gern kennenlernen". Dank Catwoman braucht man aber keine Angst zu haben, denn anstrengende Hinter-dem-Rücken-Steher werden einfach weggetanzt. Da tanzen wir und singen "Oh ich hab solche Sehnsucht, ich verliere den Verstand, ich will wieder an die Nordsee. Ich will zurück nach Westerland." oder "We are gonna dance into the sea. All I want is you, you're ma chérie". Süße Nachrichten aus Berlin. Ein verschreckter Blick auf die Uhr. "Was schon so spät?" Pause auf der Treppe und das Spiel "Zeig mir, wer dir gefällt". Ehm. "Dazu musst du schon von deinem Handy aufsehen". Die Füße tun weh. Massenschlägerei. Zeit zu gehen. Die Vögel singen ein Guten-Morgen-Lied und in der Küche wird gefrühstückt. Dann gehen alle schlafen.

[via Hipstagram]

Who will love you. Who will fight. Who will fall far behind.

Freitagnacht. Muffins backen oder Hüften shaken zu Old School Hip-Hop. "Komm doch her". Defensives-an-der-Bar-sitzen im Café Waldi. Für die Herren Astra, für die Damen Strongbow Cider. Gespräche von letzter Nacht. Blicke über die Bartheke. Lass mal lieber tanzen gehen. Wir überzeugen, auch wenn man die Musik nicht mag. Am Ende: Leichter Regen auf der Jacke, Rauch im Haar, blaue Flecken und eine schlaflose Nacht.

Sätze des Abends:

// "Meine Nacht war um 9.00Uhr vorbei."
// "Seid ihr Schwestern und kommt aus Schweden?"
// "Meine Anzughose ist gerissen, als ich mir die Schuhe binden wollte. 
    Ich hab einfach zu viele Arschmuskeln."
// "Ich geb auch Kurse, gleich nach unserem morgendlichen Workout."
// "Einen Gin Tonic für die Prinzessin hier."
// "Wir bestellen dir einen Gin, machen dich betrunken und 
   dann darfst du den auch noch selber bezahlen."
// "Ich kann wirklich nicht mehr Fahrradfahren."
// "Es ist Freitag und ich will einfach nur Spaß haben."
// "Verletz den Jungen nicht, er ist wirklich sehr sensibel."
// "Wo ist meine Jacke?"
// "Zwei Sachen, die ich dir sagen muss..."

Freitag, 13. April 2012

Tanz mit mir durch die Nacht.

[Stillleben zum Donnerstagabend. Lieblingsgetränk: Gin Tonic. Lieblingszeit: 0.46Uhr vor Ilses Erika.]
[via Hipstagram]

I've been worryin' that we all live our lives in the confines of fear.

Donnerstag, 12. April 2012

They say that the world was built for two.

Unser Lieblingseis. Mc Sundae. Softeis plus Caramel- oder warmer Schokoladensauce. Mrjam.

Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein. (1)

Der Rückblick auf 2011. Teil I
Leipzig. Frankfurt. Wien. Chemnitz.
Weil es schön war.